Der Pakt mit dem Teufel Kapitel 50: Das blutige Messer

 

 

Der Pakt mit dem Teufel

Kapitel 50: Das blutige Messer

Von mypenname3000

Übersetzt von Horem

English version edited by Master Ken

© Copyright 2013, 2014


Story Codes: Male/Female, Mind Control, Magic, Massage, Wedded Lust, Violence

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Am 17. November 2014 schien die ganze Welt den Tyrannen zu gehören. Beinahe jedes Land hatte sich ihren Gesetzen unterworfen und die Mehrheit der Bevölkerung war durch ihre Worte versklavt. Am 18. November kam die Dunkelheit über die Erde.

Auszug aus „Die Geschichte der Theokratie der Tyrannen“ von Tina Allard

Montag, 17. November 2014 – Mary Glassner – Das Anwesen

„Meister, ich bin mit den Vorbereitungen für das Treffen morgen fertig“, sagte Jessica.

Chase machte ein Bäuerchen, als ich ihr auf den Rücken klopfte. Ich hatte meiner sechs Monate alten Tochter eben ihr Fläschchen gegeben. Sie wuchs so schnell. Sie schaute sich alles an und brabbelte dabei in ihrer Babysprache. Sie war einfach süß und ich musste sie einfach auf die Stirn küssen.

Sir saßen am Esstisch und beendeten gerade ein leckeres Essen, das die Mägde zubereitet hatten. Alle Schlampen waren hier für das morgige Treffen mit Lilith. Allison und Desiree waren aus Japan zurückgekommen, wo sie gerade eine Hexerin zur Strecke gebracht hatten, der Menschen dadurch töten konnte, dass sie ihre Namen in ein Notizbuch schrieb. Lillian war gerade von einem Treffen der Vereinten Nationen zurückgekehrt. Sie hatte dort sichergestellt, dass alle Delegierten die Position der Theokratie zu den Punkten verstanden, die zur Abstimmung standen. Es war eigentlich jetzt an der Zeit, diese Organisation aufzulösen und sie durch unsere eigene Regierung zu ersetzen.

„Wie sehen denn die Arrangements aus, Jessica?“ fragte Mark.

„Wir treffen uns an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr“, antwortete Jessica. „Allerdings mittags. Lilith wird von Chantelle und Lana begleitet und du darfst auch zwei Personen mitbringen. Offensichtlich wird die Herrin die Nummer Eins sein und ich denke, ich sollte die Nummer Zwei sein. Ich habe den ganzen letzten Monat mit Chantelle verhandelt und weiß sehr gut, wie sie denkt.“

Mark schaute mich an. Ich glaube, das wird funktionieren, schickte ich an meinen Mann.

„Okay, wir drei“, nickte Mark. „Keine Wachen?“

„Wir lassen alle Wachen und Soldaten 300 Meter weiter hinten“, sagte Jessica. „Wir drei und Lilith und ihre beiden Priesterinnen, wir treffen uns in der Mitte.“

„Gute Arbeit“, sagte ich Jessica. Ich streckte die Hand aus und streichelte ihr karamellfarbene Hand.

Sie wurde rot. „Danke, Herrin.“

Ich gab Chase an eine der Mägde und wandte mich wieder meinem Essen zu. „Ich hoffe nur, dass dieses Treffen nicht zu lange dauert“, sagte ich. „Missy möchte morgen Nachmittag zu ihrer Anprobe für ihr neues Kleid.“

„Bin ich nicht gerade erst auf der Hochzeit von einer deiner Schwestern gewesen?“ seufzte Mark.

„Shannon hat im August geheiratet, Mark“ sagte ich und rollte die Augen. „Das ist schon fast drei Monate her!“

„Wirklich?“ sagte er und blinzelte überrascht. „Wie die Zeit vergeht…“

„Der Nahe Osten“, sagte ich und ich erschauderte. Das waren sehr frustrierende Monate gewesen, bis wir die meisten Muslims unter unserer Kontrolle hatten.

„Genau“, grinste er. „Wann werden Missy und Damien denn heiraten?“

„Am 7. Dezember“, sagte ich. „Frag mich nicht warum. Sie haben das Datum glaube ich zufällig gewählt.“

„Wo wir gerade von Hochzeiten sprechen“, warf plötzlich Violet ein. „Ich werde Cindy einen Antrag machen.“ Sie schaute Mark an. „Das ist doch okay, oder?“

„Natürlich“, lächelte Mark. „Solange wir euch am Altar segnen dürfen.“

„Anders wollten wir es gar nicht haben, Meister“, kicherte Violet.

Ich schaute April an. Sie unterhielt sich angeregt mit Korina. Es sah so aus, als sei der Teenager endlich über ihre Schwärmerei zu Violet hinweg gekommen. Ich würde jede Wette halten, dass Hayfa etwas damit zu tun hatte. Die beiden schienen sich sehr nahe zu stehen und April fand immer neue Vorwände, um zu Willow zu gehen und die Krankenschwester bei der Arbeit zu besuchen.

Das Dessert wurde aufgetragen und Mark stocherte nur mit seiner Gabel darin herum. Er war nervös und angespannt. Das Treffen morgen konnte ganz furchtbar schiefgehen. Mein eigener Bauch grummelte auch. Seine Nervosität steckte mich an. Lilith war sprunghaft und unberechenbar. Und sie hatte das ganze letzte Jahr hindurch immer mehr Kinder gezeugt. Unsere Spione in der Stadt hatten berichtet, dass sie von jeder Frau in der Stadt erwartete, dass sie sich ihr hingab. Jeden Tag wurden ihr Dutzende zugeführt, oft auch mit Gewalt. Alle Frauen wurden von ihr befruchtet.

Ich stieß mich vom Tisch ab und ging um den Tisch herum zu Mark. Ich knetete mit meinen Händen seine Schultern und beugte mich zu ihm hinunter. Ich flüsterte: „Komm mit ins Bett. Ich möchte deine Nerven beruhigen.“

„Sicher“, sagte Mark. Er stand auf und er schaute sich mein tief ausgeschnittenes grünes Kleid an. Das brachte ein Lächeln auf meine Lippen. Ich drückte meine Brust heraus und fühlte mich richtig sexy.

Ich schlang meinen Arm unter seinen. „Gute Nacht, Schlampen“, sagte ich. „Ich möchte, dass alle für den Plan B gut ausgeruht und bereit sind.“ Nur für den Fall, dass etwas schiefging, wollte ich bereit sein, Lucifer einzusperren.

„Gute Nacht, Herrin“, lächelte Xiu. „Wir sind bereit, nicht wahr, Schlampen?“

Alle nickten. Dann schob Mark mich aus dem Esszimmer. Wir gingen durch die reich ausgestatteten Flure unseres Anwesens an einigen meiner Lieblingsbilder vorbei: „Junge Mädchen am Klavier“, „Auf der Terrasse“ und „Die Entführung der Europa“. Ich wünschte mir, ich hätte auch nur die Hälfte des Talents von Pierre August Renoir. Mark liebte meine Bilder und er sagte mir immer wieder, dass er meine Gemälde am besten fand. Er hatte sogar einige in seinem Büro aufgehängt. Sein Lieblingsbild war mein Gemälde vom Mount Rainier. Aber mein Ehemann hatte leider in der Kunst keinen besonders guten Geschmack. Ich hatte nur ein bisschen Talent. Es war aber immer schön für mich, wenn er meine Bilder lobte, selbst wenn sie furchtbar waren.

Als wir in unserem Schlafzimmer ankamen, knöpfte ich langsam das Hemd meines Mannes auf. Dann griff ich hinein und folgte den Linien seiner Muskeln und fuhr mit meiner Hand langsam nach unten zu seiner Hose. Ich liebte seine Muskeln, sie waren so richtig lecker und meine Muschi wurde feucht, als ich sie streichelte. Ich öffnete seinen Gürtel und zog ihm die Hose und seine Boxershorts herunter. Sein halbharter Schwanz erhob sich unter dem dunklen Dreieck seines Schamhaares.

„Leg dich auf den Bauch“, ordnete ich an. Dann öffnete ich mein Kleid und ließ es auf den Boden fallen. Ich trug nichts darunter. Mein Ehemann nahm meine Nacktheit mit hungrigen Augen in sich auf. Nicht erregt eine Frau mehr als der lüsterne Blick eines Mannes.

Ich fand das Massageöl und setzte mich auf den Po meines Mannes. Er zuckte zusammen, als das kalte Öl, das nach Zimt duftete, auf seinen Rücken tropfte. Ich verrieb das Öl auf seinem muskulösen Rücken und fing dann an, seine Schultern zu massieren. „Du bist völlig verspannt“, sagte ich und arbeitete an einem Knoten an seinem Hals. „Morgen wird sicher alles gut laufen.“

„Wirklich?“

„Wahrscheinlich“, gab ich zu. Dass dumme Gefühl in meinem Bauch kehrte zurück.

Er seufzte und die Spannung ließ langsam nach. Ich lehnte mich nach vorne und küsste seinen Rücken. Ich schmeckte das Öl. Dann massierte ich weiter nach unten und rutschte hinunter auf seine Beine. Ich knetete jetzt seine Arschbacken durch. Er hatte einen so schönen Arsch. Perfekt geformt. Meine Finger gruben sich in sein Fleisch.

Ich massierte seinen Po und drückte die Spannung aus seinen Muskeln heraus. Ich beugte mich nach unten und knabberte spielerisch mit meinen Zähnen an seiner Pobacke. Dann drehte ich mich um und fing an, mich um seine kraftvollen Oberschenkel zu kümmern. Ich rieb meine Muschi an seinem Arsch und Lust durchfloss mich. Mark seufzte, als ich seine Waden knetete. Ich musste mich weit nach vorne legen und mein Kitzler drückte sich gegen sein Fleisch.

„Danke, Mare“, flüsterte er, als ich mit seinem Bein fertig war.

„Warte, bis ich mit der anderen Seite fertig bin“, sagte ich nur.

„Meinst du wirklich, dass morgen alles glatt läuft?“ fragte er.

„Ich hoffe es“, antwortete ich. Lilith muss wissen, dass wir ihre Stadt auslöschen könnten, wenn es darauf ankommt. Und ich glaube, dass sie zu feige ist, um uns selber anzugreifen. Sie benutzt dafür gerne ihre Töchter und hält sich selber zurück.“

„Sie hat Töchter, die unsichtbar werden können oder mit ihrer Umgebung verschmelzen.“ Er machte eine Pause. Meine Hände glitten an seinen Schenkeln nach unten. „Das könnte eine Falle sein.“

„Du kannst doch blitzschnell deine Rüstung herbeirufen“, sagte ich. „Unsere Soldaten sind nicht weit entfernt und die Geister können sehr schnell die Umgebung abdecken. Sie würde dumm sein, wenn sie etwas versucht. Jetzt dreh sich um.“

Mark drehte sich um und sein Schwanz stand wie eine Eins. Ich setzte mich auf ihn und rieb seinen Schwanz in die nasse Vertiefung meiner Muschi. Ich verlagerte mein Gewicht und genoss das Gefühl, wie sein Schwanz durch meine Schamlippen rutschte. Ich goss mehr Massageöl auf seine Brust. Dann lehnte ich mich nach vorne und fing an, seine Brustmuskeln zu massieren..

„Du bist wunderschön“, flüsterte er. Er griff an meine Brust und drückte sie. Ein Tropfen Milch trat aus und er nahm sie in den Mund.

„Du siehst aber auch nicht schlecht aus“, lächelte ich zurück.

„Ich glaube, es gibt da noch einen Teil meines Körpers, der eine Massage braucht.“

„Tatsächlich?“ fragte ich. Ich tat ganz unschuldig, während ich mich an seinem Schaft bewegte. „Was für ein Teil ist das denn?“

„Ich glaube, mein Schwanz braucht eine Tiefenmassage“, grinste Mark.

„Eine intime Tiefenmassage?“

„So tief wie möglich, Mare.“

Ich rutschte ein wenig nach oben und spürte, wie seine Eichel an meiner Muschi anstieß. „Ich denke, da kann ich etwas tun, Liebling.“

Er stöhnte laut und er schloss die Augen, als ich langsam meine Muschi auf seinem Schwanz nach unten schob. Es fühlte sich wundervoll an, wie sein Schwanz durch meine Scheide glitt. Er füllte mich ganz aus und ich nahm ihn bis zur Wurzel. Ich lehnte mich zurück und drückte seinen Schwanz mit meiner Muschi und dann entspannte ich sie wieder. Meine Hüften bewegte ich gar nicht. Ich massierte seinen Schwanz mit den Muskeln meiner Fotze.

„Meine Güte, das macht mich wahnsinnig!“ stöhnte er. Seine Hände gingen an meine Brüste.

Er rollte einen Nippel zwischen seinen Fingern. Die steigende Lust machte es mir schwerer, auf Bewegungen meiner Hüften zu verzichten. Immer wieder spannte und entspannte ich meine Mösenmuskeln. In mir entflammte ein Freudenfeuer. Und dieses Feuer wollte gelöscht werden. Er brannte immer heller in mir.

„Verdammt!“ keuchte ich und dann fing ich an, mich schnell auf seinem Schwanz zu bewegen. Meine Brüste hüpften auf und ab. Ich wollte kommen. Ich musste das Feuer löschen, das in mir brannte. „Mein geiler Hengst! Spritz mir deinen Saft rein! Lösche meine Flammen! Oh Mark! Oh ja! Ja, ja, ja!“

Ich rieb meinen Kitzler an seinem Knochen und ich drehte meine Hüften. So rieb sich sein Schwanz besser an den empfindlichsten Stellen in meiner Muschi. Ich warf den Kopf in den Nacken und mein rotbraunes Haar flog herum, während ich meinen Mann fickte. Seine Hände lagen auf meinem Arsch und drückten das Fleisch. Er zog mich hoch und rammte mich dann immer wieder auf seinen harten Schaft. Immer wieder. Er walkte mich innerlich richtig durch.

„Verdammt, Mare!“ stöhnte er. „Oh verdammt! Mir kommt’s!“

„Spritz in mich rein!“ Meine Stimme klang schrill. Ich kam an meine Grenzen.

Er grunzte, ein animalisches Grollen und dann überflutete sein Schwanz meine Muschi. Mein Orgasmus war intensiv. Quälende Lust strömte durch jeden meiner Nerven und spannte jeden Muskel an. Ich fiel auf seine ölige Brust und keuchte und wand mich. Seine starken Arme schlangen sich um mich. Ich bebte noch. Er machte, dass ich mich sicher und geliebt fühlte.

„Alles wird gutgehen“, flüsterte er und ich erkannte, dass ich weinte. Die Angst, die ich verschlossen gehalten hatte, war durch meinen Orgasmus freigelassen worden.

Ich küsste meinen Mann. Alles würde gutgehen. Morgen würde alles reibungslos funktionieren.

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Donnerstag, 18. November 2014 – Mark Glassner – I5 an der Stadtgrenze Seattle
„Weißt du, wie man mit dem Dolch umgeht“, fragte ich Jessica, als sie am Griff des Messers fummelte, das in ihrem Gürtel steckte. Während der gesamten Fahrt mit der Limousine hatte sie nervös damit herumgespielt.

„Nicht wirklich“, gab sie zu. „Aber, nur für den Fall, dass etwas passiert.“

„Fühlst du dich damit ein wenig sicherer?“ fragte ich sie.

„Ja, Meister sagte sie und lächelte.

„Wenn wirklich etwas passieren sollte, dann renne zu den Wachen“, sagte Mary ihr. „Versuche nicht zu kämpfen, wenn du kannst. Liliths Töchter sind sehr gefährlich.“

„Natürlich, Herrin“, seufzte Jessica und sie zappelte vor Nervosität.

In meiner eigenen Magengrube hielt sich eine ganze Menge von Vipern auf, die sich heftig bewegten. Ich konnte kein Frühstück essen und trank nur eine Tasse Kaffee und mein Magen fühlte sich noch schlimmer an. Mary lehnte sich gegen mich und ihr Körper erzitterte immer wieder, auch wenn ihr Gesicht fröhlich auszusehen schien. Sie hatte sich im vergangenen Jahr daran gewöhnt, ihre wahren Gefühle nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen. Und man musste sie schon genau kennen, um die Zeichen ihrer Angespanntheit zu erkennen. Ich drückte ihre Schulter und küsste ihre Stirn.

„Wir sind da, Meister“, sagte Leah und sie verlangsamte die Limousine.

„Pass auf dich auf, Meister“, sagte Violet und sie drückte mich, bevor ich ausstieg. Alle Schlampen waren da. Außerdem Sam und Candy. Die Stangen mit den Diamanten lagen bereit, um Lucifer zu binden, falls das Schlimmste geschehen sollte.

Ich trat in die schwache Novembersonne. Sie schaffte es nicht, die schneidend kalte Luft zu erwärmen. Ich half meiner Frau aus der Limousine heraus und sie rückte ihren Körperschutz zurecht, auf den schützende Sprüche gestickt waren. Um uns herum kamen die Soldaten aus ihren Strykers heraus und nahmen ihre Abwehrstellungen ein. In einiger Entfernung sah ich, dass Liliths Töchter das Gleiche taten.

Ich rief die Geister herbei. Es war schon eine Weile her, dass ich sie zuletzt gebraucht hatte. Die Patrioten waren ausgelöscht und Lilith war ruhig gewesen, ich hatte sie also nach dem Vorfall mit dem Flugzeug nicht mehr gebraucht. Zweiundzwanzig Gestalten formten sich aus dem Nebel, wunderschöne Frauen in glänzender silberner Rüstung mit silbernen Schwertern.

Ich blinzelte. Zweiundzwanzig? Ich zählte noch einmal. Niemand war in den letzten sechs Monaten gestorben, wo kam also die zweiundzwanzigste her? Ich starrte sie an und versuchte herauszufinden, wer denn der neue Geist war. Dann sah ich einen Geist mit sandblondem Haar, das in einem Knoten zusammengesteckt war.

„Noel?“ keuchte Mary.

„Hi“, sagte sie ein wenig formell.

„Ich habe dich freigelassen.“ Ich fühlte mich nervös. Noel tot zu sehen und an mich gebunden, war so unerwartet, dass ich nicht wusste, was ich sonst sagen sollte.

„Ich bin nicht an dich gebunden“, antwortete Noel. Dann schaute sie Chasity an. „Ich wollte nicht entfernt von meinen Liebsten sein.“

„Was?“ fragte ich und schaute Mary an. „Du schienst aber ziemlich gegen uns eingestellt gewesen zu sein.“

„Ich habe nicht euch gemeint“, sagte Noel frostig.

„Es ist Chasity“, sagte Mary und rollte die Augen. „Hast du die beiden nicht miteinander gesehen, einige Tage vor dem Angriff?“

„Wirklich?“

„Gott, du musst blind sein!“ sagte meine Frau mit einem liebevollen Lächeln. „Wie bist du gestorben, Noel?“

„Ich habe einen Fehler gemacht“, antwortete sie. Ein wenig Selbstverachtung war auf ihrem Gesicht zu sehen. „Ich meine, eigentlich waren es mehrere Fehler.“

„Nun, ich…“ ich verstummte. Was sagt man einer Toten? Ich räusperte mich. „Mach dich bereit. Wenn etwas schiefgeht, dann müsst ihr über die Brücke rennen.“

„Du kannst dich auf uns verlassen, Meister“, versicherte Chasity.

„Es ist Zeit, Meister“, sagte Jessica und griff nach ihrem Dolch.

Mary griff ihr an die Schulter. „Es wird schon klappen.“

Sie ließ den Dolch los und wurde etwas rot. „Natürlich, Herrin. Wollen wir?“

Mary nahm meinen Arm. Ihre andere Hand lag auf ihrem Bronzedolch. Nur für den Fall. Wir gingen schweigend über die Betonstraße. Jessica kam hinter uns her. Grasbüschel wuchsen aus den Ritzen im Beton. Seit einem Jahr war die Straße nicht mehr befahren worden und man sah den Verfall.

Auf der anderen Seite bewegte sich auch Lilith nach vorne. Sie wurde von Chantelle und Lana verfolgt. Beide Frauen trugen Dolche in ihren Gürteln. Sie trugen praktische Kleidung: Weite Hosen, langärmlige Hemden und schusssichere Westen, die sicher von der Polizei in Seattle stammten.

Wir blieben drei Meter vor der Dämonin stehen. Lilith sah aus wie ein Pin-Up-Girl mit ihren riesigen Brüsten und dem silbernen Haar, das so aussah, als sei sie eben erst gefickt worden. Sie trug ein einfaches rotes Kleid, das durchsichtig genug war, dass man ihr Fleisch erkennen konnte, wo es den Stoff berührte. Ein Lächeln spielte um ihre Lippen, gefährlich, gewinnend. Ich hatte ein schlechtes Gefühl.

Ich schob Mary hinter mich. Ich suchte nach der Falle.

„Ich habe so lange auf den heutigen Tag gewartet“, schnurrte Lilith. Ihre violetten Augen glänzten triumphierend.

Mein Herz schlug schnell. Das hier war alles ganz falsch. Meine Augen fuhren umher. Wo war die Falle? War es eine Aja, die sich gerade verbarg, um einen Feuerstrahl…

„Nein! Mark!“ rief Mary. Dann schrie sie vor Schmerzen auf.

Ich wirbelte herum. Mein Herz blieb stehen. Mary fiel auf den Boden, ihre Schulter war blutig. Jessica stand über ihr und hielt den Dolch. Die schwarze Klinge war vom Blut meiner Frau rot. Weißglühender Zorn durchfuhr mich, eine Wut, die alle anderen Gedanken auslöschte. Jessica röhrte unmenschlich und warf den Dolch in meine Richtung.

Ich rief mein Schwert herbei und schwang es gegen meine verräterische Schlampe. Die goldene Klinge blitzte im Sonnenlicht und senkte sich auf Jessicas Hals. Mir war es egal, dass es sie nicht verletzen würde – sie war menschlich und die Klinge verletzt nur die Übernatürlichen – sie hatte meine Frau angegriffen und dafür würde die Bitch bezahlen!

Die Klinge fuhr von der Schulter bis zur Hüfte durch Jessicas Körper. Sie klappte auseinander und veränderte sich. Ihre karamellfarbene Haut kräuselte sich und wurde blassweiß. Ihr Körper schrumpfte und wurde ausgemergelt. Ihr glänzendes honigbraunes Haar bleichte aus und wurde blass. Sie war eine von Liliths Töchtern! Eine von Liliths Töchtern hatte Mary angegriffen!

„Lilith!“ röhrte ich und ging auf die Dämonin zu.

„Ich…“ Die verdammte Bitch wurde blass vor Angst und machte einen Schritt zurück. Sie sah wild um sich und schaute schließlich Chantelle und Lana an. „Verteidigt mich!“

„Für die Göttin!“ rief Lana. Sie zog ihren Bronzedolch und wandte sich mir zu, während Lilith das Weite suchte.

Ich rammte Lana das Schwert ins Gesicht. Die Klinge schnitt nicht, sie war menschlich, aber die Kraft des Stoßes brach ihr die Nase und warf ihren Körper auf den Beton. Sie stöhnte und ihre Augen rollten nach hinten. Sie blieb betäubt liegen. Chantelle tanzte auf mich zu und stieß mit ihrem Dolch. Ich schwang das Schwert und sie duckte meinen Schwung ab. Sie bewegte sich mit Grazie und wich jedem meiner Schwünge geschickt aus.

Ich grollte vor Zorn. Mit jeder Sekunde, die ich an sie verschwendete, näherte sich Lilith ihrer Armee weiter. Ich ließ meine Verteidigung fallen und Chantelle fiel auf den Köder herein. Ihr Arm schoss nach vorne und der Dolch glänzte. Ich schnappte mir ihr Handgelenk und brach es. Dann rammte ich den Griff meines Schwertes in ihr Gesicht. Sie fiel bewusstlos neben ihrer Frau auf den Boden.

Lilith war etwa auf dem halben Weg zu ihrer Armee. Sie lief ungeschickt in ihrem langen Kleid und in ihren hochhackigen Schuhen. Ich konnte sie überholen. Ich war so schnell wie ein olympischer Sprinter. Sie würde tot sein, bevor sie ihre Monster erreichte. Ich hörte eine warnende Stimme in meinem Kopf. Was ist mit der Welt? Was ist mit Lucifer?

Ich zögerte.

„Mark“, sagte Mary ganz schwach.

Ich drehte mich zu meiner Frau um. Sie lag noch auf dem Boden. Die Wunde schien gar nicht so schlimm auszusehen. Warum war sie also noch unten? Ich schaute mir die Klinge an. Sie sah böse aus. Ich kniete mich hin und nahm die Hand meiner Frau. Ich dachte mir, dass die Klinge vielleicht vergiftet war. „Tsariy!“,/em> rief ich und das rote Licht umgab sie.

„Es tut so weh, Mark“, rief sie.

Die Wunde an der Schulter war noch da. Der Schock traf mich im Bauch. Der Spruch hatte versagt? Wie das?

„Oh Gott, Mark!“

Ich musste einen Fehler gemacht haben. Ich kann sie heilen. Ich kann meine Frau retten. „Tsariy!“ Ihr Blut floss dunkel aus ihrer Wunde. Meine Tränen waren heiß auf meiner Wange. „Warum funktioniert das nicht?“ rief ich in den Himmel. Ich küsste ihre Hand. „Bleib hier, Mare!“

Um mich herum strömten die Geister und sie gingen mit Schwertern und Gewehren auf Liliths Töchter los. Ich bekam auch mit, dass die Legion das Feuer eröffnete. Es war mir aber egal. Meine Frau starb und ich konnte ihr nicht helfen. Ich versuchte es ein drittes Mal, ein viertes. Sie darf nicht sterben! Sie darf einfach nicht sterben! Bitte, bitte, bitte! Ich versuchte es zum fünften Mal und sie wurde immer schwächer. Ihre Augen schlossen sich und ihr Atem wurde flacher.

„Stirb nicht, Mare! Bleib bei mir!“

„Was ist los?“

Ich sah auf und mich durchfuhr Hoffnung. Sam war da. Sie würde wissen, was ich tun konnte. „Der Dolch!“ rief ich. Ich versuchte, zusammenhängende Worte heraus zu bekommen. „Sie stirbt! Rette sie, Sam!“

Die Asiatin beugte sich herunter und schaute sich den Dolch an. „Da am Griff ist eine Markierung. Die sieht aus wie das Zeichen von Qayin. Siehst du den Kreis und den diagonalen Strich?“ Sie hielt den Griff vorsichtig hoch und zeigte auf die Stelle, wo der Griff in die Klinge überging. „Das hier ist offenbar eines von drei Mispachs. Sie wird in einigen Minuten tot sein. Es tut mir leid.“ In ihren Augen standen Tränen.

„Da muss man doch was machen können!“ Sie durfte einfach nicht sterben. Nicht meine Mary. Sie war meine Welt. Ich konnte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. „Bitte, Sam!“ Ich umarmte den Körper meiner Frau und spürte ihren schwachen Atem an meiner Wange. „Ich darf sie nicht verlieren!“

„Dann musst du die Person finden, an die dieser Dolch gebunden ist und ihr Blut auf Mary spritzen“, sagte Sam. „Dieses… Ding da war es nicht. Deren Blut hat Mary schon berührt.“

„Lilith?“

„Wahrscheinlich“, sagte Sam.

Ich hatte die Gelegenheit versäumt, sie zu fangen und ich würde nicht in einer sinnvollen Zeit an all ihren Töchtern vorbeikommen. Ich spürte, wie das kleine bisschen Mary, das noch mit meiner Seele verbunden war, immer weniger wurde. Ihre Flamme verlöschte. Ich

würde meine Frau verlieren. Ihre Atmung wurde langsamer. Ihr Herz flatterte.
Sie würde sterben.

„Bitte!“ rief ich. „Geh nicht, Mare!“

Nur noch eine ganz kleine Flamme brannte in Mary und verzehrte den Rest ihres Lebensdochtes. Sie würde ausbrennen – wenn ich ihre Flamme nicht wieder nähren konnte. Ich griff in meine Seele und berührte den Teil von mir, der mit Mary verbunden war. Die tiefe Verbindung zwischen uns beiden. Sprüche, Wünsche und Liebe verbanden uns.

Wir konnten Lebensenergie teilen.

Ich zwang meine Lebensenergie durch die Verbindung. Die Flamme brannte wieder heller und verzehrte meinen Docht.

Ich stöhnte. Mein Kopf schwamm. Mary verzehrte meine Lebensenergie sehr schnell. Ihr Herz schlug jetzt wieder schneller und ihr Atem wurde ein klein wenig fester. Ich hatte ihr ein wenig Zeit gekauft, aber nicht viel. Vielleicht zehn Minuten, bis meine eigene Lebensenergie aufgezehrt war, und dann würden wir beide sterben. Mich überkam Erschöpfung. Ich fühlte mich, als wäre ich den ganzen Tag gerannt. Ich hatte nicht die Kraft, gleichzeitig Lilith zu töten und das Leben meiner Frau zu erhalten. Also nahm ich alle anderen Ketten in mir: die Schlampen, Marys Familie, die Mägde und die hunderten von Leibwachen. Ihre Energie floss in mich und sie floss in Mary.

„Mark“, flüsterte Mary und ihre Augen öffneten sich flatternd. Ein zittriges Lächeln erschien in ihrem Gesicht. „Ich bin in die Dunkelheit gefallen. Und dann kam deine Hand und hat mich wieder ins Licht gezogen.“

„Schsch, alles kommt wieder in Ordnung“, sagte ich ihr. „Ich muss nur etwas erledigen.“

„Okay“, flüsterte sie und sie schloss die Augen wieder. „Ich bin so müde. Ich werde hier ein wenig ausruhen.“

„Ich liebe dich, Mare.“

Sie lächelte und dann wurde sie wieder ohnmächtig.

„Was hast du gemacht?“ fragte Sam. „Ich habe etwas gespürt. Benutzt du alle unsere unterschiedlichen Lebenskräfte?“

„Wir werden sie am Leben erhalten, bis all unsere Leben erschöpft sind“, sagte ich ihr. Ich deutete auf einen unserer Funker. „Sie da! Funken Sie an General Brooks. Truppen losschicken! Schlachtet Liliths Töchter!“

Ich stand auf. Lilith würde sterben. Es war mir egal, dass ich damit Lucifer die Freiheit geben würde und die Erde der Verdammnis preisgeben würde. Meine Liebe starb und es war mir scheißegal, was es kosten würde, ihr Leben zu retten. „Bereitet euch auf Plan B vor“, sagte ich Sam. Sie wurde blass und nickte. „Ich komme mit Lilith zurück.“

Ich zog meinen Bronzedolch und fing an, mir ein Portal zu schneiden. Lilith war ein Feigling. Sie war bestimmt zu ihrem Lager im Rathaus von Seattle zurückgekehrt.

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Fiona Cavanagh – Rathaus Seattle
Explosionen erschütterten die Luft. Ich schaute zum Horizont. Schwarzer Rauch stieg überall auf. Über uns hinweg kreischten Jagdflugzeuge, die Bomben auf die Massen von Liliths Töchtern fallen ließen. Irgendetwas war bei dem Meeting schiefgegangen. Mark marschierte ein. Angst umfasste meinen Magen und schaute zu Thamina, auf ihren Bauch. Sie war im zweiten Monat mit unserem Kind und rings um uns her zerfiel die Welt.

Ich musste uns hier rausbringen.

Liliths Limousine kam quietschend zum Stehen. Unsere Göttin sprang heraus. Sie war mit Schweiß bedeckt und aufgeregt. Sie sah so aus, als hätte sie eben einen Marathonlauf beendet. Ihre violetten Augen funkelten wild, als sie die Stufen zum Rathaus emporkam. Ihr silbernes Haar war verwirrt. Sie sah überhaupt nicht wie eine Göttin aus, sondern wie eine verängstigte Frau.

Wie konnte ich dieser Kreatur folgen?

„Deine verdammte Tochter hat versagt, Fiona!“ brüllte sie mich an. „Alles was sie tun sollte, war Mark zu erstechen und noch nicht einmal das hat die dumme Fotze hingekriegt!“

„Was?“ fragte ich verwirrt. Ziki hatte sich für Jessica ausgegeben und Mark nachspioniert. Warum hatte sie versucht, Mark zu erstechen? „Geht es ihr gut?“

Lilith machte eine abwehrende Handbewegung. „Sie war auf einer Selbstmordmission.“ Mein Blut wurde eiskalt. Lilith hatte meine Tochter in den Tod geschickt! Ich ballte die Faust und versuchte, meinen Zorn abzukühlen. „Thamina, sag deiner Tochter, dass sie Wermut entfesseln soll! Ich habe Mark versprochen, dass das passieren würde, wenn er mich angreift. Jetzt soll jeder Mann auf diesem Planeten sterben!“

„Ja, Lilith“, sagte Thamina. Sei erstickte beinahe an den Worten.

„Ich bin im Bunker“, schnappte die falsche Göttin und rannte in das Innere des Gebäudes. Sie zuckte zusammen, als eine weitere Explosion das Gebäude erschütterte. Sie hatte Angst in den Augen.

Meine Tochter ist tot. Lilith hat sie in den Tod geschickt. Meine Tochter ist to

„Das tut mir leid“, flüsterte Thamina. Dann fing sie mich auf, als meine Beine unter mir nachgaben. „Wir müssen stark bleiben. Das hier ist unsere Chance.“

„Unsere Chance?“ murmelte ich. Meine Tochter ist tot.

„Lilith hat verloren“, fuhr Thamina fort. „Wir müssen jetzt handeln, Fiona. Für uns. Für unsere ungeborene Tochter. Wir müssen Tir und Vera stoppen.“ Stahlharte Entschlossenheit stand in ihrem Gesicht. „Wir müssen sie töten. Sie werden Wermut entfesseln, egal was wir tun. Sie sind Lilith ergeben.“

Ich schaute Thamina an. „Tir ist deine Tochter.“ Meine Tochter ist tot. Zorn brannte in mir. Lilith hatte meine Tochter in den Tod geschickt.

„Ich weiß.“ Ihre Entschlossenheit wankte und Tränen standen in ihren Augen. „Ich kenne sie. Sie liebt Lilith und sie wird alles tun, was sie ihr sagt. Wir müssen das Richtige tun! Für unsere Tochter.“

Ich schob meine Trauer beiseite und legte eine Hand auf ihren Bauch. „Für unsere Tochter. Ich atmete tief ein. „Ich werde mich um Tir kümmern.“

„Nein, sie ist meine Tochter.“

„Bis du sicher?“

„Nein.“ Ihre Stimme war hart wie Stahl, hart wie ein Diamant. „Aber es muss getan werden.“

Vera und Tir warteten in Thaminas Büro auf uns. Sie wollten Portale schneiden, damit wir Seattle verlassen und die Seuche entfesseln konnten, falls Lilith starb. Ich zog meinen Dolch. Thamina zog ihren. Ich ging zu Vera, einer krank aussehenden Kreatur. Ihre Haut war so dünn wie Papier.

„Mein Tochter“, sagte Thamina und warf Tir ihre Arme um den Hals. Sie zog sie schlanke Frau an sich und streichelte ihr gelbbraunes Haar, das von schwarzen Federn durchsetzt war. „Ich liebe dich so sehr.“

„Ich liebe dich auch, Mutter“, erwiderte Tir.

Mein Bronzedolch, der verzaubert war, damit er auch Geisteswesen verletzen konnte, traf Vera ins Herz. Sie schaute mich überrascht an, als ihr Blut über meine Hand lief, schwarz wie der Tod. Mit einem gurgelnden Seufzer fiel sie nach hinten und landete auf dem Boden.

„Mutter?“ fragte Tir anklagend. Sie klang wie ein kleines Kind. Ich drehte mich und sah, wie Thamina half, auf den Boden zu gleiten. Ihr Dolch steckte im Rücken ihrer Tochter. „Warum, Mutter?“

„Ich konnte dich nicht noch mehr Menschen töten lassen“, weinte Thamina. „Es tut mir so leid. Ich liebe dich, Tir.“

Tirs Augen wurden weit und ihr Körper versteifte sich. Sie öffnete den Mund wollte etwas sagen, aber nur dickes Blut quoll heraus. Sie zuckte einmal und dann war sie ruhig. Thamina ließ sich auf den Körper ihrer Tochter fallen. Sie erbebte, während sie ihre Trauer in den Körper ihrer Tochter weinte. „Es tut mir so leid, Tir! Was habe ich getan? Es tut mir so leid!“

Ich kniete mich neben meine Frau und umarmte sie. Ich betrauerte unsere beiden Töchter.

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Mark Glassner – Rathaus Seattle
Ich war der Tod, als ich mit Chasity an meiner Seite durch das Gebäude rannte. Jede Tochter von Lilith fiel unter meiner oder der Klinge meines Geistes. Gerade jetzt schwärmten meine Geister durch das Gebäude und versuchten, Lilith zu finden und alle Monster zu töten, auf die sie trafen. Meine Klinge hob und senkte sich und sie zerhackte monströses Fleisch. Blut spritzte an meine goldene Rüstung.

„Lilith!“ schrie ich und trat die nächste Tür ein.

Fiona schaute mich an. Ihr Gesicht war verweint. Zwei Monster lagen tot in dem Raum. In ihren Körpern staken zwei Bronzedolche. Neben Fiona lag Thamina auf der Brust eines goldbraun behaarten Monsters, während Fiona sie tröstete. Sam hatte mich gedrillt, was die verschiedenen Arten von Monstern anging. Der eine Körper gehörte eines Dever, der andere einer Tir, beide Sorten Monster waren dafür verantwortlich, Seuchen über die Menschen zu bringen.

„Sie ist nicht hier“, sagte Fiona. „Ihr findet sie im Bunker.“

„Was für ein Trick ist das jetzt?“ wollte ich wissen.

„Diese Bitch muss bezahlen! Sie hat meine Tochter getötet!“ schnarrte mich Fiona an. „Der Bunker ist im Keller.“ Sie zog ein Amulett von ihrem Hals ab und warf es mir zu. „Das brauchst du, um hinein zu kommen. Und Mark…“

„Ja?“ fragte ich. Ich konnte meine Wut kaum noch zügeln. Ich wollte Liliths Kehle mit der nackten Hand zudrücken. Nein, ich musste das sogar tun. Meine Hände sehnten sich danach, die Angst zu spüren, die durch ihre Kehle pulsierte.

„Die Bitch soll leiden!“

„Das wird sie“, versprach ich und umklammerte das Amulett.

„Mark“, krächzte eine Stimme. Thaminas Stimme. „Du musst dir keine Sorgen wegen der Seuche mehr machen. Wir haben die beiden getötet…“ Ihre Stimme verstummte, als sie erneut zu weinen anfing. Ich sah auf die beiden Leichen und nickte verstehend.

„Im Keller!“ rief ich Chasity zu. „Ruf die Geister!“

„Ja, Sir“, schnappte sie zurück.

Während wir durch das Gebäude gingen, kamen immer mehr Geister silbern durch die Wände geströmt. Sie folgten uns mit entschlossenen Gesichtern. Als wir die Stufen hinunter gingen, waren es elf. Die anderen zehn waren durch Liliths Töchter in die Schatten geschickt worden.

„Für Mutter!“ schrie eine Löwenfrau und sprang aus einer Nische hervor, als wir im Keller ankamen. Sie spuckte einen Stachel, der 32 im Auge traf. Der koreanische Geist verschwand im Nebel.

Das Monster kam direkt auf mich zu. Ich hatte für diesen Scheiß keine Zeit! Mein Schwert zuckte und ihr Kopf rollte über den Boden. Er blieb vor eine Tür liegen, in die Symbole eingraviert waren. Ich ging zu der Tür und kickte den Kopf brutal in den Flur hinein. Dann hielt ich das Bronzeamulett hoch, das Fiona mir gegeben hatte. Es war dreieckig und trug nur einen einzigen Buchstaben und er passte in eine Öffnung in der Tür. Ich schob es in die Öffnung und es gab ein stöhnendes Beben, als die eiserne Tür langsam aufschwang.

„Mark“, schnurrte Lilith, als ich den Raum betrat. Sie war nackt, ihr üppiger Körper lag einladend auf einem Tisch. Ihre Lust überlief mich wirkungslos. Ich war durch die Gabe geschützt. „Deine Frau war für eine Sterbliche sehr schön, aber denke an die Lust, die du mit mir haben könntest, wenn wir zusammenarbeiten. Ich weiß, dass du um sie trauerst, aber das wird vergehen. Denk an all das, was wir gemeinsam erreichen können.“

Ich ging weiter und ließ mein Schwert in goldenen Staub zerfallen und meine Rüstung verschwinden. Sie wand sich. Eine Schlange, die auf ihre Beute wartet. Triumph leuchtete in ihren Augen. „Ja, komm zu mir. Gemeinsam, Mark, gemeinsam können wir…“

Meine Faust griff nach ihrer Kehle und brachte die Bitch zum Schweigen. Ich schlug sie zurück auf den Tisch und erfreute mich an dem Geräusch, wie ihr Kopf auf den Tisch knallte. „Mary lebt noch“, lächelte ich. Ich ließ meine Worte auf sie wirken und sah, wie die Furcht in ihren Augen erschien. Sie packte meine Hand. Ich ignorierte den brennenden Schmerz ihrer Fingernägel und berauschte mich an ihrer Angst. „Gebt mir etwas, damit ich diese Bitch fesseln kann.“

„Hier drüben, Meister“, hörte ich eine schwache Stimme.

Ich schaute hinüber und ließ vor Schock Lilith beinahe los. Eine blasse abgemagerte Jessica war dort an die Wand gekettet. Ich konnte ihre Rippen sehen und ihre Haut hing in losen Falten um ihren Bauch herum. Die Geister schwebten um sie herum, befreiten sie von ihren Ketten und halfen ihr auf die Füße. Sie stolperte zu mir herüber und sah mich hoffnungsvoll an.

„Du bist gekommen, um mich zu befreien, Meister!“ schluchzte sie.

„Ich wusste gar nicht, dass du nicht mehr da bist“, antwortete ich und ich schloss meine Hand wieder um Liliths Kehle. „Aber jetzt bist du in Sicherheit.“ Ich überließ Lilith den Geistern und die Dämonin schrie, als sich Karen ihre Rache nahm. Ich zog Jessicas knochigen Körper an mich.

„Meister“, schluchzte sie. „Ich habe so oft hiervon geträumt. Bitte, lass das die Wirklichkeit sein!“

„Es ist die Wirklichkeit“, sagte ich und streichelte sie. „Tsariy!“

Rotes Licht umgab die knochige Frau, als ich sie heilte. Ihr Fleisch füllte sich wieder aus, ihre Muskeln wuchsen unter meinen Händen und ihr Zittern verschwand in dem Maße, wie ihre Stärke zurückkehrte. Das Licht verblasste. Sie war noch schmutzig, sie sah aber nicht mehr halb verhungert aus. Sie lächelte mich an. Dann küsste sie mich leidenschaftlich und rieb ihren warmen weichen Leib an mir. Mein Körper antwortete, aber ich spürte immer noch Mary, die unsere Lebensenergie verbrannte.

„Später“, flüsterte ich ihr ins Ohr. „Mary stirbt. Das muss jetzt warten.“

Jessicas Augen weiteten sich vor Schreck. „Natürlich, Meister.“

Ich schnitt das Portal und warf mir Lilith über die Schulter. Dann ging ich in die Schatten. Die Dämonin wand sich vergebens in ihren Fesseln. Sie war von Karen gefesselt worden, die offenbar großes Vergnügen daran gehabt hatte, ihr dabei sehr wehzutun. Und Lilith verdiente es, zu leiden. Während Marys Leben dahinrann, gönnte ich Lilith jede Grausamkeit, die uns einfiel.

„Ich kann dir Lust verschaffen wie kein sterblicher Mann sie je erlebt hat“, bettelte sie.

„Ich habe all die Lust, die ich brauche.“

Ich führte uns durch die Schatten bis zum Bradley Park in South Hill. Vor Monaten hatten wir diesen Platz ausgewählt, um Lilith zu exekutieren. Es war ein großes mit Gras bewachsenes Gelände, das von Bäumen und einem See umgeben war. In der Nähe wohnten keine Zivilisten mehr. Alle unsere Leibwächter hatten einen Kreis um das Feld herum gebildet. Sie waren in die Hocke gegangen und harrten der Dinge

Mary lag bewusstlos in der Mitte des Feldes. Der goldene Stab, den wir brauchten, um den Teufel zu binden, lag neben ihr. So konnte sie ihn gleich benutzen. Um das Zentrum herum bildeten fünf Frauen – Sam, Candy, Allison, Desiree und Xiu, der Ersatz für Jessica – ein großes Pentagramm. Jede hielt einen Stab aus Messing. Diese dienten zur Unterstützung für Mary, wenn sie sich wieder erholt hatte.

„Geh in Sicherheit“; sagte ich zu Jessica. „Chasity, du und die anderen Geister werdet uns umgeben.“

Chasity nickte, während Jessica auf den Kreis der Leibwachen zulief, wo auch die anderen Schlampen warteten. Ich war zornig. Jessica war ein Jahr lang in diesem Keller gefangen gehalten gewesen. Sie hatte nie aufstehen dürfen und sie war nie von den Ketten befreit worden. Ich zog Lilith an den Haaren zu Mary. Ich genoss ihre Schreie, während sie sich immer noch in ihren Fesseln wand. Ich wartete darauf, dass Jessica den inneren Bereich verließ. Das hatte meine Schlampe wirklich verdient, nachdem sie ein Jahr all das hatte ertragen müssen.

Als sie in Sicherheit war, riss ich Lilith an ihren silbernen Haaren vom Boden hoch, so dass sie jetzt über Mary kniete. Chasity und Noel packten sie und hielten sie fest, während ich mein Schwert hob. Ich konzentrierte mich auf die Hinterseite ihres Halses.

„Bitte, Mark“, bettelte sie. „Deine Königin! Denk an all das, was wir gemeinsam machen können! Denk an die Macht, die wir haben würden!“

„Für Mary!“ flüsterte ich und dann übergab ich die Welt der Dunkelheit.

Macht durchfuhr mich, eine überwältigende lustbetonter Energie, als Liliths Blut rot auf den Körper meiner Frau strömte. Mary keuchte. Ihre Augen flogen auf. Dann schüttelte sie sich und stöhnte vor Lust, als Liliths Kraft aus meiner Seele in ihre floss. Ich stöhnte und meine Knie zitterten, als die unglaubliche Lust in mir brannte. Verlangen brannte in meinem Herz und floss dann durch meine Arterien. Ich verspürte Lust in jeder Zelle meines Körpers. Ich fiel neben meiner Frau auf die Knie Und kämpfte darum, die neu erworbene Macht, die Lust des Succubus – zu bewahren.

„Mark!“ keuchte sie. Ihre Hand ergriff meine. Sie war blutverschmiert. „Was hast du getan!“

„Ich habe dich gerettet.“

Die Erde stöhnte, ein tiefes gewaltiges Stöhnen, das aus der Tiefe kam. Dann erbebte die Welt. Ich griff nach der Hand meiner Frau und hielt sie fest, als die Erde bebte, sich in Falten legte und aufriss. Bäume krachten und stürzten um und Straßenlaternen knallten auf die Straße. Ich zog sie an mich und wir hielten einander fest, während wir hin und her geworfen wurden. Das Geräusch von tausend, einer Million, einer Milliarde Seelen, die vor Schmerz schrien, erfüllte die Luft, als der Schleier zwischen den Welten zerriss.

Die Schreie wurden lauter. Die Erde bebte heftiger. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Boden unter unseren Füßen wie Wellen auf dem Wasser bewegte. Auf der Wiese entstanden Risse und Klüfte. Ich dachte, dass ich sterben müsste. Mary hielt mich ganz fest. Ich hatte uns alle getötet. Die Welt würde in Stücke gerissen. Alles, was ich tun konnte, war meine Frau festzuhalten und zu hoffen.

Ich konnte nicht denken. Die Schreie der Verdammten überwältigten meine Ohren und fuhren wie heiße Nadeln in meinen Kopf. Ich drückte Mary fester. Ich hatte uns alle aus Liebe umgebracht. Ich schrie hilflos und fügte eine weitere Stimme in diese Sinfonie des Schmerzes ein. Mary zitterte. Ihre Angst gellte in meinen Ohren. Ihre Arme waren wie Stahlbänder um meine Brust.

Das Beben ließ nach. Dunkelheit überfiel uns.

Ich sah auf. Die Sonne wurde langsam von der Dunkelheit geschluckt. Das war allerdings keine Sonnenfinsternis. Kein Mond oder sonst ein Himmelskörper schob sich vor die Sonne und schirmte ihre Strahlen ab. Ein schmutziger Fleck breitete sich auf ihrer Oberfläche aus. Er wurde immer größer. Das Gelb verschwand langsam aber sicher, bis nur noch ein winziger Fleck übrig blieb.

Und dann war auch der weg.

Alles wurde still. Die Erde rumpelte nicht mehr und die Schreie der Verdammten waren wie abgeschnitten. Ich stand auf und nahm mein Schwert. Ein paar wenige Straßenlaternen hatten das Erdbeben überstanden. Sie flackerten und fingen an zu leuchten. Sie waren aber nur einzelne Lichtflecken in schwarzer Nacht. Mary stand neben mir. Sie hatte den goldenen Stab in der Hand. Sie sah ungläubig aus.

„Du hättest mich sterben lassen sollen“, sagte sie leise und voller Furcht. „Die Erde, Mark!“

„Ich konnte nicht“, sagte ich und starrte in ihre grünen Augen. Ich drückte ihre Hand. Sie erwiderte den Druck. „Es tut mir leid, Mare. Ich konnte dich einfach nicht sterben lassen!“

„Natürlich konntest du das nicht, Mark“, sagte plötzlich eine Stimme von überall her und von nirgends. „Du liebst sie. Es ist absolut erstaunlich, zu was menschliche Liebe fähig ist, Ihr seid wirklich in der Lage, die absonderlichsten Dinge zu tun

Ein Licht erschien neben mir und blendete mich. Das Licht war dermaßen hell, dass es mich sogar bei geschlossenen Lidern blendete. Eine neue Sonne war geboren worden, um die alte zu ersetzen, die von der Dunkelheit verschlungen worden war.

Lucifer, der Leuchtende, der Sohn des Morgens, war frei.

Das Licht wurde schwächer, ich öffnete meine Augen. Er stand ein paar Meter entfernt und leuchtete immer noch hell, aber nicht mehr blendend. Ich griff nach meinem Schwert und stellte mich vor meine Frau und ich sah den Teufel an. Mary und die anderen fünf Frauen fingen mit ihrem Spruch an. Ich hatte die Welt in die Finsternis gestoßen und jetzt hatte ich die Chance, sie zu retten. Ich unterdrückte meine Angst. Ich musste ihn nur für eine Minute ablenken. Dann würde er für ewig gebunden sein.

Nur eine Minute für Mary und die anderen, damit sie den Spruch siebenmal sagen konnten. Dann würde er für die Ewigkeit in dem Diamant eingeschlossen sein.

Sein Licht war sehr hell, beinahe reinweiß, aber an den Rändern wechselte es in den Farben des Regenbogens. Ich konnte nur vage die Gestalt eines Mannes im Zentrum des Lichtes ausmachen. Alles an ihm glühte, außer seinen Augen: zwei schwarze Löcher, die auf mein Schwert gerichtet waren. Sein Gesicht strahlte zu hell, als dass ich seine Gesichtszüge hätte erkennen können, aber ich konnte sein selbstgefälliges Grinsen dennoch spüren.

„Du glaubst, dass du mich einsperren kannst, Mark?“ fragte er amüsiert. Seine Augen lagen jetzt auf Mary, während sie den Spruch sagte. „Ich kenne alle deine Pläne vom Anfang an. Dieses Ritual wird nicht funktionieren.“

„Warum bist du dann vor uns erschienen? Du bist geradewegs in unsere Falle gegangen. Spürst du es? Die Wände deines Käfigs sind um dich herum und die Tür wird gerade zugeschlagen.“ Das Ritual war beinahe vollendet. „Du wirst für ewig gefangen, Lucifer.“

Lucifer lachte und seine Stimme dröhnte über das Feld. „Wenn die Falle nicht mir gehört, du Wurm. Ich habe einst die Heerscharen des Himmels angeführt und du meinst, dass du schlauer bist als ich? Ich habe dein ganzes Leben geformt. Ich habe die Menschen um dich herum angestoßen, ich habe dir Träume eingeflüstert und ich habe dich wie einen Ochsen am Nasenring geführt, damit du mich beschwörst. Ich habe das Schicksal von zahllosen Menschen verändert, um dich zu genau diesem Moment zu führen.

Ich habe Lilith freigelassen und mit der dummen Hure gespielt wie mit einer Lyra. Ich habe sogar den Erzengel Gabriel ausgetrickst. Er hat die letzten seiner Nonnen zerstört und dich mit dieser Attacke in deine Göttlichkeit katapultiert. Und du meinst, du kannst mich austricksen? Mich hintergehen? Meinst du wirklich, dass du eine größere Chance hast als ein kleiner Wurm, der auf dem Bauch durch den Dreck kriecht und der von sich denkt, dass er besser ist als der Schmutz, in dem er sich bewegt?

Ich habe vorhergesagt, dass du das Matmown bauen wirst. Deswegen habe ich eine Spionin auf dich angesetzt. Du hast sie geliebt, sie gefickt und du hast sie zu deiner Hure gemacht. Und du hattest keine Ahnung davon, welche Schlange in ihrer Brust geschlummert hat. Ich kenne alle deine Geheimnisse. Ich kenne den Spruch, mit dem du mich fangen willst, genau. Und er wird nicht funktionieren!“

Keine von meinen Schlampen konnte eine Spionin sein. Sie liebten mich und sie waren mit dem Zimmah-Spruch an mich gebunden. Das, was er hier abzog, war ein verzweifelter Versuch, das Unabwendbare noch zu verhindern. „Du brauchst bessere Lügen, Lucifer“, lachte ich. Er vergeudete seine Zeit. Mary war jetzt beim letzten Vers. „Du hast den klassischen Fehler gemacht. Du hättest nicht einen so langen Monolog sprechen dürfen. Jetzt ist es zu spät, um den Spruch noch aufzuhalten.“

Lucifer leuchtete noch heller. Er glänzte triumphierend. Dieser Idiot.

Mary sprach das letzte Wort. Der Diamant an der Spitze ihres Stabes glühte auf und explodierte dann zu Staub. Ich sah über meine Schulter. Meine Frau starrte ungläubig auf ihren Stab. Was war schiefgegangen? Hatte eine von den Frauen den Spruch nicht richtig gesagt? Aber sie hatten doch alle monatelang geübt. Alle konnten den Spruch fehlerfrei sagen. Es sei denn, dass wirklich eine von ihnen eine Spionin war. Aber das konnte einfach nicht sein. Sie liebten mich doch alle…

„Der Dummkopf hat mir vertraut, mein Bräutigam“, rief Allison und sie warf ihren Stab auf den Boden. „Genau wie du gesagt hast. Ich habe meine letzte Aufgabe erfüllt und ich erwarte meine Belohnung.“

Der Schock traf mich körperlich. Ich stolperte nach hinten. Das konnte nicht sein! Nicht meine Allison!

„Und du sollst deine Belohnung erhalten, meine Braut“, versprach Lucifer.

To be continued…

Click here for Kapitel 51.

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