Der Pakt mit dem Teufel Kapitel 37: Maria Magdalena

 

 

Der Pakt mit dem Teufel

Kapitel 37: Maria Magdalena

Von mypenname3000

Übersetzt von Horem

English version edited by Master Ken

© Copyright 2013, 2014


Story Codes: Male/Female, Female/Female, Female/Teen female, Mind Control, Magic, Rape, Sadism, Humiliation, Violence, Murder, Male Domination

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Violet Matheson – Tacoma, WA

„Leah, Violet, Desiree, verteilt euch“, rief der Meister. „Sie sind hinter mir her, ihr könnt vielleicht entkommen!“

Ich schaute ein letztes Mal auf den Meister und nahm sein Bild in mich auf. Dann drehte ich mich um und rannte, so schnell ich konnte, vom Wrack unseres Autos weg. Mein Herz zitterte vor Angst. Hinter mir brach eine Schießerei los und ich schrie laut. Bitte, sei okay, Meister! Bitte! Ich rannte so schnell, wie ich konnte, meine Lungen brannten vor Anstrengung. Ich war noch nie in meinem Leben so schnell gelaufen.

Ich konnte das Tempo aber nicht durchhalten. Nach sechs Blocks fühlten sich meine Beine an wie Blei und ich hatte Seitenstechen. Ich musste eine Pause einlegen und beugte mich nach vorne. Schweiß tropfte von meiner Stirn herab. Er brannte in meinen Augen. Ich wischte ihn mit meinem Handrücken weg.

„Wir müssen weiter, Violet!“ keuchte Desiree. Ich zuckte zusammen und drehte mich um. Ich hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass meine Schlampenschwester mitgelaufen war. „Sie kommen!“

Ich sah hinter mich und sah Soldaten in Tarnanzügen durch die Straße laufen. Sie waren noch zwei Blocks weit weg, holten aber schnell auf. Wir waren in einer Wohngegend. Ältere Häuser, die meisten ziemlich verwohnt, standen an der Straße. Die Anwohner stand auf ihren Terrassen und beobachteten uns und die Soldaten mit verwirrtem Vergnügen.

„Da!“ Desiree zeigte auf eine unbefestigte Nebenstraße und rannte los.

Die Angst gab mir einen zweiten Wind und ich jagte hinter ihr her. Sie rannte durch das Metalltor eines Zauns und es schepperte laut. Ich war direkt hinter ihr. Wir rannten an dem Haus entlang und kamen bei der nächsten Straße wieder heraus. In der Entfernung, aus der Richtung, in der der Meister war, klang ein Geräusch von zersplitterndem Metall.

„Sei sicher, Meister“, betete ich. „Bitte sein sicher!“

Wir rannten über die Straße und in einen weiteren Garten. An dem weißen Zaun blätterte die Farbe ab. Mein Seitenstechen brachte mich beinahe um und ich hatte das Gefühl, dass ich kotzen müsste. Mein dünnes Top war schweißnass und klebte an meinen Titten. Desiree ging zu einer Wäscheleine und riss ein Kleid herunter.

„Wir müssen was anderes anziehen!“ keuchte Desiree. „Wir fallen, so wie wir angezogen sind, zu sehr auf!“

Ich wurde rot. Das Oberteil, das ich trug, war so eng, es war praktisch eine zweite Haut und mein Schweiß hatte das dünne Material so transparent gemacht, dass meine Brustwarzen und meine Nippel praktisch nackt waren. Ich nahm das Kleid von Desiree und zog es mir über den Kopf. Es war mir zu groß und fiel mir bis über die Knie. Ich hatte das Gefühl, als trüge ich ein Zelt, so lose und sackartig war es. Es war so völlig anders als all das, was ich angehabt hatte, seit ich den Meister kannte.

Es gab einen lauten Krach und ich dreht mich um. Ich sah zwei Soldaten am Haus entlanggehen. Sie lächelten an den Läufen ihrer Gewehre entlang. Desiree erstarrte einen kurzen Moment. Sie hatte noch ein Kleid in der Hand. Dann schaute sie auf mich, lächelte und dann rannte sie los in Richtung auf die andere Seite des Hauses. Dabei rief sie laut. Die Soldaten fluchten und jagten ihr nach. Mich ließen sie erstarrt im Garten stehen.

Du musst dich bewegen, Violet. Sie hat die beiden abgelenkt, damit du entkommen kannst. Beweg dich! Such dir ein Versteck! Ich rannte durch einen anderen Zaun, der auf eine andere Seitenstraße führte. Ich schaute in beide Richtungen und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Ich hörte Schritte von Stiefeln und duckte mich hinter eine olivgrüne Mülltonne. Ich zitterte. Ich rollte mich zusammen und schluchzte leise. Meine Muskeln hatten Krämpfe und ich fing an zu zittern.

Das durfte nicht passieren! Das war viel schlimmer als das Mal, bei dem uns das SWAT-Team angegriffen hatte. Ich wollte einfach dort bleiben wo ich war, hinter der Mülltonne. Ich wollte hier nie wieder weg.. Es machte mir nichts aus, dass es hier schlecht roch oder dass der Schotter, auf dem ich lag, scharfkantig war und mir in die Seite stach. Hier war ich sicher. Ich war in Sicherheit. Bitte, bitte, findet mich nicht!

„Rette mich, Meister“, flehte ich und griff an mein Halsband. „Bitte, komm und rette mich!“

Der Schotter knirschte und ich erschrak. Jemand kam näher. Ich rollte mich so eng zusammen, wie ich konnte und atmete nur ganz flach. Mein Herz hämmerte in meiner Brust, erkannte ich voller Angst. Das war ungeheuer laut. Die erneute Angst sorgte dafür, dass es noch schneller und lauter schlug als zuvor. Hör bitte auf, so laut zu schlagen! Aber mein Herz ignorierte mich und hämmerte einfach weiter.

Die Schritte kamen näher. Ich presste meine Augen zu. Ich wollte gar nicht sehen, was da auf mich zukam. Immer mehr knirschte der Schotter und immer näher kamen die Schritte. Die Soldaten mussten jetzt beinahe an meinem Versteck angekommen sein. Ich würde jetzt gefasst werden. Mein Herz schlug so laut, dass ich dachte, dass es aus meiner Brust springen wollte. Ich spannte mich an und wartete auf den Schlag, der mich treffen würde oder auf die Kugel, die abgefeuert wurde.

Stattdessen wurde ich nur ganz leicht berührt…

Vorsichtig öffnete ich die Augen uns sah eine junge Frau, die auf mich herunter lächelte. Sei hatte warme blaue Augen und ein freundliches Lächeln. Sie streckte ihre Hand aus und ich griff danach. Sie half mir vorsichtig auf die Füße. Ich umarmte sie dankbar und Tränen lief mir über das Gesicht. Ich war nicht gefangen!

„Danke, danke, danke!“ flüsterte ich immer wieder.

Sie hielt mich einen Moment lang fest und führte mich dann in ihr Haus.

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Mary Glassner – Osage Flugfeld, Kansas

Ich saß Sam gegenüber an dem Loch. Die Septembersonne schien mir warm auf den Rücken, während sie in Richtung auf den westlichen Horizont langsam sank.

Das Loch war etwas über einen Meter tief. Duncan und die anderen früheren SWAT-Beamten hatten es ausgehoben. Wir waren auf einer der Wiesen neben der Startbahn des Flugfeldes, das Mark und ich gekauft hatten. Hier war unser Unterschlupf. In der Nähe lag ein ebenfalls geschlossenes Raketensilo, das wir in einen Überlebensbunker verwandelt hatten. Wir hatten das Flugfeld mit Freiwilligen bemannt, die durch das Zimmah-Ritual an uns gebunden waren: Die SWAT-Beamten, die uns im vergangenen Juni überfallen hatten, ihre Frauen und Freundinnen und die Blackwoods. Es war schön, Belinda und ihre Tochter Cassie wiederzusehen. Ich erinnerte mich an den Spaß, den ich im Juni mit Marks Jogger-Schlampen gehabt hatte. Außerdem war da noch Oscar, der Ehemann von Belinda. Die Blackwoods kümmerten sich um das Silo, während die SWAT-Beamten und ihre Angehörigen sich um das Flugfeld kümmerten und für die Sicherheit sorgten.

Alle unsere Freund und die Familien gingen um das Loch herum oder standen in kleinen Gruppen in der Nähe. Marks Mutter und seine Schwester sahen krank vor Angst aus und die Schlampen hingen alle an Allison. Sie machten der Kleinen Mut, dass es Desiree bestimmt gut ging und dass sie schon bald wieder mit ihrer Frau vereint sein würde. Ich sah auch Rachel und Jacob, die sich bei der Hand hielten. Ihre Frau Leah, unsere Fahrerin war bei Mark gewesen, als der Angriff begann. Bilder von unseren toten Leibwächterinnen wurden im Fernsehen übertragen und man sah auch, wie Mark zusammengeschlagen wurde. Es gab keine Neuigkeiten zu Leah oder zu Violet. Ich hoffte, dass das bedeutete, dass sei entkommen waren, aber ich fürchtete, dass sie tot waren.

„Sind wir so weit?“ wollte ich ungeduldig von Sam wissen. Jede Minute, die wir uns verspäteten, war eine Minute mehr, in der Mark geschlagen wurde.

„Ja“, sagte Sam. „Anzünden.“

Das Loch war mit Buschwerk gefüllt, das mit Treibstoff getränkt war. Duncan zündete einen Lappen an und warf ihn in das Loch. Das Feuer roch fettig und ein schmieriger schwarzer Rauch, der in meinen Augen brannte, erhob sich zum Himmel. Sam schloss die Augen und atmete schnell. Ihr Spielzeug Candy saß neben ihr. Sie hielt ihre Hand. Sam war unser Wesir. Sie verstand sich so gut auf die Magie, wie niemand sonst. Sie hatte sogar einige Sprüche selber erfunden.

Ich hatte einen Plan. Ich würde die Kräfte einer Nonne übernehmen, Mark befreien und Brandon exorzieren. Er wollte mich. All seine Sendungen enthielten die Information, dass er Mark so lange schlagen würde, bis ich mich ergab. Er wollte mich zu seiner Schlampe machen, so wie Mark seine Frau Desiree zu unserer Schlampe gemacht hatte. Alles, was ich tun musste, war, mich seiner Lust hinzugeben und ihn dabei zu exorzieren. Dann wäre das hier alles vorbei.

Aber ich musste ein wichtiges Faktum wissen. Wenn Brandon eine Schwester hatte, dann konnte er den Mowdah-Spruch ausführen und er konnte meine Aura sehen. Jetzt war meine Aura rot, die Aura eines Hexers. Wenn ich allerdings einer Nonne ihre Kräfte gestohlen hatte, dann würde meine Aura bronzen. So war das auch bei Mark gewesen. Die Aura eines Schamanen. Die Magie der Hexe von Endor enthielt ein langes Kapitel über Auren, inklusive der von Schamanen. Ich brauchte die Gewissheit, dass mein Plan funktionieren würde.
Ich brauchte die Beschwörung der Toten.

„Geister der Toten, ich flehe euch an!“ rief Sam. Sie hielt ihre Hände über das Feuer, als sie das Naba-Ritual begann. Es war sehr gefährlich. Wenn man den falschen Geist beschwor, einen, der mit Gewalt oder Hass angefüllt war, dann konnte er den Beschwörer ernsthaft verletzen. Und weil die Beschwörung von der Lebenskraft des Beschwörers abhing, stellte das eine große Belastung dar. Wenn man es zu lange hinzog, konnte man sogar sterben. „Erscheint vor mir. Erhebt euch aus dem Grab und kleidet euch in Rauch und Feuer und gebt uns Ratschlag!“

Die Erde stöhnte vor Schmerz und das Feuer sprang mit einem schreienden Geräusch nach oben. Die Hitze war so groß, dass ich zusammenzuckte und meine Augen schließen musste. Ich hatte das Gefühl, als würde meine Haut unter dem rasenden Inferno, das Sam beschworen hatte, schwarz werden. Mein Herz raste vor Furcht. Irgendetwas war schiefgelaufen. Sam hatte die Sache versaut und ein Inferno entfesselt, das uns verschlingen würde. Dann gab es ein langes stöhnendes Geräusch und die Hitze verschwand plötzlich.

Alles wurde still. Totenstill.

Die Sonne war nicht mehr warm auf meinem Rücken. Ich spürte stattdessen eine wachsende Kälte, die von dem Loch ausging. Kalte klamme Luft erfasste meinen nackten Körper. Ich zitterte, öffnete die Augen und sah, wie sich eine Gestalt aus dem fetten schwarzen Rauch bildete, der aufstieg. Sie kam aus den Tiefen der Erde. Aus den Tiefen der Hölle.

Der Rauch wirbelte auf die sich formende Gestalt zu und machte sie dichter. Ein Körper formte sich, Arme und Beine sprossen daraus hervor wie die Triebe einer Ranke. Eine Beule erschien am oberen Ende und schwoll bis zu einem Kopf an. Der Rauch wurde mehr und der Körper wurde immer substanzieller. Beine wurden fest und schmal, Hüften bildeten sich aus, die Andeutung eines Busens. Dünnes Haar wuchs plötzlich auf dem Kopf und die Linien eines Gesichtes bildeten sich heraus. Ein Puppengesicht mit dicken Lippen.

Mein Herz blieb stehen. Dieses Gesicht kannte ich.

Meine Augen wurden vor Trauer feucht, als Karen sprach. „Hallo, Herrin.“ Ihre Stimme war leise und sie klang entfernt. Ätherisch. Es war so, als ob sie aus einer Entfernung von tausend Meilen rief, aus einer Entfernung von einer Million Meilen. Weiter weg als der Mond, die Sonne, alle Sterne des Himmels. Es kam mir so vor, als würde alle Existenz zwischen uns liegen. Ihre Stimme war kaum in der Lage, die Entfernung zu überbrücken.

„Karen.“ Meine Stimme brach. Tränen liefen an meinen Wangen nach unten. „Es tut mir so leid, Karen.“

„Es muss dir nicht leidtun, Herrin“, sagte Karen. „Es lag nicht an dir. Diese gemeine Kreatur hat euch betrogen.“

„Hast du Schmerzen? Tut es da weh, wo du bist?“

Sie lächelte weich. „Nein, Herrin. Chasity und die anderen warten mit mir zusammen.“

„Worauf wartet ihr denn?“

„Auf dich und auf den Meister natürlich. Selbst im Tod gehören wir euch. Immer nur euch.“ Ihre graue Hand aus Rauch streckte sich auf mich zu und umfasste mein Gesicht. Sie wischte meine Tränen ab. „Der Meister braucht dich. Womit kann ich helfen?“

„Hat Brandon Fitzsimmons eine Schwester?“

„Nein, nur einen Bruder“, antwortete Karen.

Ich spürte Erleichterung. Es würde funktionieren. „Ist die Mutter Oberin in Rennes-le-Chåteau?“

„Ja, Herrin“, antwortete Karen. „Sie ist allein und sie wartet auf dich.“

Mein Herz setzte aus. „Sie wartet auf mich?“

„Sie wartet schon seit zweitausend Jahren auf dich, Herrin.“ Karen machte eine Pause. „Bedeutsame Dinge passieren. Lucifer hat seine Feinde aus dem Feld geschlagen und jetzt wartet er darauf, dass sein Gefängnis zerbricht. Dunkle Tage liegen vor euch.“

„Das ist mir egal. Ich muss nur Mark retten!“ rief ich.

„Sam kann bald nicht mehr. Frag schnell!“ drängte Karen.

„Muss ich noch mehr wissen?“ fragte ich. „Irgendetwas, an das ich nicht gedacht habe?“

„Brandon hat…“ Sam schrie laut auf. Der Schrei übertönte Karens Worte. „…uder.“

„Was hast du gesagt?“ fragte ich, als der Rauch anfing, sich aufzulösen. Der Körper löste sich in Schwaden auf und verschwand völlig.

Karen war weg.

Sam fiel auf den Boden und zuckte. Blut lief ihr aus der Nase. Ich sollte mir eigentlich Sorgen um sie machen, aber alles, an das ich denken konnte, waren Karens Worte. Was hatte Brandon? Einen ..uder? Das machte keinen Sinn. Vielleicht ein Ruder? Irgendwie hatte er es geschafft, die Menschen, die ihn reden hörten, mit dem Zimmah-Ritual zu binden. Vielleicht hatte das irgendwie mit seiner Mutter zu tun. Ein männlicher Hexer brachte für das Zimmah-Ritual seine Mutter. Ich runzelte die Stirn. Das konnte nicht die Lösung sein. Seine Mutter war tot. Das hatten unsere Nachforschungen ergeben. Darum hatten wir ihn bisher ja auch nicht als Bedrohung ernstgenommen.

„Ma’am, das Flugzeug ist aufgetankt“, sagte Lynda, eine unserer Pilotinnen.

„Dann wollen wir mal“, sagte ich und schob die Fragen zur Seite. Die Gefahr, in der Mark schwebte, war zu groß, als dass ich nur eine einzige Sekunde vergeuden durfte.

Meine Mama nahm mich am Arm, als ich an ihr vorbei ging. „Sie ist eine Legende, die Mutter Oberin. Du hast Karen gehört, sie wartet auf dich. Mach das nicht!“

„Ich muss aber, Mama!“ sagte ich und schüttelte ihre Hand ab. „Ich habe keine andere Wahl.“

„Bitte, Mary!“ sagte Mama.

Ich umarmte sie. „Es wird schon gutgehen. Sie ist allein. Ich werde dreißig bewaffnete Männer und Frauen bei mir haben. Ich werde total sicher sein. Ich liebe dich, Mama.“

„Ich liebe dich auch, meine Süße“, flüsterte Mama und gab mir einen Kuss auf die Wange.

Papa umarmte mich auch und küsste meine Stirn. „Du schaffst das, Mary. Ich weiß das. Ich bin stolz auf dich.“

„Danke, Papa“, sagte ich und kämpfte mit den Tränen.

Sam stand auf und sah noch ein wenig wackelig aus. Candy hielt ein Tuch an ihre blutende Nase. Ich hatte kurz den Eindruck, als sähe ich Zorn in Candys Augen, als Missy heranstürmte und mich umarmte. „Viel Glück, Schwesterlein!“ sagte sie und küsste mich auf die Lippen.

„Du musst auf Mama und Papa aufpassen“, sagte ich ihr und zerzauste ihr blondes Haar. Ich schaute wieder zu Candy und sah nur Sorge um Sam. Hatte ich mich geirrt?

„Du kannst dich auf mich verlassen!“ rief Missy.

Ich ging zur 747. Ich hatte vor, alle 21 Leibwächterinnen und die neun SWAT-Beamten mitzunehmen. Das würde all meine Lieben ungeschützt lassen, aber das war jetzt nicht so wichtig, wie Mark zu retten. Ich schaute noch einmal auf unsere Freunde und auf die Familie, bevor die Luke geschlossen wurde. Ich ging zu meinem Sitz und schnallte mich an. Ich dachte immer noch über das nach, was Karen mir hatte sagen wollen. Ich konzentrierte mich und versuchte, mir vorzustellen, wie sich ihre Lippen bewegt hatten, um zu rekonstruieren, was Sams Schrei überdeckt hatte.

Ich hatte einen langen Flug nach Frankreich vor mir, auf dem ich darüber nachdenken konnte.

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Desiree de la Fuentes – Tacoma, WA

Gefangen zu sein, war gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.

Nachdem ich hatte zusehen müssen, wie mein Ex-Mann den Befehl gegeben hatte, Mark zusammenzuschlagen, war ich zu den Duschen im Gefängnis gebracht worden, das neben dem Gerichtsgebäude stand. Zwei Soldatinnen zogen mich aus und schoben mich mit einem Stück Seife und mit Shampoo in die Dusche. Die eine war groß und hatte ein ganz flaches Gesicht und die andere war klein und untersetzt. Während das warme Wasser auf meinen geschundenen Körper prasselte, dachte ich darüber nach, ob ich meine Frau jemals wiedersehen würde.

Ich lehnte mich gegen die geflieste Wand und mein Körper schüttelte sich, weil ich leise schluchzte. Ich wollte unbedingt meine schlampige Allison wiedersehen! Ich stellte mir ihr spitzbübisches Gesicht vor, das von ihrem blauen Haar eingerahmt war. Sie ließ ihre Zunge über ihre üppigen Lippen gleiten. Ihr Zungenpiercing glitzerte silbern. Der Meister hatte den Alarmruf ausgegeben. Allison sollte jetzt weit weg sein, in Sicherheit, wo auch immer der Unterschlupf lag.

Sicher bei der Herrin.

„Du bist sauber“, bellte die mit dem flachen Gesicht. „Los jetzt. Wir müssen dich noch für IHN fertig machen.“

Ich erschauderte. Die Frau hatte „IHN“ mit extremer Ehrerbietung gesagt. Ich hatte Brandons Verkündigung gehört. Er gab an, dass er jetzt ein Gott war. Als ob er sich mit dem Meister vergleichen könnte, dachte ich voller Hohn und Spott. Die Frauen gaben mir ein schwarzes Kleid, das ich anziehen sollte. Es ähnelte dem, das Brandon mir gekauft hatte, bevor Mark seinen Besitzanspruch auf mich ausgesprochen hatte. Es war tief ausgeschnitten und lag eng an. Es zeigte alles, was mein Körper zu bieten hatte.

„Nimm das Halsband ab!“ bellte die Stämmige.

„Nein“, sagte ich höhnisch. „Ich bin Marks Schlampe!“

Die Stämmige griff nach dem Halsband und riss es mir herunter. Die Schließe riss auf. Ich wollte weinen. Stattdessen schaute ich die Frau eiskalt an, die das Halsband in die Hosentasche steckte. Sie gab mir eine Schmuckschatulle, die ein Perlenhalsband enthielt. Ich warf sie auf den Boden.

„Zwing uns nicht dazu, dir wehzutun!“ sagte die Stämmige, als sie sich bückte, um die Kette aufzuheben.

Ich knirschte mit den Zähnen, als ich die Kette nahm und sie um meinen Hals legte. Die beiden hatten meinen Hochzeitsring nicht bemerkt. Und als wir duch das Gefängnis gingen, zog ich ihn von meiner linken Hand ab und schob ihn auf meine rechte. Sie hatten mir das Symbol meiner freiwilligen Sklaverei genommen und ich wollte nicht auch noch das Symbol meiner Liebe zu Allison verlieren.

Die Soldatinnen führten mich durch das Gefängnis. Wir mussten immer wieder an Gittertoren anhalten, die dann einzeln geöffnet wurden. Überall waren hier Soldaten. An den Wänden sah ich Blutspuren und auf dem Boden lagen leere Patronenhülsen herum. Allerdings mussten nicht alle Tore einzeln geöffnet werden, Einige waren auch schon offen und lagen verbogen auf dem Boden. Während wir gingen, fiel mir auf, dass niemand mir hinterherpfiff. Alle Zellen waren leer.

„Wo sind die ganzen Gefangenen?“ fragte ich. Die leeren Zellen beunruhigten mich etwas.

„Exekutiert“, sagte Flachgesicht. „Seine Befehle.“

Mein Blut gefror. Ich fragte mich, was mit Brandon passiert war. Ich hatte ihn nie geliebt, aber er war kein böser Mensch gewesen. Stimmte das? Er schien immer nett und aufmerksam zu sein. Sicher, er hatte seine Launen. Aber das was ich heute hier sah, hatte überhaupt nichts mehr mit dem Mann zu tun, den ich einmal geheiratet hatte. Die Stämmige stieß mich an und ich erkannte, dass ich stehengeblieben war. Ich schluckte und ging weiter.

War er immer schon ein Monster gewesen und hatte ich das nur nicht gesehen?

Die beiden führten mich auf den Hof des Gefängnisses. Ein kleiner Innenhof mit einigen Basketballkörben und Metalltischen, die an der Seite standen. Sowohl die Tische als auch die Stühle waren fest mit dem Boden verschraubt. Der ganze Hof war voller Frauen, die unter den hungrigen Augen einer Gruppe von Soldaten hin und her gingen. Alle Frauen waren nackt, jung und einigermaßen attraktiv.

Ein größerer Tisch war aufgestellt worden, auf dem ein weißes Tischtuch lag und auf dem Kerzen standen. Außerdem gab es eine Flasche Weißwein in einem Weinkühler. Ein romantisches Abendessen? Ein nackter weiblicher Teenager mit blonden Haaren kam auf mich zu und lächelte breit. Sie verbeugte sich vor mir und schickte dann die Stämmige und Flachgesicht mit einer Handbewegung weg. Die beiden Soldatinnen salutierten und entfernten sich.

„My Lady“, sagte das Mädchen. Sie hatte den Dialekt des Mittleren Westens. „Ich bin Ashley, die Hauptkonkubine deines Herrschers.“

„Du bist seine Schlampe“, korrigierte ich sie.

„Wie Sie meinen, My Lady“, erwiderte sie: „Würden Sie sich bitte setzen? Lord Brandon wird in Kürze hier sein, um mit Ihnen zu dinieren.“

Ich wollte schon widersprechen, als eine Frau mit einem breiten französischen Akzent rief: „Kniet vor eurem Gott! Vor dem majestätischen Brandon, dem göttlichen Herrscher der Welt!“

Ich schnaubte vor Lachen. Der majestätische Brandon? Die Soldaten knieten sich auf ein Knie, während die Frauen sich auf den Boden warfen. Ich dagegen blieb stehen. Ich wollte nicht vor meinem Ex-Ehemann niederknien. Ich drehte mich um und sah noch, wie sich eine Frau mit einem Porzellan-Gesicht und langen braunen Haaren in den Staub warf, als er hereinschwebte. Hinter ihm ging ein ganzer Schwarm von nackten Frauen, angeführt von Zwillingen, die Mary wie aus dem Gesicht geschnitten waren. Mehrere Militärs – ihrem Alter und ihrer Haltung nach höhere Offiziere – folgten den nackten Frauen. Und die Letzten, die hereinkamen waren der Bürgermeister von Tacoma, Colton Bray und seine wunderschöne Frau Yoon.

„Meine wunderschöne Desiree“, sagte Brandon warm. Er kam zu mir und umarmte mich. Ich versteifte mich in seinen Armen. Brandon runzelte die Stirn und ließ mich los. „Aha, er hat dich meiner Kontrolle entzogen.“

„Und du meinst, dass das gar nichts damit zu tun hat, dass ich dich hasse, Picaflor?“ fragte ich bitter. Er ging zu seinem Stuhl und zeigte mir an, dass ich mich auch setzen sollte. Ich biss die Zähne zusammen und ließ mich auf meinen Stuhl fallen.

„Du hasst mich doch gar nicht, nicht tief in dir drin“, sagte Brandon leise. „Mark hat dich gezwungen, mich zu hassen. Du stehst unter seiner Gewalt.“

Ich schnaubte ein Lachen und sagte auf Spanisch: „Babosa.“ Brandon war ein Idiot.

Eines der blonden Zwillingsmädchen öffnete den Wein und goss ihn in zwei Gläser. Dann kniete sie sich wie die anderen Frauen auch hin und schaute ehrfürchtig auf Brandon. Nicht einmal der Meister hatte uns zu solchem Verhalten gezwungen.

„Nein, ich hasse dich deswegen.“ Ich deutete um mich herum. „Du hast uns angegriffen. Deine verdammten Soldaten haben beinahe meine Liebsten getötet. Sie haben beinahe mich getötet! Du lässt meinen Meister brutal schlagen und was machst du mit all diesen Frauen?“ Ich deutete auf die Frauen im Innenhof.

„Das waren Kandidatinnen für meinen Harem“, sagte Brandon leise. „Es sind diejenigen, die ich abgelehnt habe. Meine Soldaten verhaften jede Frau, die sie finden können und ich behalte die besten. Jetzt guck nicht so schockiert. Mark hat doch dasselbe gemacht. Er ist in unser Haus gekommen und hat dich zu seiner Hure gemacht.“ Seine Stimme wurde jetzt zorniger. „Aber mach dir keine Sorgen, meine Liebe. Ich werde schon eine Möglichkeit finden, um dich zu befreien.“

„Mark hat mich schon befreit, Babosa“, antwortete ich. Ich legte so viel Spott und Hohn in meine Worte, wie ich konnte. „Ich bin freiwillig seine Schlampe! Das sind wir alle!“

Brandon runzelte die Stirn. Eine weitere Frau stellte Salatschüsseln vor uns auf den Tisch. Mein Magen knurrte, aber ich schob das Essen zur Seite. Brandon nahm eine Gabel und kaute den Salat sorgfältig. Sein Gesicht war bewölkt, während er nachdachte.. Er schluckte und fragte dann: „Was willst du mir damit sagen?“

„Im Juni nach dem Wunder haben der Meister und die Herrin uns freigelassen. Einige von uns wollten aber als Sklavinnen bleiben.“ Dann fügte ich schadenfroh hinzu: „Ich hätte also zu dir zurückkehren können, aber ich habe dich nie geliebt, Brandon. Ich habe dich nur wegen des Geldes geheiratet. Ich war eine Goldgräberin. Ich bin beim Meister geblieben, weil ich mich verliebt habe. Und außerdem könnte ich als seine Sklavin all den Reichtum haben, von dem ich je geträumt habe, mehr als ich jemals als deine Frau hätte bekommen können.“

In seinem Gesicht flammte Zorn aus und ich war zu überrascht um zu reagieren, als er mich quer über den Tisch schlug. „Du liebst also Mark!“ spuckte er. „Diese widerwärtige Bestie hat mir dich weggenommen. Du hast mir gehört.“

„¡Tu madre es puta y pendja!“ rief ich zurück und rieb mir die Wange. „Nein, ich gehöre Allison! Ich habe mich in ihre Sklavin verliebt und habe sie geheiratet. Ich habe das wahre Glück gefunden! Etwas, das du mir nie gegeben hast! Alles, was ich von dir bekommen habe, war ein bequemes Leben und schlechter Sex!“

Ich wehrte seinen zweiten Schlag ab und kratzte mit meinen Fingernägeln über seinen Unterarm. Ich lächelte, als ich die blutigen Striemen sah. Er stand auf. Zorn war in seinen Augen. Er kam um den Tisch herum zu mir. Ich kam schnell auf meine Füße und versuchte, nach hinten auszuweichen, aber ich stolperte über eine seiner knienden Huren. Er fasste mich mit einem Griff aus Stahl. Ich grollte ihn an und schlug ihm mit der Hand ins Gesicht.

Mein Blick verschwamm, als er mir mit der Rückseite seiner Hand einen weiteren Schlag verpasste. Ich fiel über die Frau, die hinter mir kniete und landete auf meinem Rücken. „¡Culero!“ rief ich ihm zu. Wie könnte ich einen muerdealmohadas wie dich lieben. Du weißt doch gar nicht, was man mit einer Frau machen muss. Jedenfalls nicht mit deinem kleinen Schwanz! ¡Pinche mula!“

Ich starrte auf mich herunter. In seinen Augen brannte Zorn. „Ich bestrafe dich wirklich nicht gerne, Desiree. Aber du wirst lernen, dich mir nicht zu widersetzen. Und wenn ich dir deinen ganzen Willen herausprügeln muss.“

„¡Jodes u madre!“ spuckte ich. „Ich habe Allison und ich habe Mark vor dir gewählt! Die Herrin ist da draußen! Du denkst, dass du gewonnen hast, aber sie wird dich zertreten! Und ich werde da sein, um dich fallen zu sehen.“

Brandon lachte. „Die kleine Hure soll es ruhig versuchen!“ Ich spürte seine Augen auf mir. Beim Fallen war mein Kleid hochgerutscht. Ich zog es wieder nach unten, um meine Muschi zu bedecken. „Warum bist du plötzlich so züchtig?“ fragte er mit einem hungrigen Gesichtsausdruck. „Heute Morgen warst du noch ganz anders. Da hast du deine Titten gezeigt und sie waren mit seinem Sperma bedeckt.“

„¡Ve a chparle el peson ha un chango! Ich bin seine Hure und nicht deine! Nie werde ich deine Hure sein!“

„Ich denke, das werden wir sehen, nicht wahr?“ Er lächelte und öffnete seinen Gürtel. „Haltet sie fest..“

Sein Harem ergriff mich. Ich wehrte mich so gut es ging gegen die Frauen, als sie meine Arme auf den Boden drückten. Andere hielten meine Beine fest. Ich trat einer ins Gesicht und sie schrie vor Schmerz, aber andere kamen heran. Fingernägel gruben sich in meine Haut, als sie mich festhielten. Brandon hatte seine Hose ausgezogen und sein Schwanz stand unter seinem dicken Bauch hervor.

„Ich hatte fast vergessen, wie klein du bist“, sagte ich grinsend. „Ich bin mir gar nicht sicher, ob dich nach meinen Erfahrungen mit Mark überhaupt spüren werde.

Er kniete sich vor mir hin. Sein widerlicher dicker Leib drückte sich auf mich. „Du wirst meinen Schwanz schon spüren!“

„Ich habe es immer gehasst, mit dir Sex zu haben, panzon. Es gibt nichts Widerwärtigeres als einen fetten Wal, der auf dir zappelt, nach Luft schnappt und versucht, mit seinem kleinen Zipfel zu ficken.“

„Fotze!“ schnarrte er und schlug mich.

Meine Ohren klangen und alles war einen Moment lang verschwommen. Ich schüttelte den Kopf und dann spürte ich einen brennenden Schmerz in meiner Muschi, als sein Schwanz sich seinen Weg hinein bahnte. Ich war trocken, aber das schien Brandon nichts auszumachen. Er fickte einfach weiter. Ich unterdrückte ein Stöhnen. Ich wollten den Bastard nicht wissen lassen, wie sehr er mir wehtat. Ich schaute nach oben. Sein Hals schwebte direkt über mir. Seine Kehle war ungeschützt.

Ich konnte ihn beißen. Vielleicht erwischte ich dabei ja sogar seine Arterie. Dann wäre das hier alles vorbei. Ich konnte uns alle retten! Ich hob meinen Kopf und biss ihn fest in den Hals. Ich schmeckte das Blut und biss noch fester zu und trieb meine Zähne noch tiefer in seinen Hals. Er riss seinen Kopf hoch und brüllte vor Schmerzen.

„Gottverdammte Hure!“ schrie er und seine linke Hand fuhr an seine blutende Kehle.

Es gab ein blutiges Bissmal, aber es war nicht tief genug. Er hob seine rechte Faust und rammte sie in mein Gesicht. Mein Hinterkopf schlug auf den Betonboden auf und danach war alles verschwommen. Ich merkte kaum noch, dass Brandon mich weiter fickte. Mein Kopf rollte auf die Seite und ich sah die Knie von einer der Frauen, die mich festhielten. An ihrem Bein klebte ein grauer Stein. Und dann verblasste alles.

Der Schmerz brachte mich wieder zurück. Mein Kopf fühlte sich an, als würde er platzen. Und ich hatte einen brennenden Schmerz in meiner Muschi. Ich spürte ein großes Gewicht auf mir, das mich schier erdrückte. Ich versuchte, meine Augen zu öffnen und da war Brandon. Sein Hals war mit einer weißen Bandage verbunden. Ich erkannte, dass er mich immer noch vergewaltigte. Ich fühlte mich roh und wund innen drin und jeder Stoß seines Schwanzes war für mich die reine Agonie.

„Hmm, du bist gar kein schlechter Fick, wenn du bewusstlos bist“, sagte mir Brandon fröhlich. „Aber wenn du wieder ein bisschen zappeln willst, mach ruhig.“

Ich versuchte zu sprechen, aber mein Kopf tat mir zu weh und dann versank ich wieder in der Dunkelheit. Ich glaube, ich war nicht lange weggetreten, Brandon fickte mich immer noch, als ich zum zweiten Mal wach wurde. Sein Gesicht war vor Lust verzerrt und ich erkannte mit einem angewiderten Schauder, dass er sich gerade in mich ergoss.

„Ich liebe Viagra!“ rief er. „Dreimal ohne Pause! Und ich fühle mich auch nach einem vierten Mal! Was meinst du, Desiree, willst du diesmal nach oben? Meine Knie bringen mich um.“

„Lieber würde ich sterben, el de atras“, sagte ich.

„Mein Lord, wir nähern uns dem Sonnenuntergang“, sagte ein Mann. Seine Stimme klang von weit entfernt, obwohl er direkt hinter Brandon stand.

Ich stöhnte erleichtert, als Brandon sich aus mir zurückzog. Er schaute auf mich herunter und dachte nach. „So hässlich solltest du besser nicht aussehen“, sagte er und wiegte seinen Kopf. Er beugte sich vor und murmelte ein Wort. Hitze zuckte durch mich und ein rotes Licht umgab meinen Körper. Die Hitze vertrieb den Schmerz und der Schleier, der meine Gedanken behinderte, verschwand. Brandon hatte mich geheilt. „Steh auf, Desiree. Ich möchte, dass du etwas siehst.“

Ich fühlte mich schmutzig, als ich mich erhob. Brandons Sperma lief mir aus der Muschi. Ich wollte kotzen und wegrennen und mich verstecken, aber ich wollte meinem Vergewaltiger nicht mehr Befriedigung geben als ich unbedingt musste. Ich hielt meinen Kopf hoch, als ich ihm in die Mitte des Hofes folgte. Während ich bewusstlos gewesen war, hatte man in der Mitte des Platzes ein großes Feuer angezündet. Es erleuchtete den Hof, während der Himmel langsam dunkler wurde. Der Bürgermeister von Tacoma und seine Frau warteten bei dem Feuer.

„Du kennst die Magie der Hexe von Endor?“ fragte Brandon mich. Ich nickte. „Da stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten drin, wie man unterschiedliche Dämonen beschwören kann. Und sie schließen alle Verträge mit einem ab. Das Problem sind dabei immer die Kosten. Die meisten Dämonen wollen deine absolute Verehrung und absoluten Gehorsam, damit sie deine Wünsche erfüllen. Und andere erwarten von dir die Erfüllung gewisser Aufgaben, die eigentlich unverfänglich aussehen, die dich aber im Endeffekt ruinieren. Es gibt nur zwei Dämonen, die Festpreise haben: Lucifer, mit dem Mark und ich bereits einen Handel abgeschlossen haben, und Molech. Natürlich sind Molechs Preise sehr anspruchsvoll.“ Brandon streckte die Hand aus. „General Brooks.“

Einer von den Generalen kam heran und gab Brandon ein langes Messer. Die Klinge blitze orange und gelb im Licht des Feuers. Ich zuckte zurück, als Brandon das Messer in die Brust des Bürgermeisters stieß. Der Bürgermeister schaute verblüfft auf das Messer in seiner Brust und das Blut färbte sein Hemd rot. General Brooks gab ihm einen Schubs und der Bürgermeister fiel in das Feuer. Yoon schrie und fiel auf ihre Knie. Sie weinte, als ihr Mann von den Flammen umschlungen wurde.

„Molech, ich gebe dir dieses Opfer noblen Blutes“, intonierte Brandon am Feuer. „Hülle dich in Kohlen und Flammen und erscheine vor deinem bescheidenen Bittsteller.“

Das Feuer knallte und krachte und dann explodierten die Flammen nach oben. Sie waren weißglühend und sie schrien. Ich schlug mir die Hände über die Ohren und wollte damit dieses schreckliche Geräusch ausschließen, das Geräusch der Agonie von Tausenden und Abertausenden von Stimmen, die in ewiger Agonie lagen. Das Geräusch der Verdammnis.

Etwas bewegte sich in den Flammen. Ich zuckte zusammen und wich zurück, als eine riesige Gestalt heraustrat. Ihre Haut war schwarz wie Ruß und von roten Rissen bedeckt, durch die die innere Glut herausschien. Ihre Augen waren wie Kohlen, die vor Hass brannten. Die Luft zitterte um ihn herum und aus seinen Nüstern und seinem Mund drang Rauch. Das Feuer erstarb plötzlich und das schreckliche Schreien hörte auf. Die Gestalt schaute über die Menschen und alle wichen vor diesem furchtbaren Blick zurück.

Alle außer Brandon.

Es roch nach faulen Eiern und nach Asche und als der Dämon sprach, war es, als ob ein Glutofen sprach. „Was willst du, Sterblicher?“

„Befreie Desiree aus Marks Kontrolle“, verlangte Brandon.

Ich erzitterte, als Molech seinen Blick auf mich richtete und in mich hinein sah, in meine Seele. Ich fühlte mich benutzt. Noch schlimmer besudelt als von Brandons Vergewaltigung. „Geht nicht! Sie ist zu eng an ihn gebunden. Was sonst, Sterblicher?“

Enttäuschung flackerte in Brandons Gesicht auf. „Unsterblichkeit, Jugend und sexuelles Stehvermögen.“

„Dafür will ich neunhundert Opfer“, sagte Molech grimmig. „Alles Frauen. Wenn du sie mir nicht bringst, dann nehme ich dich als mein Opfer.“

„Abgemacht“, antwortete Brandon. Der Dämon streckte die Hand aus und umfasste Brandons Arm. Als er ihn wieder losließ, hatte er ein rotes Brandzeichen auf dem Arm. Mit schmerzverzerrtem Gesicht deutete Brandon auf die Frau des Bürgermeisters und sagte: „Deine erste Rate.“

Molech lächelte und ich spürte, wie Lust von ihm ausging. Aus seinem Schoß erhob sich ein schwarzer rauchender Schwanz. Er griff nach unten und fasste Yoon an. Ihre Haut schrumpelte, wo er sie berührte. Sie schrie vor Schmerzen, als er sie ins Gefängnis zerrte. Ich fiel auf die Knie und übergab mich heftig. Was hatte ich damals nur für ein Monster geheiratet? Yoons Schreie hallten aus dem Gefängnis.

„Desiree“, sagte Brandon sehr nett zu mir, als ich mit Kotzen fertig war. „Wenn du nicht bald anfängst, dich wie ein liebes unterwürfiges Weib zu benehmen, dann gebe ich dich Molech und dann kannst du seine Umarmung genießen.“

Ich zitterte vor Angst und schaute zu Brandon hoch.

Er war jetzt jünger, Mitte Zwanzig. Seine Kleidung hing lose an seinem Körper. Sein Haar war wieder voll und seine viel zu weite Hose rutschte ihm von der Hüfte und gab einen muskulösen flachen Bauch frei. Sein Schwanz wurde hart. Yoon schrie immer noch.

„Wenn Molech mit Yoon fertig ist, wird er die nächste Frau haben wollen“, drohte Brandon mir. „Du hast die Wahl, Desiree.“

Es lief mir eiskalt den Rücken hinunter. Mein Wille brach aus Furcht vor Molech. Ich fühlte mich wie das widerlichste und abstoßendste Geschöpf auf der Welt, als ich mich vor meinem Vergewaltiger auf die Knie begab. Ich griff nach seinem Schwanz und saugte ihn in meinen Mund. Ich versuchte, nach außen glücklich auszusehen. Ich musste ihn zufriedenstellen. Ich wollte nicht an Molech übergeben werden.

„Gut machst du das“, schnurrte Brandon und strich mir über das Haar. „Ich bin so froh, dass du endlich deinen Platz gefunden hast, meine Liebe.“

Innerlich weinte ich. Ich war nicht mehr als ein ekeliger Wurm, der auf ewig in seinem Dreck kriechen würde.

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Leah Hirsch-Goldstein-Blum – Tacoma, WA

Ich war allein, nachdem Mark uns gesagt hatte, dass wir weglaufen sollten. Ich versteckte mich hinter einem verrosteten Pickup. Ich hatte so viel Angst, dass ich mich nicht bewegte. Kein Hunger, kein Durst, nicht meine zunehmend volle Blase vermochten meine Angst zu überwinden. In der Nacht erwischten sie mich schließlich. Die Soldaten rissen wir meine blutige Wäsche herunter und lachten, während sie meinen Arsch und meine Brüste begrabschten. Dann wurde ich zusammen mit anderen nackten verängstigen Frauen auf die Ladefläche eines Armeelasters geworfen.

„Was passiert jetzt?“ wollte ich wissen.

„Ich habe gehört, dass wir zum Gott gebracht werden“, flüsterte eine Frau sehr gedämpft. Ihre Stimme klang ehrfürchtig. „Und wenn wir Glück haben, werden wir in seinen Harem aufgenommen.“

Und wenn wir kein Glück hatten? Ich schluckte die Frage herunter. Ich war nicht sicher, ob ich die Antwort wirklich wissen wollte. „Ich darf nicht in seinen Harem! Ich bin verheiratet.“ Jacob und Leah mussten krank vor Sorge um mich sein. Ich wollte dringend meine Frau und meinen Mann wiedersehen.

„Meinen Mann haben sie erschossen“, sagte eine andere Frau. „Er hat versucht, sie aufzuhalten und …“

Ich umarmte die einende Frau. „Es kommt alles wieder in Ordnung“, sagte ich. Was sollte ich auch sonst sagen? „Ich heiße Leah.“

„Beatrice“, schluchzte die Frau.

Ich hielt sie fest, während der Lastwagen langsam durch die Stadt fuhr. Einige weitere Frauen und Mädchen wurden aufgeladen. Alle waren nackt und zitterten vor Angst. Sie waren alle hübsch. Dann kamen wir beim Gerichtsgebäude an und die Soldaten ließen uns absteigen.

„Netter Arsch“, sagte einer und drückte ihn. Ich schüttelte mich, als mich seine dreckige Pranke berührte. „Wenn du nicht in den Harem kommst, dann werde ich dich für mich requirieren.“

Ich schüttelte mich angewidert. Andere Soldaten belästigten andere Frauen, als sie uns aufstellten. Ich hielt Beatrices Hand, als wir zum Gefängnis gingen. Wir gingen durch viele Flure und kamen durch ein halbes Dutzend verschlossener Türen, bis wir schließlich im Innenhof ankamen. Der war voller nackter Frauen. Es gab einen jungen nackten Mann, der seinen Schwanz von einer Latina gelutscht bekam, die vor ihm auf dem Boden kniete. Sie schaute zu uns herüber, als wir an ihr vorbeigingen.

„Du kannst jetzt aufhören, Desiree“, sagte der Mann.

Ich war völlig verblüfft, dass ich Desiree sah. Ihr Gesicht war von Tränen bedeckt und sie schaute auf den Boden. Ihre Augen waren tot. Der Mann begann uns sorgfältig zu untersuchen. Dabei grinste er wie ein hungriger Wolf. Desiree sah völlig geschlagen aus. Ich hatte diese lebenslustige Frau noch nie so kleinlaut und furchtsam gesehen. Was hatte man mit ihr gemacht? Ich schluckte vor Angst und schaute auf den Mann. Das musste der sein, der uns angegriffen hatte.

„Ich bin euer Gott, Brandon“, proklamierte er. „Betet mich an!“

Alle Frauen, auch Beatrice, veränderten sich. Ich erkannte, dass er so war wie auch Mark und Mary. Ein Gott. Mich betraf sein Befehl nicht, weil ich von Mark mit dem Schutz ausgestattet worden war. Die Frauen fielen auf ihre Knie und riefen entzückt seinen Namen. Ich ließ mich auch auf die Knie fallen und versuchte, so wie die anderen Frauen zu klingen. Ich durfte Brandon nicht wissen lassen, dass ich nicht unter seiner Kontrolle stand.

Er tippte drei Frauen auf die Schulter. „Ihr seid meine Konkubinen. Ihr liebt mich und ihr werdet alles tun, um mich glücklich zu machen. Der Rest von euch wartet auf dem Hof“, sagte er geringschätzig.

Weder Beatrice noch ich waren ausgewählt worden und wir wurden mit den anderen Frauen weggeführt. Alle sahen verängstigt aus. Sie schauten auf das Feuer, das langsam erstarb. Brandon sammelte seine Konkubinen und Desiree ein und ging weg. Ich sah 51 und 27, zwei unserer Leibwächterinnen und ging auf sie zu.

Ich hörte einen Schrei, der mir das Blut in den Adern gerinnen ließ. „Was war das?“ fragte ich eine der Leibwächterinnen.

51 schüttelte nur den Kopf. Sie hatte stilles Entsetzen in ihrem Gesicht. Getrocknetes Blut klebte an ihrer Stirn.

„El Diablo“, zischte 27 voller Angst. Ihr Gesicht war verzerrt. Ich erinnerte mich vage daran, dass sie früher einmal bei der Polizei von Los Angeles gearbeitet hatte. Sie gehörte zu den Frauen, die sich freiwillig für den Dienst bei den Leibwächterinnen gemeldet hatte. „Er kommt. Und er wählt.“

„Was meinst du damit?“ fragte Beatrice

27 deutete auf die Frauen im Hof.

Es dauerte nicht lange, dann kam el Diablo. Ich schrie entsetzt auf, als ich ihn sah. Er war riesig, seine Haut war schwarz und in Rissen glühte es rot, so wie bei abkühlender Lava. Die Luft stank plötzlich nach Schwefel. Alle Frauen schrien auf und versuchten, seinem Blick auszuweichen. Ich drückte mich an eine Wand und versuchte, so weit von diesem Monster weg zu kommen wie möglich.

„Rettet mich!“ betete ich laut zu meinen lebenden Göttern Mark und Mary. „Bitte, bitte kommt und rettet eure treue Dienerin! Schützt mich vor dieser Scheußlichkeit.

Ein neuer Schrei erklang. Das Monster hatte sein nächstes Opfer gefunden. Seine schwarze Faust hatte den schmalen Arm eines jungen blonden Mädchens gepackt. Der Dämon zog es erbarmungslos zurück in das Gefängnis. Aber es dauerte nicht lange. Nach einer halben Stunde kam der Dämon Molech zurück. Alle dreißig Minuten wurde eine Frau ausgewählt und wir alle ertrugen ihre Schreie und zitterten vor Furcht. Um Mitternacht war ich abgestumpft. Nichts machte mir mehr etwas aus. Solange ich nicht ausgewählt wurde.

Als der Soldat mich packte, war ich erleichtert. Es kam nicht darauf an, dass er mich vergewaltigen würde. Ich kam aus dem Innenhof heraus. Ich kam weg von Molech. Drei Soldaten benutzten mich eine Stunde lang. Ich versuchte, die beste Hure für sie zu sein. Ich zwang das Schuldgefühl nach hinten, dass ich Jacob und Rachel betrog, als ich die Männer aufforderte, mich härter zu ficken und als ich vorgab, vor Lust zu stöhnen, während ihre Schwänze meine Löcher vergewaltigten.

Ich wollte nur nicht wieder in den Innenhof. Zu Molech. Ich erkannte, dass ich alles tun würde, um zu bleiben wo ich war.

Als die Soldaten allerdings mit mir fertig waren, zerrten sie mich wieder zurück auf den Hof und stießen mich zu den Frauen. Der Sonntagmorgen zog bereits herauf. Vielleicht hatte Molech ja Angst vor der Sonne. Aber diese Annahme verflüchtigte sich gleich wieder, als er wie ein Erdbeben aus dem Gefängnis kam und sich sein nächstes Opfer holte. Ich fühlte Erleichterung. Er hatte mich nicht gewählt.

Noch nicht.

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Lana Paquet-Holub – Seattle, WA

„Lana, bring mir die Zwillinge“, befahl Lilith.

„Ja, meine Göttin“, antwortete ich und stand auf.

Stundenlang hatte Lilith in ihrem Zimmer vor sich hingebrütet. Seit der dramatischen Attacke von Brandon und seiner Besetzung von Tacoma. Brandon hatte an einem einzigen Tag die gesamten Vereinigten Staaten auf die Knie gezwungen. Vor wenigen Stunden hatte der Präsident Brandon gehuldigt und ihm das Land übergeben.

All unsere vorsichtigen Vorbereitungen in Seattle waren plötzlich umsonst mit diesem unerwarteten neuen Mitspieler. Der Bürgermeister stand unter der Kontrolle von Liliths Tochter Lamia. Und Ziki, eine weitere Tochter von Lilith, hatte die Gestalt von Nate Kirkpatrick angenommen. Sie stellte langsam Liliths Jünger ein und platzierte sie an den Schlüsselstellen der Stadtverwaltung. Wir waren ganz nahe daran, die Stadt zu übernehmen und Liliths Herrschaft einzurichten.

Ganz nahe.

Und dann musste dieser verdammte Brandon Fitzsimmons plötzlich auftauchen und alles ruinieren!

Ich dachte mir, dass Lilith einen Plan hatte, ihn zu stoppen, während ich durch das Lagerhaus ging. Es gehörte der Stadt Seattle und wurde im Moment nicht benutzt. Weil der Bürgermeister unter unserer Kontrolle war, konnte wir es heimlich übernehmen. Wir brachten Liliths Kinder und ihre schwangeren Jüngerinnen hierher. Babylons Haus war schnell zu voll geworden.

Als ich an den Frauen vorbeiging, verneigten sich alle vor mir. Einige waren schwanger, während andere Lilith bereits ihre Kinder geboren hatten. Die Kinder unterschieden sich alle von uns normalen Menschen – ungewöhnliche Farben, abnormale Größen oder merkwürdige andere Eigenschaften ließen sie etwas unterschiedlich aussehen. Meine Tochter Cora war ein Mantikor. Sie war groß und hatte die Merkmale einer Löwin. Lamia, die Tochter von Chantelle, hatte purpurfarbenes Haar. Andere waren noch unterschiedlicher. Ziki, die sich in Nate Kirkpatrick verwandelt hatte, war in Wirklichkeit ein Albino.

Und die Zwillinge waren mit Abstand die seltsamsten von Liliths Kindern.

Ich fand sie bei ihrer Mutter, einer Heldin, die sich gerade von der Geburt erholte. Die Zwillinge waren blasse Mädchen. Ihre Haare waren schneeweiß und sie hatten überhaupt kein Pigment in ihren Augen. Sie waren gestern geboren worden und würden morgen Abend ihre Reife erreicht haben. Als ich in das Zimmer kam, erschreckten sich die beiden. Eine verschwand vollständig, die andere wurde durchsichtig. Ich erschauderte, als ich einfach so durch sie hindurch sehen konnte.

Sie waren beide Dimme, mehr Geist als Fleisch. Wenn sie durchsichtig oder unsichtbar waren, konnten sie durch feste Objekte hindurchgehen. Lilith war ekstatisch, als sie geboren wurden. „Dimme sind Meuchelmörder“, hatte sie geschnurrt, als sie die Zwillinge sah. „Sie können die Abwehr eines Feindes durchdringen und ihr Opfer mit einer einzigen Berührung töten.“

Sie konnten allerdings nur töten, wenn sie eine feste Gestalt hatten. Dann waren sie aber auch verwundbar.

Die meisten von Liliths Kindern waren gegen normale Waffen immun. Nur verzauberte Waffen oder kaltes Eisen konnte sie verletzen. Allerdings einige, wie zum Beispiel die Dimme, waren verwundbarer. Solange eine Dimme durchsichtig oder unsichtbar blieb, konnte sie nicht verletzt werden. Aber dann konnte sie selber auch nichts anrichten. Um zu töten, musste sie Gestalt annehmen und machte sich damit für jede Waffe verwundbar.

„Di, Emi“, sagte ich und streckte meine Hand aus. „Eure Mutter möchte euch sehen.“ Die eine von den beiden tauchte wieder auf, ich glaube, es war Emi. Und Di wurde wieder fest. Beide fassten zögernd meine Hand an und ich lächelte sie schüchtern an.

„Mutter braucht uns?“ fragte Emi.

Ich nickte. „Kommt mit.“

Beide Mädchen lächelten und sahen beinahe süß aus. Beinahe.

Lilith wartete in ihren Gemächern, den ehemaligen Büroräumen des Lagerverwalters. Sie waren reichhaltig ausstaffiert. Persische Teppiche bedeckten den Boden, Seidentapeten hingen an den Wänden und Duftkerzen in goldenen Kerzenhaltern erleuchteten den Raum und erfüllten ihn mit dem Duft von süßem Jasmin und würzigem Zimt. Lilith saß an einem reich verzierten Schreibtisch aus Mahagoni und lächelte glücklich, als wir hereinkamen. Sie stand auf und kniete sich mit ausgestreckten Armen auf den Boden.

Emi und Di rannten auf sie zu und sie lachten, als ihre Mutter sie in ihren Armen auffing. „Oh, ihr beide wachst so schnell““ lobte Lilith und dann küsste sie beide auf die Stirn. „Und ihr seid so schön!“

„Aber nicht so schön wie du, Mutter“, sagte Di höflich.

„Nein“, lächelte Lilith. „Aber das ist bei allen so!“ Lilith setzte ihre Töchter ab. „Morgen seid ihr ausgewachsen, nicht wahr?“

„Ja“, sagte Emi. „Sonntagabend.“

Lilith lächelte breit. „Gut.“ Lilith beschwor die Gesichter von Brandon Fitzsimmons und Mark Glassner herauf. Jedenfalls glaubte ich, dass es Brandon Fitzsimmons war. Er sah viel jünger aus und schlanker, als er im Fernsehen gewirkt hatte. Außerdem hatte er volles Haar. Vielleicht hatte er einen Spruch angewendet? Oder hatte er vielleicht einen Handel mit einem Dämon abgeschlossen? „Am Sonntagabend, wenn ihr beide ausgewachsen seid, geht ihr beide nach Tacoma und tötet diese beiden Männer“, instruierte Lilith ihre beiden Töchter.

Di und Emi lächelten. Ich unterdrückte ein Schaudern. Sie hatten ein regelrecht hungriges Lächeln im Gesicht. „Natürlich, Mutter.“

Lilith breitete einige Karten aus und wir fingen an, die Infiltration der Zwillinge zu planen.

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Mark Glassner – Tacoma, WA

„Nein, nein!“ kreischte Mary. „Mark! Bitte! Hilf mir!“

Ich zerrte an meinen Ketten und versuchte, die eisernen Kettenglieder zu sprengen. Ich ignorierte die Schmerzen in meinen misshandelten Muskeln und das Einschneiden der Fesseln in meine Handgelenke. Ich schrie wortlos vor Wut und Angst. Ich hatte keine Zunge mehr; sie war auf Brandons Befehl hin aus meinem Mund geschnitten worden. Und mit meiner Zunge war auch meine ganze Macht dahin gegangen. Ich konnte keine Befehle mehr geben und ich konnte keine Sprüche mehr anwenden.

Meine Zunge war meine Kraft.

Brandon riss Marys Kleid auf. Er entblößte ihre mit Sommersprossen bedeckten Brüste. Ein hungriger Ausdruck erschien auf seinem Gesicht. Mary war gekommen, um mich zu retten, und sie hatte versagt. Sie hatte weglaufen wollen und Brandon hatte sie bei ihrem langen Pferdeschwanz festgehalten und zu sich gerissen.

„Nein, nein!“ schrie sie. „Mark, bitte! Du musst mich retten! Bitte! Bitte!“

Brandon riss sie an sich und warf sie auf den Boden. Er war schneller auf ihr als ich gedacht hatte, dass ein dicker Mann sich bewegen konnte. Und er erdrückte sie mit seinem fetten Bauch fast. Marys Schreie und ihr Wimmern zerrissen mir das Herz. Ich zerrte mit aller Macht an meinen Fesseln. Ich musste meine Frau beschützen. Ich nahm meine ganze Kraft zusammen, ignorierte alle Schmerzen und Verletzungen, die ich hatte. Aber es half nichts. Ich musste mir schon einen Arm abreißen, damit ich hier loskam. Wenn es denn sein musste, dann sollte es so sein!

„Bi‘‘e!“ rief ich. Ohne Zunge klang das Wort merkwürdig.

Ich zog und zerrte und mein Körper kreischte vor Schmerzen. Allerdings gab nicht die Kette nach, sondern mein Körper. Ich fiel auf den Boden und keuchte laut. Ich hatte versagt. Tränen liefen an meinem Gesicht herunter, während der fette Mann meine Frau fickte. Marys Schreie drangen wie Dolche in meine Seele.

Ich hatte versagt!

„Mark“, flüsterte eine klingende ätherische Stimme. „Wach auf!“

Alles schien sich aufzulösen und zu verwehen, als die melodische Stimme erklang. Brandon, Mary, die Ketten, die mich hielten, alles verwehte. Selbst der Schmerz verschwand. Mein Bewusstsein kehrte zurück und ich atmete erleichtert tief aus. Das war ein Albtraum gewesen. Ich schlief auf der harten Pritsche im Gefängnis.

Mir fiel ein, dass ich an Azrael gedacht hatte, als ich eingeschlafen war. Ich wollte den Todesengel in meine Träume rufen. Sie war die Einzige, die mir beibringen konnte, wie ich mir die Gaben nutzbar machen konnte, die Tiffany mir geschenkt hatte.

Ich drehte mich um und sah Azrael hinter mir stehen. Ihr Haar war rot wie Blut und floss um ihr kämpferisches Gesicht. Ihre Haut glänzte wie polierte Bronze und sie hatte einen Umhang aus dem reinsten Weiß an. Sie hatte einen besorgten Gesichtsausdruck. Ihre Augen waren eigenartig weich.

„Hallo Mark“, begrüßte sie mich zärtlich.

„Ich bin bereit zu lernen.“

Sie nickte. „Die Gabe manifestiert sich bei Männer und bei Frauen unterschiedlich. Dir gibt sie maximale körperliche Kraft, Ausdauer und Reflexe. Du kannst mehr Verletzungen zugefügt bekommen und trotzdem noch funktionieren. Ein Mann, der die Gabe nicht hat, wäre sicher gestorben, wenn man ihn so behandelt hätte wie dich. Deine Kräfte sind so angelegt, dass du gegen das Übernatürliche kämpfen kannst. Deine primäre Fähigkeit ist das Chereb-Gebet.“

Chereb“, murmelte ich und zuckte zusammen und ließ die goldene Klinge fallen, die in meiner Hand erschienen war. Als ich sie losließ, verschwand die Klinge in tausenden winziger goldener Staubkörnchen.

Chereb zaubert, wie du gesehen hast, eine Klinge aus Himmlischem Gold herbei, die Waffe der Engel. Scharf wie ein Rasiermesser, aber nur gegen Geisteswesen wirksam“, erklärte Azrael. „Engel, Dämonen, Geister, Monster, Homunculi.“

„Und wie wird mir das helfen, mich zu befreien?“ wollte ich zornig wissen. „Verdammt nochmal, dieser Hurensohn hat mir die Zunge herausschneiden lassen. Ich könnte ja nicht einmal dieses Schwert herbeirufen, wenn ich das wollte.“

„Dafür ist es auch nicht gedacht“, antwortete Azrael. In ihrer Stimme klang ein wenig Stahl mit. „Aber wenn du einmal frei bist, dann wirst du es brauchen. Das zweite grundsätzliche Gebet ist Choshen. Dieser Spruch wird dich in eine Engelsrüstung kleiden, die sich vor den meisten Angriff schützen wird. Aber sie ist nicht unverwundbar. Sie schützt übrigens auch vor irdischen Angriffen.“

Ich wurde immer ungeduldiger. „Bring mir doch mal was Nützliches bei, verdammt nochmal!“

Ihre scharlachroten Augen verengten sich verärgert. „Das dritte Gebet ist ein rein innerliches. Du stellst dir einfach vor, dass dein Körper gesund ist und so vollständig wie er sein sollte und du wirst geheilt sein. Dabei muss nichts gesagt werden. Aber das dauert ein paar Minuten und du bist während dieser Zeit verwundbar.“

„Und angekettet“, sagte ich.

„Dann warte den richtigen Moment ab und ergreife ihn beim Schopf, wenn er da ist!“ Azrael war jetzt sehr ärgerlich. Ihr Gesicht war ein Gewitter aus Zorn.

Ich zuckte zusammen und machte einen Schritt nach hinten. „Aber wie kann ich diese Gelegenheit erzeugen?“

„Es gibt ein Gebet, das nur den Schamanen gegeben wird“, antwortete Azrael. Sie beruhigte sich offenbar wieder. „Weil ich der Engel des Todes bin, kannst du den Schleier zurückziehen und Hilfe beschwören. Das ist sehr gefährlich, die Toten werden dir Lebensenergie entziehen. Ich weiß nicht, wie lange du den Bann aufrecht erhalten kannst. Ein paar Minuten, ein paar Sekunden, aber das könnte dir die Möglichkeit geben.“

„Und wie?“ fragte ich und runzelte die Stirn.

„Tsalmaveth.“

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Violet Mathesen – Tacoma, WA

„Violet“, sagte Loreena. Sie schüttelte mich wach. “Draußen passiert etwas.” Ihre Stimme klang steif und verschwommen.

Loreena hatte mich gestern gerettet. Sie hatte mich in ihr Haus mitgenommen und wir hatten die Nacht in ihrem Bett aneinander gekuschelt verbracht und ferngesehen. Wir hatten gesehen, wie Brandon sich zum Gott erklärt hatte. Es war völlig surreal. Der Meister wurde ganz fürchterlich geschlagen und dann kam der Präsident der vereinigten Staaten und übergab das Land an diesen furchtbaren Brandon.

„Das kann doch nicht wahr sein“, sagte Loreena, als sie die Untertitel las. Sie war taub und Brandons Kräfte schienen ihr deswegen nichts anzuhaben. „Wie kann der Präsident einfach so aufgeben?“

„Brandon ist böse“, sagte ich. Ich schaute sie dabei an, damit sie die Worte von meinen Lippen lesen konnte. „Er hat seine Seele für dunkle Kräfte verkauft.“

Wir waren auf dem Bett eingeschlafen – der Fernseher war stummgeschaltet – und wir zogen Ruhe aus einander, während die Welt draußen im Wahnsinn unterging. Die Nacht war voller unnatürlicher Geräusche. Helikopter flogen ohne Pause über uns und Gewehrfeuer klang gefährlich durch die Straßen. Jedes Mal, wenn ich wach wurde, griff ich nach Loreena und sie hielt mich fest.

Jetzt war Sonntagmorgen und Loreena zog mich ans Fenster. Die aufgehende Sonne erfüllte das Zimmer mir sanftem Licht. Ich ging hinüber und schaute nach draußen. Ich sah, wie Soldaten eine Frau zu einem LKW führten. Sie war nackt und ich konnte weitere nackte Frauen auf der Ladefläche des LKWs sehen. Beim nächsten Haus traten die Soldaten die Tür ein. Ich konnte Rufe hören und dann zuckte ich beim Geräusch von Gewehrfeuer zurück. Eine Minute später zogen die Soldaten ein schluchzendes Mädchen herbei und rissen ihr dann die Kleidung herunter. Es sah so aus, als würden sie das arme Mädchen auslachen.

Sie luden das Mädchen auf den Wagen und gingen zum nächsten Haus. Mein Herz zog sich zusammen. Sie durchsuchten jedes einzelne Haus und zogen die Frauen heraus, die sie fanden. Und sie bewegten sich auf das Haus zu, in dem wir waren!

„Wir müssen uns verstecken!“ rief ich. Loreena ignorierte mich und schaute schockiert aus dem Fenster. Ich hatte vergessen, dass sie taub war. Ich griff an ihre Schulter und drehte sie, so dass sie mich ansah. „Wir müssen uns irgendwo verstecken.“

Loreena starrte mich an. Ihre Augen waren vor ungläubiger Angst geweitet. Gestern noch traten amerikanische Soldaten keine Türen ein und zogen Frauen heraus, aber das war gewesen, bevor sich die Welt verändert hatte. Loreena schaute wieder aus dem Fenster, atmete dann tief ein und nickte. Sie nahm meine Hand und führte mich aus dem Schlafzimmer und die Treppe hinunter. Sie drückte auf eine Wandpaneele unter der Treppe und sie bewegte sich und gab einen winzigen Platz unter der Treppe frei.

Ich nickte ihr zu und flüsterte: „Das müsste funktionieren.“

Wir quetschten uns beide hinein und zogen die Paneele weder zu. Es roch nach Staub und Spinnweben klebte n an meinen Haaren. Ich hatte aber zu viel Angst, als dass mir das etwas ausgemacht hätte. Ich interessierte mich überhaupt nicht dafür, wo denn die ganzen Spinnen waren, die diese Netze gewebt hatten. Wir setzten uns hin und lehnten uns an das Holz. Dann warteten wir. Mein Herz schlug in meiner Brust, während ich mich anstrengte, etwas von draußen zu hören. Ich wünschte mir, dass ich so etwas wie eine Uhr hätte, damit ich feststellen konnte, wie viel Zeit verging. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit, während wir in der Dunkelheit warteten.

Warum brauchten die Soldaten so lang? Mir wurde langsam übel. Der Stress war einfach zu viel. Bitte lass sie jetzt das Haus durchsuchen und dann weiterziehen. Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich diesen Stress noch aushalten würde. Ich versuchte, meine Atemzüge zu zählen, meine Herzschläge, irgendetwas, nur damit ich eine Idee bekam, wie viel Zeit verging.

Vielleicht kamen die Soldaten ja gar nicht? Wie lange hielt ich hier drin schon aus? Waren es Minuten oder Stunden? Ich schluckte und fragte mich, ob wir nicht vielleicht mal rausschlüpfen und nachschauen sollten. Wir könnten das ganz schnell machen – schnell raus, aus dem Fenster schauen und dann wieder zurück in das Versteck. Das würden die Soldaten niemals merken. Ich fasste die Paneele an und wollte sie aufdrücken.

Peng! Peng! Peng!

Ich zuckte zusammen. Jemand schlug fest gegen die Haustür. Der Soldat schlug wieder dagegen, machte eine Pause und tat es ein drittes Mal. „Aufmachen!“ rief ein Mann. „Aufmachen im Namen Gottes! Alle Bürger müssen sich einer Durchsuchung unterwerfen!“ Er schlug wieder gegen die Tür. „Zum letzten Mal. Wir brechen die Tür auf und exekutieren jeden, den wir finden!“

Es gab ein splitterndes Krachen, dann stampften Stiefel durch das Haus. Staub fiel auf mein Gesicht, als sie nach oben liefen. Der Staub kitzelte in meiner Nase. Oh nein! Ich drückte meine Hand auf meine Nase und ich versuchte, dieses kitzelnde Gefühl zu unterdrücken. Einer der Soldaten durchsuchte die obere Etage, einer die untere. Noch mehr Staub rieselte herunter und ich spürte, wie mein Niesreiz immer stärker wurde. Bitte nein! Nicht jetzt! Der Drang wurde unerträglich. Ich konnte jeden Moment niesen und sie würden uns finden und dann töten. Ich kämpfte dagegen an und ich versuchte alles, um den Ausbruch zu vermeiden.

Hatschiee!

Ich zuckte zusammen, als Loreena nieste. Kalte Angst lief durch meine Adern. Alles schien eine Sekunde lang total still zu sein. Horchten die Soldaten? Sie mussten sich anstrengen, sie wollten sicher herausfinden, woher das Niesen gekommen war. Sie mussten den Ort suchen, an dem wir uns versteckt hatten. Ich drückte Loreena fest an mich und spürte, wie ihr Herz schlug.

„Alles sauber!“ rief der Soldat von oben.

Loreena stöhnte leise und ich spürte, wie sie zitterte. Sie war taub. Sie wusste nicht, was passierte. Es war hier zu dunkel, als dass sie meine Lippen sehen konnte. Ich konnte ihr also nicht sagen, dass sie still sein sollte. Dass alles in Ordnung war. Ihr Stöhnen wurde lauter. Sie würde uns verraten. Ich musste sie zur Ruhe bringen.

Ich küsste sie.

Ihre Lippen waren weich und feucht. Ich spürte, wie sie sich erschreckt anspannte. Sie versuchte, sich von mir zu trennen. Ich griff nach ihrem Hinterkopf und zog sie fest an mich. Ich stieß ihr meine Zunge zwischen die Lippen. Dann spürte ich, wie sie sich entspannte. Sie fing an, den Kuss zu erwidern.

„Alles sauber!“ rief der der andere Soldat zurück. Und dann stampften die Stiefel wieder die Treppe hinunter und sie waren aus dem Haus.

Ich küsste Loreena weiter. Unsere Leidenschaften wuchsen. Der ganze Stress der letzten vierundzwanzig Stunden schmolz dahin, als ich diese wunderschöne liebe Frau küsste. Meine Hände streckten sich aus und sie fanden das Nachthemd aus Baumwolle, das sie trug. Ich fing an, es nach oben zu schieben. Sie richtete sich auf und ich zog es ihr über ihren Arsch. Ich rieb ihre Muschi unter ihrem Höschen und spürte ihre weichen Haare und die wachsende Nässe in ihrem Schoß.

Ihre Hände fingen an, mich zu berühren. Ich trug ein Nachthemd, das sie mir geliehen hatte und ich half ihr, es an meinem Körper nach oben zu ziehen. Ich hatte kein Höschen an und ihre Finger berührten meine blanke Teenagerfotze. Ich stöhnte in ihren Mund und genoss ihre unsichere Berührung, als sie meine erregte Vulva streichelte. Ich hakte meine Finger in das Bündchen ihres Höschens und zog es ihr aus. Dann streichelte ich ihr seidiges Schamhaar und fand ihre Schnalle tropfnass.

Loreena stöhnte in meine Lippen, als ich ihr sanft den Kitzler streichelte. Ich veränderte meine Lage und drehte mich zu ihr. Ich verschränkte meine Beine mit ihren. Ich rutschte immer näher an sie heran, bis sich unsere Muschis küssten. Ich fing an, meine Hüften zu bewegen und meine nasse Muschi an ihren Muff zu reiben. Es fühlte sich so gut an, dass ich alles vergaß, was passiert war und ich ließ mich ganz in die Lust fallen.

Sie fing auch an, sich zu bewegen und ich beendete unseren Kuss, um mich nach hinten auf meine Ellbogen zu stützen. So konnte ich mich besser an ihr reiben. „Hmm, deine Fotze fühlt sich so weich an meiner an!“ stöhnte ich und vergaß völlig, dass sie mich nicht verstehen konnte. In mir baute sich ein Orgasmus auf. „Fick mich! Ja, ja! Ich brauche das jetzt!“

Loreena stöhnte genauso laut, nur ohne Worte. Meine Augen hatten sich soweit an die Dunkelheit gewöhnt, dass ich sehen konnte, wie sich ihr Körper vor Lust wand. Eine ihrer Hände hatte ihr Nachthemd noch weiter nach oben geschoben und die fingerte einen ihrer Nippel. Meine Lust wurde mit jeder Bewegung stärker.

„Ja! Ich komme! Oh Loreena! Süße Loreena, deine Muschi macht mich fertig!“

Loreenas Stöhnen wurde immer lauter und ich spürte, wie eine Flüssigkeit meine Muschi benetzte, als ihr Orgasmus in ihr explodierte. Ich schüttelte mich noch ein paarmal, dann hörte ich auf, meine Hüften zu bewegen und ich atmete schwer.. Ich beugte mich zu ihr und fing ihre Lippen in einem sanften Kuss ein. Ich drückte sie fest an mich. Ich wollte dieses Glücksgefühl für mich festhalten.

Aber die Angst und der Stress kamen wieder hoch.

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Mary Glassner – Toulouse, Frankreich

Als wir in Frankreich ankamen, war es spät in der Nacht. Wir landeten in Toulouse. Zu Hause war jetzt Sonntagnachmittag und man erzählte mir von den Fernsehsendungen, in denen Mark geschlagen wurde und in denen der Präsident der Vereinigten Staaten sich Brandon unterwarf. Ich schickte Mark immer wieder unterstützende Gedanken. Ich ließ ihn wissen, dass ich einen Plan hatte, dass ich kommen und ihn retten würde.

Ich würde meinen Mann nicht im Stich lassen.

Die achtzehnstündige Reise nach Frankreich hatte sich schier endlos hingezogen. Ich konnte nicht schlafen und ich konnte so gut wie nichts essen. Alles, was ich konnte, war, mich zu ärgern und aus dem Fenster zu starren oder das Medaillon zu öffnen, das Mark mir an dem Tag geschenkt hatte, als wir uns kennengelernt hatten. Es war aus Silber, herzförmig. Auf der Vorderseite war eine rosafarbene Rose angebracht. Es war sehr farbenfroh, etwas, was ich mir selber nie gekauft hätte.
Aber nach meinem Ehering war es mein liebstes Schmuckstück.

Auf der Innenseite waren kleine Fotos von Mark und von mir. Auf dem endlosen Flug beruhigte es mich immer wieder, wenn ich mir das Gesicht meines Mannes anschauen konnte. Ich streichelte das winzige Foto mit dem Finger und ich weinte.

Wir hatten es so eben geschafft, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Der gesamte Luftverkehr war stillgelegt worden, als wir in La Guardia abgeflogen waren. Wir hatten vor der Altantiküberquerung noch auftanken müssen. Und wir waren gerade in der Luft, als der Luftraum geschlossen wurde. Zum Glück braucht eine solche Maßnahme eine gewisse Zeit und wir konnten auf den Ozean hinausfliegen, ohne dass wir behelligt wurden.

Die letzten fünf Stunden des Fluges waren die schlimmsten. Da fingen sie nämlich wieder an, Mark zu schlagen. Jedes Mal, wenn mein Mann mir einen Gedanken schickte, spürte ich die Schmerzen, die er erlebte. Ich hatte keine Ahnung, wie er sie aushalten konnte. Allein der Widerschein seiner Schmerzen brachte mich schon zum Weinen. Irgendwie schaffte er es trotz der Qualen, die er erlitt, mir von seinem Traum zu erzählen und davon, was er von Azrael gelernt hatte. Er konnte magische Waffen und eine magische Rüstung herbeirufen, er konnte sich heilen und er konnte die Toten beschwören.

Als wir in Toulouse landeten, wartete schon jemand auf mich für den Weitertransport. Ich hatte durch mehrere Anrufe dafür gesorgt, dass einige Autos und eine Polizeieskorte bereit standen. Die Fahrt nach Rennes-le-Château dauerte ungefähr eine Stunde. Der einzige Weg hinauf bestand aus einer engen kurvenreichen Straße. Hinter der Kirche von Maria Magdalena lag das Mutterhaus der Nonnen, die uns schon zweimal angegriffen hatten. Beide Gebäude waren sehr alt.

Leise stiegen die SWAT-Beamten in ihren schwarzen Anzügen aus den Fahrzeugen. Sie hatten ihre Maschinenpistolen in der Hand und sie umstellten das Mutterhaus. Gleichzeitig bildeten die Leibwächterinnen, unterstützt von der französischen Polizei, einen Kreis um beide Gebäude. Ich lehnte mich an eines der Fahrzeuge. Die Luft war kalt an meiner nackten Haut. Ich hatte es nicht geschafft, mich überhaupt anzuziehen. Andere Dinge waren jetzt wichtiger.

Fünf der früheren SWAT-Leute versammelten sich an der Eingangstür. Sie gaben einander Signale mit den Händen, öffneten dann die Tür und bewegten sich schnell nach innen. Ich konnte ihre Taschenlampen durch die Scheiben sehen, während sie das Gebäude durchsuchten. 47 lehnte am Fahrzeug neben mir und drückte meine Hand. Sie lächelte mich an.

Nach einer gefühlten Stunde kam einer der Männer wieder zurück und er winkte uns. 47 ließ mich von vier Leibwächterinnen umringen und wir gingen zu dem Mann hinüber. Es war Duncan, der das Kommando über die SWAT-Leute hatte.

„Ma’am, wir haben eine Frau in Gewahrsam“, berichtete er. „Wir haben sie im Keller gefunden. Wenn Sie mir bitte folgen wollen.“

„Hat sie sich versteckt?“ wollte ich wissen.

„Nein, sie wartet auf Sie“, antwortete Duncan. „Wir haben sie ruhig in diesem Metallraum gefunden, Sie saß einfach da und vor ihr auf dem Tisch standen eine dampfende Teekanne und zwei Tassen. In ihren Augen gab es keine Anzeichen von Angst.“

Wir gingen durch die engen Flure und dann eine enge Treppe hinunter in den Keller. Ich zitterte vor Nervosität. Du schaffst das, Mary, versicherte ich mir. Sie ist nur eine einzelne Frau und du hast vierzehn bewaffnete Männer und Frauen, die gegen ihre Kräfte immun sind, und draußen warten noch mehr.

Im Keller gingen wir an einigen alten Kartons vorbei, die nach Schimmel stanken und die an einer Wand lehnten. Am hinteren Ende des Ganges war eine eiserne Tür, die mit merkwürdigen Symbolen bedeckt war. Im Raum konnte man eine Frau sehen, die ein graues Nonnenhabit anhatte. Ein einfacher weißer Schleier bedeckte ihren Kopf. Sie trank aus einer Tasse Tee. Sie sah zu mir auf und ich erstarrte. Ihre grauen Augen waren uralt, weit, weit älter als ihr jugendliches Gesicht.

Wer war diese Frau?

Mama hatte gesagt, dass sie eine Legende war, über tausend Jahre alt. Karen hatte gesagt, dass sie zweitausend Jahre auf diesen Moment gewartet hätte. Ich spannte mich und betrat den Raum. Die Wände, der Boden, die Decke, alles bestand aus einem schwarzen Metall, das mit denselben fremdartigen Symbolen bedeckt war wie auch die Tür. Mich fror. Ich leckte meine Lippen. Das hier war falsch. Ich sollte eigentlich wegrennen. Wie konnte sie so ruhig sein? Sie wusste doch sicher, was ich war. Sie wusste, was meine Soldaten waren. Sie sollte eigentlich Angst haben, oder sie sollte zumindest nervös sein.

Warum war sie so ruhig?

„Möchtest du etwas Tee?“ fragte sie mit einem breiten französischen Dialekt. Ihr Gesicht war dunkel, ein warmes freundliches Lächeln zierte ihre roten Lippen. Dunkles Haar schaute unter dem Schleier hervor. Sie sah aus wie eine Person aus dem Nahen Osten, ein wenig so wie unsere frühere Schlampe Thamina.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich schluckte und schaute 47 an. In ihren Augen war Sorge. Sie bemerkte auch, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Diese Frau war unnatürlich ruhig. Ich schaute auf die Männer, die sie bewachten und ich sah die Spannung in ihren Augen. Sie hatten die Waffen in ihren Händen. Wie konnte es sein, dass wir alle derartig von dieser unbewaffneten Frau eingeschüchtert waren?

„Nun, mein Kind, willst Du nicht herkommen und dich hinsetzen?“ fuhr die Frau fort. „Ich möchte gerne mit dir reden. Das ist sehr wichtig.“

„Gerne“, sagte ich und setzte mich auf den harten Holzstuhl. Sie nahm die Teekanne und goss mir eine Tasse eines würzig riechenden Tees ein. Ich nahm die Tasse und hielt dann inne. Was, wenn sie etwas hineingetan hätte?

Ein amüsiertes Lächeln flog über ihr Gesicht. „Der Tee ist nicht vergiftet und es sind auch keine Drogen drinnen, das versichere ich dir. Könnt ihr die Türe schließen, dass wir uns unter uns unterhalten können?“

Ich runzelte die Stirn. „Nein, meine Wachen bleiben hier.“

„Es sind nicht deren neugierigen Ohren, um die ich mir Sorgen mache“, antwortete die Frau. „Bitte, ich habe dir so viel zu erzählen.“

Ich wollte nein sagen. Ich war nicht hier, um mich zu unterhalten. Ich war hier, um ihr ihre Gabe zu nehmen. Mark wurde gerade jetzt geschlagen. Ich hatte keine Zeit durch eine Unterhaltung zu verlieren. Und doch, ihre Augen waren so alt und so weise, dass ich schluckte und mich dabei ertappte, dass ich nickte. Ich brauchte offenbar noch mehr von ihr, nicht nur ihre Gabe.

„Ich werde die Tür schließen, wenn du mir dein Exemplar der Magie der Hexe von Endor gibst“, sagte ich ihr. Dieses ganze Durcheinander war nur entstanden, weil Brandon in den Besitz dieses verdammten Buches gekommen war. Wenn wir das alles überlebten, dann mussten wir unbedingt die beiden Kopien des Buches in die Hände bekommen, die wir noch nicht hatten. Dann könnte niemand sonst etwas daraus lernen und es gegen uns verwenden.

„Ich habe es allerdings nicht“, sagte die Frau.

„Lüg mich nicht an!“ schnappte ich. „Ich weiß, dass es hier ist.“

„Wo hast du das gehört?“

„Wikipedia“, antwortete ich. Ich fühlte mich ziemlich dumm, als ich das laut sagte.

Sie zuckte die Achseln. „Wenn du willst, kannst du hier alles durchsuchen, wenn wir fertig sind. Aber es ist nicht mehr da. Ich konnte es nicht in deine Hände fallen lassen.“

Ich runzelte die Stirn. „Ich habe schon eine Kopie des Buches.“

„Kopien sind nicht das Original“, antwortete sie. „Ich habe keine Ahnung, wo es im Moment versteckt ist.“

Was bedeutete das? Das Original musste irgendetwas Einzigartiges enthalten. Etwas Gefährliches. „Gut, lasst ihr ihren Willen und schließt die Tür. Wir wollen hören, was sie sagt, um mich aufzuhalten.“

„Ich kann dich nicht dabei aufhalten, wenn du mir die Gabe nimmst“, sagte sie nebensächlich.

Die Tür schloss sich mit einem metallischen Ton. „Wer bist du?“ fragte ich. Sie war eine Nonne, ich konnte die goldene Aura um sie herum sehen. „Bist du die Mutter Oberin?“

„Ich bin Maryam“, antwortete sie. „Früher aus der Stadt Magdala.“

Meine Familie war irisch; mein Vater war ein ehemaliger Katholik, und ich hatte ein paar Messen besucht. Mein Herz setzte aus. „Das kann nicht sein.“

„Doch“, sagte sie und neigte den Kopf. „Ich habe zweitausend Jahre lang den ha-Satan bekämpft, den Widersacher. Ich habe immer mehr gelernt. Ich habe diese eine Warnung an dich, Mary. Du und Mark, ihr seid seine Schachfiguren. Alles, was ihr tut, läuft auf seine Befreiung aus dem Abgrund hinaus. Auf seine und die Befreiung von allen, die an ihn gebunden sind.“

„Du sprichst vom Teufel?“ fragte ich und sie nickte. „Er versucht, aus der Hölle zu entkommen?“

„Es ist unvermeidlich, so wie die Dinge stehen“, seufzte Maryam. „Das Übernatürliche ist in die Welt eingedrungen. Es werden wieder falsche Götter angebetet. Das Böse aus der Zeit von Noah geht wieder durch die Welt. Dabei ist es egal, ob es du und Mark seid oder Brandon oder eine andere Schachfigur. Mit jedem Tag werden mehr Menschen betrogen und verführt. Sein Gefängnis ist schon so schwach geworden, dass ein einziges letztes Ereignis nötig ist, um es zerfallen zu lassen.“

„Warum erzählst du mir das? Wenn es doch unvermeidlich ist?“

„Der Widersacher kann zurückgehalten werden. Der Schaden für die Welt kann begrenzt werden“, antwortete Maryam. „Du und Mark seid die kleineren Übel verglichen mit dem Widersacher. Ich habe die Zukunft gelesen und ich habe die Raffinesse seines Plans erkannt. Wenn du und Mark Brandon vernichtet, dann wird Lilith gegen euch stehen und getötet werden. Und ihr Tod wird das finale Signal sein, das das Schloss sprengt und den Widersacher befreit.“ Sie nahm einen Schluck Tee. „Wenn ihr darauf vorbereitet seid, wenn Lilith stirbt, dann könnt ihr ihn fangen.“

Ich schluckte. Mark und ich hatten uns schon oft gefragt, wie der Plan des Teufels aussah. Warum er Mark Liliths Edelstein gegeben hatte. Das war es also. Er wollte der Hölle entkommen. Und was würde passieren, wenn er erste einmal frei war? Lilith hasst die Männer, das war klar. Aber was war mit dem Teufel? Und was war mit all den anderen Dämonen, die in der Hölle gefangen waren? Hassten sie uns genauso? Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken.

Was hatten wir getan?

„Wie können wir ihn fangen?“ fragte ich. Ich war von ihren Worten bewegt.

„Das weiß ich nicht. Ihr müsst in den alten Schriften suchen.“

„Alten Schriften?“

„Der Schöpfer hat in seiner unendlichen Weisheit dafür gesorgt, dass viele alte Schriften in Qumran konserviert worden sind.“ Sie nahm einen letzten Schluck Tee. „Diesen Raum studiere sorgfältig. Er ist ein Matmown. Ein verborgener Ort. Kein Geisteswesen kann durch diese Wände schauen. Der Widersacher kann euch hier nicht bespitzeln oder eure Zukunft exakt vorhersagen. Was ihr hier drin plant, das wir ihm auf ewig verborgen sein. Das ist der einzige Vorteil, den ihr habt. Euer Wesir, Samnag Soun sollte keine Schwierigkeiten haben, diesen Raum nachzubauen. Sprecht niemals außerhalb dieses Raumes von euren Plänen. Nicht einmal telepathisch mit dem Siyach-Spruch. Diese Gedanken wandern nämlich durch die geistigen Gefilde und können leicht im Äther abgefangen werden. Nur in einem solchen Raum wie diesem hier sind eure Pläne wirklich sicher vor ihm.“

Maryam stand plötzlich auf und alle Wachen richteten ihre Waffen auf die Frau. Sie lachte und fing zu meiner Überraschung an, ihre Kleidung abzulegen. Zuerst ihren Schleier. Sie zeigte ihr volles dunkles Haar. Dann öffnete sie den Gürtel, der ihren grauen Habit zusammenhielt. Sie zog den grauen Umhang von ihrem Körper. Darunter war sie nackt. Ihre Brüste waren groß. Sie hatte dunkle Nippel und ihr Bauch war flach. Sie hatte geschwungene Hüften und ein dichter dunkler Busch wuchs zwischen ihren Beinen.

„Du bist also immer noch die Hure“, lachte ich und genoss ihre nackte Schönheit.

Maryam zog eine Grimasse. „Ich war nie eine Hure. Eine Sünderin, das ja. Aber niemals eine Hure. Das war der Fehler, den Papst Gregor I. gemacht hat. Männer lieben anzügliche Gerüchte und dieses Gerücht hat mich seither ständig verfolgt.“

„Warum ziehst du dich dann aus?“ wollte ich wissen.

„Dein Plan ist doch, mir die Gabe zu nehmen. Ich weiß, was dafür nötig ist.“

Das Ganubeth-Ritual war das genaue Gegenteil des Exorzismus einer Nonne. Ich musste Maryam zu einem Orgasmus bringen und wenn es ihr kam, würde ich ihr die Gabe nehmen. Maryam legte sich auf den kalten Metallfußboden und spreizte ihre Beine. Ich kniete mich vor ihr hin. Mir wurde plötzlich klar, dass ich schon vierundzwanzig Stunden keinen Sex mehr gehabt hatte. Seit ich Mark kannte, waren die längsten Zeiten, in denen ich keinen Sex hatte, diejenigen, in denen ich schlief. Als ich sie so da liegen sah, nackt und willig, regte sich in meiner Muschi die Erregung.

Ich kniete mich hin. Ihr Schamhaar war schon von ihrer Erregung bedeckt und ich konnte ihren Honig riechen. Ich rieb mein Gesicht an ihrem seidigweichen Schamhaar und genoss es, wie es meine Haut kitzelte. Ich atmete tief ein und leckte dann durch ihren Schlitz. Maryam stöhnte vor Lust. Ich spreizte ihren Schlitz und legte das feuchte rosafarbene Fleisch bloß. Dann vergrub ich mein Gesicht in ihren Schamlippen.

Ich leckte sie schnell und genoss ihre würzigen Säfte. Ich musste sie so schnell wie möglich fertig machen. Mark wartete. Ich fuhr mit meiner Zunge an ihren Schamlippen nach oben und meine Finger umkreisten vorsichtig ihren Kitzler. Dann schob ich ihr meine Zunge so weit ich konnte in ihre Öffnung.

Maryam stöhnte etwas. Es war nicht Französisch. Es klang vielleicht wie Hebräisch. Oder Aramäisch. Ihre Hüften fingen an, sich zu bewegen. Ich trank ihren dicken Saft, süß wie Honig. Dann fuhr ich mit meinen Lippen ein Stück nach oben, um an ihrer harten Perle zu saugen. Meine Zunge fuhr um ihren Kitzler herum, während ich ihr zwei Finger in die Fotze schob. Sie war eng und heiß, al sich ihren G-Punkt suchte.

Sie schrie laut auf, als meine Finger das empfindliche Nervenbündel in ihrem Inneren fanden. Ihr Orgasmus knallte duch sie hindurch und sie überflutete meine Lippen. „Ganubath!“ rief ich.

Goldene Kraft strömte aus Maryam heraus und in mich hinein. Sie füllte mich aus und drang in jede Zelle meines Körpers ein, in meine Seele. Ich schrie auf, auch in mir explodierte ein Orgasmus. Ich rappelte mich auf und schaute auf die keuchende Maryam hinunter. Ihre Aura war nicht mehr golden. Jetzt war sie silbern. Sie war jetzt eine ganz normale Frau. Ihre Augen starrten mich an. Sie waren vor Lust noch halb geschlossen. Als ich meinen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen hatte, hatte ich mir gewünscht, dass jede Frau, die mich sah, mich begehren sollte. Und ganz klar funktionierte diese Anziehungskraft jetzt auch bei Maryam, nachdem sie nicht länger durch ihre Gabe geschützt war.

Jubel durchfloss mich. Ich hatte es geschafft! Ich konnte Brandon stoppen! Alles was ich jetzt tun musste, war ihn zu ficken, und dann war alles vorbei.

To be continued…

Click here for Kapitel 38.

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