Der Pakt mit dem Teufel Kapitel 48: Das Blut der Patrioten

 

 

Der Pakt mit dem Teufel

Kapitel 48: Das Blut der Patrioten

Von mypenname3000

Übersetzt von Horem

English version edited by Master Ken

© Copyright 2013, 2014


Story Codes: Males/Teen male/Females/teen female, Female/Female, Mind Control, Magic, Incest, Lactation, Pregnancy, Orgy, Violence, Wedded Lust, Wife, Sex Toy

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Für all diejenigen unter uns, die nicht unter der Kontrolle der Tyrannen standen, war eines der größten Geheimnisse ihrer Regierung die Rolle der Patrioten. Sie waren beinahe unmittelbar aufgetaucht, um Mark und Mary herauszufordern. Von ihrem ersten Angriff in Washington D.C. bis zu ihrer spektakulären Attacke im Februar 2014, bei der in den Straßen von Tacoma Dutzende Menschen ihr Leben hatten lassen müssen, waren sie ein ständiger Stachel in der Seite der Tyrannen. Warum also sind sie so mysteriös plötzlich verschwunden, nachdem am 1. Mai 2014 Marks Flugzeug beinahe abgestürzt war?

Auszug aus „Die Geschichte der Theokratie der Tyrannen“ von Tina Allard

Donnerstag, 6. Mai 2014 – Mark Glassner – Das Anwesen

„Bist du bereit, Chase?“ fragte ich meine eine Woche alte Tochter. Ich benutzte diese hohe Stimmlage, in der anscheinend jeder mit kleinen Kindern spricht. Ich konnte nicht anders. Sie war einfach so süß und wunderschön. Chase, wie wir beide sie nannten, machte ein Geräusch und schaute mich aus ihren blauen Augen an. „Ich frage mich, was Mama gerade macht. Wollen wir beide mal nachschauen?“

Chase gurgelte.

„Das habe ich auch gedacht, mein Kindchen.“ Ich küsste sie auf die Stirn und ging in Marys Zimmer. Meine Frau war nackt und legte Makeup auf. Ihr rotbraunes Haar fiel in einer lockigen Masse über ihre Schultern. „Sieht so aus, als wäre Mama noch nicht fertig, obwohl wir schon in einer Viertelstunde weg müssen.“

Mary schaute mich über die Schulter an. Ihr Gesichtsausdruck wurde weicher, als sie Chase sah. „Mama muss nun mal wie eine Göttin aussehen“, sagte sie in diesem hohen Tonfall mit einem Singsang in ihrer Stimme. „Für Papa reicht es aus, wenn er nicht wie ein Penner aussieht.“

Ich genoss Marys Körper. Man merkte eigentlich kaum, dass sie schwanger gewesen war. Mit Hilfe der Gabe und mit dem Pakt war ihr Körper schnell wieder so makellos geworden, wie er vorher gewesen war. Allerdings waren ihre Brüste noch immer eine Körbchengröße größer. Sie waren schwer mit süßer Milch. Das war übrigens die erste Gemeinsamkeit von meiner Tochter und mir – wir liebten beide Marys Milch.

Ich bewunderte meine Frau, während sie ihre schwarzen Strümpfe an ihren Beinen hochzog. Dann stieg sie in ein dunkelblaues Kleid und zog es an ihrem Körper hoch. Es hatte keine Träger und ließ Brüste großzügig herausschauen. „Kannst du mal zu machen?“ fragte sie.

Ich gab ihr Chase und Mary machte ein kleines Geräusch genau wie unsere Tochter, als ich ihr den Reißverschluss zuzog. Chase war am Tag ein glückliches Baby, allerdings traf das nicht für die Nächte zu. Ich gähnte. Ich hatte in der vergangenen Nacht eine ganze Stunde lang mit ihr herumspazieren müssen, bis sie wieder einschlief. Das hätte zwar sicher auch eines unserer Mädchen tun können, aber ich wollte ihr Vater sein und das bedeutete eben auch, wenig Schlaf zu bekommen, damit ich mich um sie kümmern konnte.

„Heute ist dein besonderer Tag“, sang Mary. „Du wirst deine Gläubigen treffen und sie werden dich einfach nur lieben.“

Die Cunningham-Zwillinge bauten die Kirche der Lebenden Götter in der Innenstadt von Puyallup, aber im Moment hatten sie eine nahe gelegene große Gemeindekirche zweckentfremdet. Viele christliche Kirchen wurden in Kirchen der Lebenden Götter verwandelt, weil die Zahl der Christen in Amerika stark rückläufig war. Bei so vielen Konvertiten in den vergangenen fünf Monaten hatten viele von unseren ursprünglichen Anbetern ihre eigenen Kongregationen überall im Land gegründet. Sie waren unsere Missionare.

Während wir durch die Flure unseres Anwesens gingen, hielten die Mädchen mit ihren Arbeiten inne. Ich ließ meine Augen über ihre hübschen Brüste in den durchsichtigen Blusen gleiten und langte gelegentlich unter einen kurzen Rock und kniff in einen nackten Arsch. Draußen wartete unsere Limousine auf uns. Sie stand in der Mitte eines Konvoys, der mehrere Abteilungen unserer Leibwachen transportierte. Weiter Leibwachen waren schon an der Kirche und stellten sicher, dass alles sicher war.

„Da ist ja mein Enkelkind“, summte Sean, Marys Vater und nahm Mary Chase ab

Unsere beiden Familien kamen mit zur Zeremonie. Sean stand mitten in seiner Familie: hochschwangeren Frau Tiffany, seinen beiden Töchtern Missy und Shannon, deren Freunden Damien und George und den Sex-Sklavinnen der Familie. Dawn gehörte Missy, Starla gehörte George und Shannon, Mrs. Corra gehörte Damien und Felicity gehörte Sean und Tiffany. Vor fast einem Jahr hatte Mary den Teenager an ihren Vater gegeben und Sean hatte ihr die Freiheit gegeben. Ich hatte gedacht, dass ich sie nie wieder sehen würde, aber vor einem Monat war sie wieder gekommen und hatte darum gebeten, wieder Seans Sklavin sein zu dürfen.

„Du darfst sie nicht so fest drücken. Sie erstickt ja fast“, sagte meine Mama zu Sean. Sie hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht, als er ihr Chase gab. „Sie ist einfach wunderschön. Findest du nicht auch, Betty?“

Die schwarze Freundin meiner Mutter nickte zustimmend. Sie hatte einen Arm um die Hüfte meiner Mutter gelegt. Antsy wollte Chase auch einmal halten und sie trug ihre Nichte vorsichtig, während ihre Freundin Via vor Vergnügen gurrte. Missy wollte die nächste sein und dann Shannon und schließlich war die schwangere Tiffany an der Reihe. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie ihre Enkeltochter in den Armen hielt.

„Wir müssen jetzt los“, sagte ich und nahm ihr das Kind wieder ab. „Du kannst sie später wieder haben.“

Die Limousine verließ das Anwesen und ich bemerkte einen kurzen Augenblick der Furcht auf Marys Gesicht. „Was ist los?“ fragte ich. Ich langte über den Kindersitz hinweg, der zwischen uns beiden montiert war und drückte ihre Hand.

Mary schaute auf unsere Tochter. „Was ist, wenn die Patrioten…“

„Das werden sie nicht“, log ich. Genau die gleiche Angst nagte auch an mir. Was, wenn sie etwas versuchten. Ich spielte mit rationalen Argumenten, warum sie das nicht tun würden. „Das ist viel zu öffentlich. Sie werden nicht all diese unschuldigen Menschen riskieren.“

„Vielleicht ist das hier ein Fehler, Mark.“

„Wir können sie nicht ihr ganzes Leben lang in einer Eierschale lassen. Wir haben unsere Wachen, sie trägt ihr Amulett und wir sind auch noch da, um sie zu beschützen.“

„Ja, Schwester“, kicherte Missy. „Dein Mann ist ein geiler Krieger. Du musst dir keine Sorgen machen. Er ruft einfach dieses geile Schwert herbei und dann…“ Sie wischte mit dem Arm durch die Luft. „Das war’s dann.“

Antsy lachte. „Das ist mein großer Bruder. Er geht das Problem direkt an und benutzt dabei ein phallusartiges Objekt.“

„Vielleicht sollte ich dich mal mit einem phallusartigen Objekt angehen“, grinste ich meine Schwester an.

„Ist das ein Versprechen?“ fragte sie und klimperte mit den Augen.

„Darauf kannst du dich verlassen, Schwester.“

„Du, Mark“, sagte Shannon und setzte sich aufrecht hin. Sie saß zwischen George und Missy. „Ich habe mich immer schon mal was gefragt.“

„Und was?“

„Du hast doch die Gabe von Mama bekommen. Wie wirst du sie eigentlich irgendwann einmal weitergeben? Rein hypothetisch, wie hat ein Mönch seine Kräfte an einen anderen weitergegeben. Müsstest du den Typ in den Arsch ficken? Ich meine, so ähnlich läuft das ja bei den Nonnen wohl ab, oder?“

„Genau“, sagte Tiffany. „Wir ficken einander in den Arsch.“

In der Limousine brach Gelächter aus.

„Wie also“, fragte Shannon, nachdem sie wieder Luft bekam.

„Ich müsste sterben“, antwortete ich.

„Was?“ Mary schaute mich entgeistert an. „Ist das ein Witz, Mark?“

„Nein“, sagte ich. „Mönche geben ihre Kräfte an die Person weiter, die sie getötet hat.“

„Warum?“ fragte Mary. „Ich hatte gedacht, dass sie einfach jemand ficken. So wie das auch die Nonnen machen.“

„Es hat mit Vergeben zu tun“, erklärte ich. „Habe ich dir das noch nie erzählt?“

Sie schüttelte den Kopf.

„Klingt ganz schön krass“, sagte Antsy. „und warum machen die das so?“

„Nun, Azazel hat mir erklärt, dass es darum geht, der Person zu helfen, die dich getötet hat, ein besserer Mensch zu werden. Darum gibt es auch so wenige Mönche. Wenn sie von einem Dämon getötet werden oder wenn der Mensch, der sie tötet, die Macht missbraucht, dann geben sie die Macht nicht weiter.“

Mary hob eine Augenbraue. „Wie kann man denn einem Menschen vergeben, der einen getötet hat?“

Ich zuckte die Achseln. Das schien wirklich verdammt hart. „Keine Ahnung.“

„Nun, ich glaube, dass du nicht allzu bald deine Kräfte aufgeben musst, großer Bruder.“

„Ja“, grinste ich. „Kleine, die du mit mir verbunden bist.“

„Ich auch“, lächelte meine Frau und sie lehnte sich über den Kindersitz, um mich zu küssen.

„Nehmt euch doch ein Zimmer!“ rief Antsy und Missy pfiff auf den Fingern.

„Wenn wir ein Zimmer hätten, dann dürftet ihr zuschauen“, lächelte Mary unseren Schwestern zu.

„Das ist fair“, sagte Missy zu meiner Schwester. „Dann könnten wir uns auch beteiligen. Was soll denn daran Besonderes sein?“

„Exzellenter Punkt, Winzling“, stimmte Antsy zu.

„Winzling?“ schrie Missy.

„Äh, wie wäre es mit süßer, wunderschöner, lebhafter Winzling?“

„Schon besser“, lächelte Missy und gab meiner Schwester einen Kuss auf die Lippen. Das wiederum führte dazu, dass jetzt Damien auf den Fingern pfiff.

Die Menschenmenge war ekstatisch, als wir bei der Kirche vorfuhren. Sie wurde durch unsere Leibwachen zurückgehalten. Viele unsere Getreuen hatten sich hier versammelt, um ihre neue Göttin zu sehen. Es gab viel mehr Frauen als Männer, eine Folge der großen Seuche und ich bewunderte mehr als ein paar entblößte Brüste, als unsere Limousine sich langsam einen Weg bahnte.

Ich genoss die leidenschaftlichen Rufe meiner Verehrer, die in die Limousine fluteten, als Leah die Türen öffnete. Unsere sexy Fahrerin verbeugte sich und hielt mir ihren Arm hin, als ich ausstieg. Ich schaute über die Menge und reichte dann Mary meine Hand, um ihr beim Aussteigen zu helfen. Sie trug Chase. Es war wie eine körperliche Welle, wie die Menge uns ihre Liebe entgegen brachte. Ich winkte und Mary hielt Chase an ihre Wange. Sie hielt die Kleine so, dass ihr Gesicht auf die Menge gerichtet war. Der Lärm machte Chase Angst. Sie fing an, sich unruhig zu bewegen. Mary schaukelte sie ein wenig, während wir in die Kirche gingen.

„Mein Lord, meine Lady“, hauchte Rose Cunningham. Sie hatte ihr blondes Haar in einem Zopf zusammengebunden. Daisy, ihre Zwillingsschwester und gleichzeitig ihre Frau, stand neben ihr. Beide senkten ihre Köpfe.

Die Cunningham-Zwillinge waren unsere Hohepriesterinnen. Wir hatten sie in einer Zeremonie im März genau in diesem Gebäude öffentlich mit dem Zimmah-Spruch an uns gebunden und damit ihre Position an der Spitze unserer Kirche besiegelt. Weil sie an uns gebunden und damit auch vertrauenswürdig waren, gab Mary Chase an Daisy. Das Gesicht unserer Priesterin schmolz vor Glückseligkeit und sie schaukelte unsere Tochter sanft.

„Sie ist perfekt“, hauchte Daisy. Sie gab die Kleine an Rose weiter, die sich vorbeugte und die Stirn unserer Tochter küsste.

„Wir haben einen Raum vorbereitet, in dem ihr warten könnt, mein Lord“, sagte Rose und gab Chase wieder an Mary. „Die Zeremonie wird in einer Stunde anfangen.“

Ich unterdrückte ein Gähnen, immerhin beobachteten uns Verehrer und ich wollte ihnen nicht zeigen, dass wir Menschen waren. „Dann bring uns hin“, befahl ich.

Es war ein kleiner Raum mit ein paar gepolsterten Bänken. Zwei der Mägde – die süße unschuldige Cindy und die temperamentvolle Karishma – hatten Erfrischungen bereitgestellt, Wein und Saft. Sie fingen sofort an, Mary, die Familien und mich zu bedienen. Ich setzte mich zwischen meine Frau und meine Schwester, die ihren warmen Körper an mich drückte. Beinahe augenblicklich fingen Missy und ihr Freund Damien an, miteinander zu fummeln.

„Du bist so ein süßes Ding“, lächelte Sean, als Cindy ihm ein Glas Wein reichte. Die schwangere Tiffany schaute ihren Mann amüsiert an.

„Danke, Sir“, lächelte sie zurück und ihre Zahnspange blitzte.

„Ich hätte dich gerne in meinem Unterricht gehabt.“ Seans Hand tätschelte den Arsch des Teenagers. Cindys Grinsen wurde breiter. Sie war eine Magd und sie lebte, um in jeder Weise zu Diensten zu sein.

Mary schaute hoch und rollte die Augen. Sie hielt Chase Karishma hin und sagte: „Sie ist zu jung, um so etwas zu sehen.“

„Ja, meine Lady“, schnurrte Karishma mit ihrem Hindi-Akzent. „Du bist eine so Süße“, säuselte sie meiner Tochter zu und trug sie hinaus.

Cindy keuchte. Seans Hand rieb jetzt zwischen ihren Schenkeln. Es schien so, als hätte ich unsere Familien in lauter Sittenstrolche verwandelt. Die Hand meiner Schwester rieb in meinem Schoß und ihre Lippen küssten meinen Hals, als Sean die Magd auf seinen Schoß zog und sie aggressiv küsste.

Mary rutschte auf ihrem Platz hin und her. „Meine ganze sorgfältige Arbeit wird noch ruiniert“, murmelte sie und dann zuckte sie die Achseln. „Egal, ich kann ja auch eine Illusion von mir herbeirufen.“ Sie war ziemlich gut mit dem Ashan-Spruch geworden und manchmal narrte sie mich mit ihren Illusionen.

Ich schaute sie an. Die Wangen meiner Frau waren gerötet, ihre smaragdgrünen Augen groß vor Lust und nasse Flecken bildeten sich an ihrer Brust. „Du läufst aus“, flüsterte ich.

„Verdammt“, murmelte sie und zog ihr Kleid nach unten. Ihre beiden dunkelroten Nippel kamen zum Vorschein, weiße Milche tröpfelte aus den Spitzen. Wenn sie geil wurde, sonderten ihre Brüste immer Milch ab.

Shannon, die auf Marys anderer Seite saß, sagte: „Komm, ich helfe dir damit.“

Mary keuchte, als ihre ältere Schwester ihren rechten Nippel in ihren Mund saugte und lautstark nuckelte. Meine Schwester zog meinen Schwanz heraus und wichste ihn ein paar Mal. Dann lehnte sie sich über mich hinweg, um sich den anderen Nippel von Mary einzuverleiben. Mein Schaft war steinhart und ich sonderte Sehnsuchtströpfchen ab, während meine Schwester mich weiter wichste. Ihre Wangen stülpten sich nach innen, während sie Marys Milch trank, sie kam an ihren Mundwinkeln heraus.

„Oh ja!“ stöhnte Cindy. Der Teenager zog damit meine Aufmerksamkeit auf sich. Cindy hüpfte auf dem Schwanz meines Schwiegervaters auf und ab.

Meine Mutter saß neben Marys Mutter. Die beiden küssten sich leidenschaftlich und die Hand meiner Mutter fuhr über Tiffanys schwangeren Bauch. Sie schob das Oberteil des Kleides nach unten und legte ihre großen Titten und dunkelroten Nippel frei. Tiffany stöhnte zufrieden.

„Fick meinen Arsch, George!“ rief Missy. „Ich bin so geil! Ich brauche zwei Schwänze!“

Die jüngere der Sullivan-Schwestern ritt Damien hart und lächelte über ihre Schulter. Ihr Rock wippte auf und ab und ihr nackter Arsch blitzte immer wieder George an. Shannons Verlobter verschwendete keine Zeit und vergrub seinen Schwanz im Arsch seiner zukünftigen Schwägerin.

Antsy hockte sich auf mich. Ihre Lippen küssten mich. Sie waren noch von der süßen Milch meiner Frau bedeckt. Mein Schwanz glitt in die Fotze meiner Schwester, sie war warm und nass und sie wand sich auf mir. Der ganze Raum war vom Stöhnen und Keuchen unserer beiden Familien erfüllt. Ich griff nach ihren Arschbacken, während sie mich wie eine Wilde fickte.

„Hmm, du hast einen tollen Schwanz, großer Bruder!“ schnurrte sie.

Eine Zunge leckte an meinen Eiern. Ich hatte keine Idee, wem die gehörte. Die Zunge fuhr an meinem Schwanz nach oben und leckte ihn an der Stelle, an der er in meiner Schwester steckte. Antsy stöhnte und schaute hinter sich. „Du verdorbenes Stück, Via!“

Via, die Freundin meiner Schwester kicherte verdorben. „Warte, bis ich erst dein Arschloch lecke!“

Antsy keuchte und ihre Fotze zog sich zusammen, als Vias Zunge sich von meinem Schwanz weg bewegte. Vor meinem geistigen Auge sah ich, wie das Gesicht des schwarzhaarigen Mädchens sich zwischen die Arschbacken meiner Schwester schob, um ihr Hintertürchen zu verwöhnen. Antsy drückte den Rücken durch und ihre Brüste drückten sich in mein Gesicht. Ich schob ihr Oberteil nach unten und saugte einen der rosafarbenen Nippel in meinen Mund. Ich war ein wenig enttäuscht, dass ich keine Milch bekam. Ich liebte Brustmilch.

„Ich sollte dich schwängern“, grunzte ich, während ihre Fotze auf meinem Schwanz auf und ab glitt. „Ich möchte gerne deine Milch trinken.“

„Was für ein verdorbener Gedanke“, grinste meine Schwester.

„Hier, Liebling“, schnurrte Mary und hielt mir ihre schwere mit Milch gefüllte Brust hin.

Sie kniete jetzt auf der Couch und ihre Schwester auf dem Boden leckte ihr die Muschi aus. Ich fing den Nippel meiner Frau ein und saugte feste. Delikate Milch strömte in meinen Mund, warm, cremig und süß. Ich liebte ihre Milch, ich liebte die Brustmilch jeder Frau. Ich wollte sie eigentlich trocken saugen, aber meine Tochter liebte diese Milch auch. Und ich wollte schließlich ein guter Vater sein.

„Lass mich mal probieren!“ stöhnte meine Frau.

Ich schluckte nicht und zog das Gesicht meiner Frau zu mir herunter. Ich küsste sie leidenschaftlich und teilte die Milch mit ihr. Das war zu viel für meinen Schwanz, der noch in Antsy steckte. Ich stöhnte, mein Körper spannte sich und ich schoss drei große Spritzer in den Bauch meiner Schwester. Sie ritt weiter und keuchte und stöhnte.

„Leck mir den Arsch, Via! Du Dreckstück! Ich werde dich fertigmachen wie noch nie!“ rief sie. „Ich komme! Oh ja! Ich liebe es, den großen Schwanz meines Bruders zu ficken!“

Antsy lehnte sich gegen mich und dann zog Via sie von mir herunter. Meine Schwester streckte sich auf dem Boden aus. Ihre Fotze war ganz schleimig von meinem Saft. Via hockte sich auf das Gesicht ihrer Freundin und die beiden machten einen 69er. Via leckte meiner Schwester meinen Saft aus der Muschi.

„Oh Scheiße!“ keuchte Mary und sie warf ihren Kopf in den Nacken. Sie wand sich auf Shannons Mund. „Ich liebe das! Mach mich fertig, Schwester!“

Ich sah mich in dem Raum um. Cindy kniete auf dem Boden und wurde von Sean von hinten in den Arsch gefickt. Sie hatte ihren Mund in Tiffanys Fotze. Betty, die schwarze Freundin meiner Mutter, hatte Missy zwischen ihren Schenkeln, während sie gleichzeitig Georges Schwanz lutschte und Damien hatte meine Mutter bestiegen und sein Gesicht in ihren Brüsten vergraben, während er in sie hineinpumpte. Damien stand auf ältere Frauen und meine Mutter war genau das Richtige für ihn.

Lächeln glitt ich hinter meine junge Schwägerin und steckte ihr meinen Schwanz in den frisch gefickten Arsch. Wann immer sich die ganze Familie traf, war diese Art von Orgie die Konsequenz. Wir liebten einander alle und was gibt es für eine bessere Methode, das zu zeigen, als wenn man seinen Schwanz in den Arsch der Schwester seiner Frau schiebt, während sie die Fotze der Freundin seiner Mutter ausleckt?

Mary kniete sich neben mich. Sie gab mir einen Kuss und tätschelte den Arsch ihrer kleinen Schwester. „Mach nicht zu toll“, flüsterte sie. „Wir müssen bald unsere Tochter zeigen.“

„Ich werde es versuchen“, stöhnte ich. Missys Arsch war so wunderbar eng auf meinem Schwanz.

„Komm, leck mir die Muschi, Mary“, stöhnte Shannon. „Ich muss jetzt dringend auch kommen.“

Mary lachte verdorben. „Nun, dann will ich selber auch versuchen, es nicht zu toll zu treiben.“

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Noel Heinrich – Hauptquartier der Patrioten, Montana

„Die Zeremonie sollte in einer Stunde anfangen“, stellte Wyatt fest.

„Dann wollen wir die Golems loslassen“, befahl ich.

„Wir können immer noch abbrechen“, sagte Wyatt. „ich habe in den Nachrichten gesehen, wie viele Menschen sich da versammeln. Das wird ein Blutbad. Die Golems machen keinen Unterschied! Warum greifen wir nicht lieber ihr Anwesen an?“

„Es muss ein Ort sein, bei dem wir wissen, dass sie wirklich da sind!“ konterte ich. „Und es muss ein öffentlicher Ort sein, damit Mark nicht flieht. Du hast ihn doch gesehen. Wenn er irgendwo Kameras sieht, dass muss er den unbezwingbaren Gott geben! Wir kennen ihren Terminplan nicht, also wüssten wir nicht, wann sie dort sind. Und selbst wenn wir das wüssten, wir kennen den Grundriss des Anwesens nicht. Sie könnten überall dort drin sein und in die Schatten verschwinden. Wir haben nur diese eine Chance und wir dürfen sie nicht versauen.“

„Es muss einen besseren Weg geben! Wir könnten auf den nächsten Auftritt warten! Auf einen Auftritt, bei dem nicht tausende von Unschuldigen sind! Wir sollten diese Menschen beschützen, Noel und sie nicht schlachten!“

Ich schloss meine Augen und atmete tief ein. Ich stählte meine Nerven. „Ihre Jäger sind hinter uns her. Allison und Desiree können uns jeden Moment finden, Wyatt! Wir können nicht länger vorsichtig sein! Wenn Tausende sterben müssen, dann ist das ein angemessener Preis!“

„Verdammt“, murmelte er. „Warum habe ich jemals auf dich gehört, Noel?“

„Weil du es nicht aushalten kannst, wenn Menschen versklavt werden.“

Wyatt spuckte aus. „Also gut. Lass es uns hinter uns bringen!“

Ich ergriff das schwarze Schwert, das auf dem Tisch lag. Es fühlte sich ekelhaft an. Die Klinge schien das Licht zu absorbieren. Nichts wurde reflektiert. Das war absolute Leere, die in eine Waffe geschmiedet war. So als wäre ein Teil des Universums weggeschnitten worden und das hätte absolute Leere hinterlassen. Ein Loch im Gewebe des Raumes. Das war Annihilation und die Kosten für dieses verfluchte Schwert verfolgten mich in meinen Albträumen.

Es war das einzige Ding, das den Geistern, die über die Tyrannen wachten, etwas anhaben konnte. Drei von uns hatten ihr Leben gelassen, als sie versucht hatten, in die Schatten einzudringen und die Geister zu töten, bis wir verstanden, was sie beschützte. Diese Klinge hier konnte sie verletzen, konnte sie sozusagen töten. Das war Annihilation. Annihilation würde ihre Seelen vernichten und das beenden, was ewig ist.

Ich schob das Schwert in die Scheide, die an meiner Hüfte hing. „Öffnet die Portale.“

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Allison de la Fuente – Eine Meile südlich vom Hauptquartier der Patrioten

Meine Frau schlief. Sie lag halb auf der Seite. Ihr schwarzes Haar lag auf ihrem Kopfkissen. Unser Schlafsack war halb geöffnet und ich konnte ihre braunen Brüste sehen. Sie wurden von ihren dunklen Nippeln gekrönt, die aussahen wie kleine Schokoküsse und die genauso süß schmeckten. Ich Zelt roch es nach Muschi. Wir hatten gestern Abend gefickt wie die Kaninchen, nachdem wir unseren Plan ausgearbeitet hatten.

Wir hatten vor, die vermutete Basis der Patrioten heute Abend anzugreifen. Unsere Soldaten waren aus Spezialeinheiten, alle waren Veteranen aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan, die auf nächtliche Einsätze spezialisiert waren. Wir hatten beide je zehn Soldaten unter unserem Kommando. Alle waren mit dem Ragily-Spruch an den Meister gebunden. Das waren mehr als genug, das Haus im Schutz der Dunkelheit zu stürmen und jeden, den wir darin fanden, zu eliminieren.

Über uns kreiste eine Drohne und deren Infrarot-Aufnahmen zeigten uns, dass auf der Ranch nur etwa ein Dutzend Leute lebten. Scharfschützen konnten die Wachen ausschalten, und der Rest unserer Leute würde die Gebäude überrennen und die Hexer fangen oder töten, bevor sie auch nur wussten, was passierte. Jetzt mussten wir nur noch hinter dem kleinen Hügel abwarten.

Und ich wusste, wie ich gerne die Wartezeit verbringen wollte.

Ich kramte in meinem Rucksack herum und fand einen scharfen rosafarbenen Dildo und ein Geschirr zum Umschnallen. Ich zog es schnell an meinen Beinen hoch und befestigte den Dildo so, dass sein Ende gegen meinen kleinen Kitzler drückte. Dann zog ich die Bändchen stramm an. Ich dachte, dass ich eine Bewegung wahrgenommen hätte und schaute auf meine Frau. Der Bogen ihrer Lippen zuckte ein wenig, weil sie ein Lächeln unterdrückte.

„Hmm, was habe ich hier denn für eine hübsche und hilflose Frau gefunden“, sagte ich laut. „Es wäre ja eine Schande, wenn da jetzt irgend so eine perverse Frau vorbeikäme und sie sexuell belästigen würde.“

Desiree tat weiter so, als würde sie schlafen, als ich unseren Schlafsack in die Hand nahm und ihn vorsichtig zur Seite zog, um mehr von ihrer braunen Haut freizulegen. Ich streichelte die Rückseite ihres Oberschenkels bis hinauf zu ihrem runden Arsch. Sie war so wunderschön, beinahe so schön wie die Herrin und ich dankte unseren Herren jeden Tag dafür, dass sie uns zusammen gebracht hatten.

Manchmal war ich regelrecht verzweifelt, weil ich diese jämmerlichen Hexer jagen musste. Ich wollte so gerne mehr Zeit mit meiner Frau und mit meinen Herren verbringen. Dann hör halt auf, die Hexer zu jagen, flüsterte mein Unterbewusstsein. Dann kannst du zurückgehen zum Meister und mit ihm und mit deiner Frau zusammen sein.

Nein. Desiree muss das hier machen. Und ich muss ihr dabei helfen.

Dann lass sie es machen, antwortete mein Unterbewusstsein. Der Meister braucht dich an seiner Seite. Lass Desiree hier und geh zurück zu ihm. Du hättest sie überhaupt nicht erst heiraten sollen.

Ich liebe sie, schrie ich mein Unterbewusstsein an.

Ich hatte keine Ahnung, warum ich derartige Gedanken an die Hochzeit mit Desiree hatte. Ich liebte sie so sehr, mehr als den Meister und die Herrin. Wenn wir nicht zusammen waren, sehnte ich mich nach ihr. Es war für mich sehr schwer gewesen, die vergangenen sechs Monate von ihr und unseren Herren getrennt zu sein. Aber Desiree musste die Hexer verfolgen, weil er ihr das angetan hatte, und ich musste ihr bei dieser Strafaktion helfen. Zorn kam in mir hoch. Ich wollte, dass alle Hexer bezahlten! Ich hasste sie alle für das, was er meiner Frau angetan hatte. Wenn ich ihn von den Toten wiedererwecken könnte, dann würde ich ihm die Haut abziehen und ich würde bei seinem Schwanz anfangen, der meine Desiree vergewaltigt hatte.

Ich verdrängte meinen Zorn und ignorierte mein dummes Unterbewusstsein. Ich hatte eine wunderschöne Frau, die ‚schlief‘ und die ich sexuell belästigen musste. Ich beugte mich vor und küsste ihre Pobacke. Dann küsste ich mich an ihrer Hüfte nach oben und zu ihrer Seite. Ich fand ihre Rippen und schob ihr vorsichtig den Arm weg, damit ich bis zu ihren großen Melonen kam. Ich rieb meine Wange an ihrer weichen Brust und fand ihren dunklen Nippel, süß wie Schokolade und saugte ihn zwischen meine hungrigen Lippen.

Ein leises Seufzen kam über Desirees Lippen und ich schaute durch den Vorhang meines rosafarbenen Haars. Desiree schloss schnell ihre Augen. Ich knabberte an ihrem Nippel und biss sie ganz leicht hinein. Sie zuckte. Ich ließ ihren Nippel los und küsste mich an ihrer Brust nach oben zu ihrer Schulter. Ich knabberte an ihrem Schulterblatt und nuckelte dann an ihrem Halsansatz. Oberhalb ihres Halsbandes saugte ich dann fester und hinterließ einen dunklen Knutschfleck.

„Hmm, du bist so eine sexy und hilflose Frau“, stöhnte ich in ihr Ohr, nachdem ich mich zu ihrer Wange hochgeküsst hatte. „Ich werde dir meinen Schwanz in die Fotze stecken und dich nehmen.“

Ich rollte Desiree auf den Rücken und ihr schwarzes Haar fiel über ihr Gesicht. Ich spreizte ihre Schenkel und begab mich dazwischen. Ich rieb die Spitze des Dildos durch ihren Schlitz und nahm ihren Saft auf, um ihn damit glitschig zu machen. Jedes Mal, wenn das harte Plastikmaterial über ihren Kitzler rieb, zuckte Desiree. Nach ein paar Versuchen fand ich ihr Loch und schob ihr die Spitze des Dildos hinein. Ich genoss das Gefühl, wie die Basis des Dildos gegen meinen Kitzler drückte.

„Oh nein, was machst du da?“ keuchte Desiree in gespieltem Erschrecken. Sie gab vor, aufzuwachen. „Bitte nicht! Ich bin noch Jungfrau!“

„Ha! Das macht ja dann noch mehr Spaß“, lachte ich und stieß den Dildo tiefer in sie hinein.

„Nein, nein, nein! Hilfe!“ rief Desiree. Ich kicherte. Sie war kitschiger als eine Seifenoper. „Ich war noch nie mit einem Mann zusammen!“

„Ich bin kein Mann“, grollte ich und drückte noch zwei Zentimeter in sie hinein.

Desirees Hand fand meine feste Brust und sie spielte an meinem Piercing. Sie schnurrte: „Hmm, das sehe ich.“ Ich stieß erneut zu und versenkte den Dildo beinahe ganz. „Nein, das ist falsch!“

Ich fickte sie sanft. „Fühlt sich das nicht wundervoll an? Deine Fotze ist dafür da, dass ich dir meinen Schwanz hineinschiebe!“

„Ja! Ich meine nein! Das ist falsch! Frauen sollten nicht Liebe miteinander machen! Ich bin keine Lesbe! Nimm ihn bitte wieder raus!“

„Willst du das wirklich?“ fragte ich und fing an, den Dildo langsam aus ihr herauszuziehen. Aber Desirees Beine schlangen sich um mich und hielten mich auf. „Ich dachte, ich solle aufhören?“

„Ich… ich…“ stammelte sie. „Ich will, dass du mich fickst!“

Ich schob ihr den Dildo wieder ein kleines Stück tiefer hinein. „Du willst, dass ich dich ficke? Ich dachte, du bist keine Lesbe?“

„Das stimmt nicht!“ stöhnte Desiree. „Fick mich! Mach mich zu deiner lesbischen Hure!“

Ich stieß den Schwanz in sie hinein und genoss den Druck auf meinen Kitzler. Zu hören, dass Desiree darum bettelte, meine lesbische Hure zu sein, entfachte mein Feuer ganz gewaltig. Ich rammte ihre Möse jetzt. „Meine kleine lesbische Hure!“ keuchte ich und beobachtete, wie ihre Titten schaukelten, während ich sie fickte. „Du liebst das, nicht wahr?“

„Ja!“ keuchte Desiree. „Du hast mich dazu gebracht, Frauen zu lieben! Fick meine Fotze! Mach mich fertig!“

Mein Orgasmus war ein flammendes Inferno, das durch meinen ganzen Körper raste. Ich rammte ihr den Dildo tief in ihre Fotze, während ich mich vor Lust wand. Sie küsste meinen Hals und mein Kinn und ihre Hüften stießen mir entgegen. Sie rieb ihren Kitzler an meinem Schambein. Ihre Hände hatten meinen Arsch gepackt und sie drängte mich dazu, sie härter zu ficken. Ich bewegte meine Hüften so schnell ich konnte. Jedes Mal, wenn der Dildo in ihrer Schnalle verschwand, keuchte Desiree.

Dann explodierte sie. Sie wand sich unter mir. „¡Mi Sirenita!“ keuchte Desiree, sie war ganz Orgasmus. „¡Me estoy corriendo!“

Desiree lächelte mich glücklich an. So unwiderstehlich. Ich beugte mich vor und küsste meine Frau. Ihre Arme waren um meinen Körper geschlungen und ihre Hände fuhren über meinen Rücken. Ich stieß meine Zunge in ihren Mund, erkundete ihn und spielte mit ihrer Zunge. „Ich liebe dich“, sagte ich, als ich den Kuss beendete. Dann grinste ich. „Willst du noch etwas spielen?“

„Ma’ams!“ rief Sergeant Holland von draußen. „Auf der Ranch passiert etwas!“

Ich seufzte, küsste Desiree ein letztes Mal und rief zurück: „Wir kommen gleich, Sergeant.“

„Sehr gut, Ma’ams!“

„¡Mierda!“ fluchte Desiree. Ich dachte dasselbe. Ich war noch nicht gekommen!

Nachdem wir unsere Tarnuniformen angezogen hatten, gingen wir zu Sergeant Holland, der früher einmal bei den Marines gedient hatte, auf den Hügel. Dreizehn Männer und Frauen hatten sich vor den Lehmstatuen versammelt. Einige von ihnen standen auf Leitern und machten etwas in der Luft. Ich stellte die Schärfe meiner Aura-Brille auf die Leute auf den Leitern ein. In der Luft sah man etwas Merkwürdiges, glühende Linien. Und die Männer bewegten ihre Arme, als würden sie Bögen in die Luft zeichnen.

„Die machen ein Portal“, murmelte Desiree. Es waren also ganz sicher Patrioten. Nur die Patrioten und die Anhänger von Lilith kannten diesen Spruch und kein Mann gehörte zu den Anhängern von Lilith.

„Warum brauchen die ein so großes?“ fragte ich sie.

Das Portal war fertig. Es öffnete sich in Richtung auf die nebeligen Schatten. Es war groß. Leicht dreieinhalb Meter hoch und etwa sechs Meter breit. Mehr als groß genug, dass Menschen hindurchgehen konnten. Mein Bauch krampfte sich zusammen. Dieses Portal war groß genug, dass diese Statuen hindurchgehen konnten!

„¡Mierda! Sie fliehen!“ Desiree schaute Sergeant Holland an. „Wir müssen sofort angreifen! Bevor sie und entwischen!“

Sie werden die Kirche angreifen, schrie mein Unterbewusstsein. Ihr müsst sie aufhalten!

„Warte!“ rief ich. „Sie wollen mit diesen Statuen die Zeremonie angreifen! Der Meister und die Herrin präsentieren heute Chase!“

Während ich noch sprach, erwachte die erste Reihe der Statuen zum Leben, und dann noch eine Reihe und immer weiter. Es war, als ob sich eine Welle auf einem Teich fortpflanzt. Eine blonde Frau stand am Portal. Sie ging hindurch und zehn der Statuen folgten ihr in die Schatten.

„Ich will, dass die Drohne sofort ihre Hellfire Raketen auf die Hexer abschießt!“ rief ich dem Sergeanten zu.

„Ja, Ma’am!“ sagte er und gab den Befehl über sein Funkgerät weiter.

Desiree nahm ihr Funkgerät. „Scharfschützen, ihr schaltet ihre Wachen aus! Alle anderen bereiten sich darauf vor, das Gelände zu stürmen!“

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Noel Heinrich

Das Portal erwachte zum Leben, als Ben und Jarvis mit ihren Kreisen fertig waren. Der graue Nebel der Schatten drückte sich gegen die Fläche wie gegen eine Glastür. Ben und Jarvis kamen von ihren Leitern herunter. Das Portal war groß genug, dass die Golems hindurch passten. Ich nickte zufrieden und drehte mich um, um über die Golems zu schauen. Alle waren aus dem roten Lehm geformt, den wir aus einem nahe gelegenen Hügel gegraben hatten. Jeder war mächtig, etwa drei Meter hoch und hatte breite Schultern. Sie erinnerten nur entfernt an Menschen, so als wären sie nur Schattenschnitte in der Form eines Menschen ohne jedes feinere Details: keine Augen, keine Nase, keine ausgearbeiteten Muskeln, kein Haar, keine Lippen, kein Bauchnabel. Sie standen bewegungslos da und warteten darauf, dass ein Hexer sie aktivierte. Wir hatten einhundertdreißig. Zehn für jeden von uns.

Ich atmete tief ein und dann rief ich den Aktivierungsbefehl: „MET!“

Die ersten zehn schüttelten sich und fingen an, sich zu bewegen. Wyatt rief den Befehl, dann Jarvis, Ben, Gus, Marrisa und dann die anderen. Reihe auf Reihe der Golems erwachte. Ihre Körper knarrten, als sie sich bewegten. Hebräische Schriftzeichen wurden auf ihren Stirnen sichtbar. Es war nur ein einziges Wort – Tod. Sie würden in der Kirche ein absolutes Chaos anrichten und jeden töten, der sich zwischen sie und ihr Ziel stellte. Selbst wenn wir Menschen niedergestreckt wurden, würden sie weiter töten. Und Mark, der immer gerne bewies, wie mächtig und großartig er war, würde sich in das Getümmel werfen. Ich lächelte. Er würde überwältigt werden.

Ich zog Annihilation und ging durch das Portal. Mit hallenden Schritten folgten mir die zehn Golems, die unter meinem Kommando standen. Ich schaute mich in dem Nebel um, aber ich konnte keine von Marks toten Wächterinnen erkennen. Aber man konnte in diesem Nebel nicht weit sehen. Ich schaute zurück und beobachtete, wie meine Golems durch das Portal stapften. Wyatt und die anderen warteten darauf, dass sie an die Reihe kamen. Sie standen vor dem Portal.

Sie sahen alle nervös aus, sie redeten miteinander oder rauchten. Sie hatten die Arme verschränkt und in ihren Augen stand Spannung. Und Schuld. Wyatt schaute mit hängenden Schultern auf den Boden. Keiner von ihnen mochte meinen Plan, aber wir hatten keine Optionen mehr. Mark war zu mächtig und wir wurden wie die Hunde gejagt. Es gab…

Feuer umgab meine Mitpatrioten. Rot und Orange explodierte innerhalb eines Wimpernschlages. Es brannte wild. Eine sich schnell vergrößernde Wolke aus Flammen und Rauch hüllte sie ein und fuhr durch die Reihen der Golems wie eine Erntemaschine durch ein Weizenfeld. Sie zerriss ihre Körper in Klumpen aus rotem Lehm. Dann erreichte mich die Schockwelle.

Der Nebel drehte sich um mich, während ich durch die Gewalt der Explosion nach hinten geworfen wurde. Annihilation fiel mir aus der Hand. Ich stolperte durch den grauen Nebel und versuchte zu verstehen, was da passiert war. Ich wurde wie ein Stück Trümmer herumgewirbelt. Ich fiel auf meinen Arm. Es gab ein schreckliches Geräusch und Schmerz durchfuhr mich. Ich rollte über den Boden und kam neben der schwarzen Klinge zur Ruhe. Es war mit der Spitze nach unten bis zum Griff in die grauen Felsen eingedrungen.

Was war passiert?

Ich lag betäubt auf dem Boden. Meine Ohren schrillten. Meine Gedanken waren völlig durcheinander und mein Kopf war erschöpft. Das Bild von Wyatt und den anderen, die darauf warteten, das Portal zu betreten, hatte sich mir eingebrannt. Sie hatten beieinander gestanden und eine Zigarette geraucht oder miteinander geredet. Sie hatten darauf gewartet, ihre Abteilung Golems durch das Portal zu führen, als… Ich erstarrte.

Sie waren alle tot: Darvin, Jarvis, Marrisa, Nyree, Kilie, Ben, Alec, Gus. Ich war die einzige, die übrig geblieben war.

Ich fühlte mich taub. Ich war zu benommen, als dass ich Trauer gefühlt hätte. Mark hatte uns gefunden und uns irgendwie aus der Luft angegriffen. Ich sollte eigentlich auch tot sein. Ich war so gerade eben in die Schatten eingetreten, als es passierte. Ich schüttelte mich. Ich war dem Tod nur um Sekunden entronnen. Das ganze Gewicht von dem, was eben passiert war, fiel auf mich und zerschmetterte meine Seele. Ich war die einzige, die überlebt hatte.

Jetzt lag es nur noch an mir, die Welt zu retten. Ich brach unter dem Gewicht der Verantwortung beinahe zusammen.

„Ich werde dich tot sehen, Mark!“ schrie ich in die Schatten. „Du wirst für jedes unschuldige Leben bezahlen, das du auf dem Gewissen hast!“

Ich setzte mich auf und versuchte, die Schmerzen in meinem gebrochenen linken Arm zu ignorieren. Ich schaute hin und mir wurde schlecht. Er war verdreht und ein Splitter aus weißem Knochen ragte seitlich heraus. Ich nahm Annihilation mit meiner gesunden Seite und kämpfte mich wieder auf die Beine. Um mich herum standen meine Golems und warteten geduldig auf ihre Befehle. Zwei waren bei der Explosion zerstört worden und ein anderer hatte einen Arm verloren.

Ich war die letzte Patriotin! Ich würde Mark Glassner erledigen, selbst, wenn es mein eigenes Leben kostete! Ich biss die Zähne zusammen und führte meine Golems durch den Nebel.

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Allison de la Fuentes

Die Hellfire Rakete knallte mitten in die Gruppe der wartenden Hexer hinein und verschlang sie in einer Wolke aus roten Flammen und schwarzem Rauch. Die Druckwelle war so intensiv, dass ich sie in der Luft sehen konnte. Die Seitenwand einer Scheune stürzte ein, die Fenster im Farmhaus wurden eingedrückt und die Statuen aus rotem Lehm spritzten in alle Himmelsrichtungen.

Die zweite Rakete war überflüssig. Sie schlug nur wenige Meter von der ersten entfernt ein und ließ den Rest der Scheune einstürzen. Ein paar Sekunden später erreichten uns die Knalle auf dem Hügel. Die Druckwelle traf mich. Es fühlte sich so an, als wäre ich eben mit dem Gesicht voran in einen Wassertümpel gedrückt worden. Mein Haar flog um meinen Kopf und meine Ohren protestierten gegen den plötzlichen Druckwechsel. Die drei Wachen der Patrioten hatten nur ganz kurz Zeit, um die Zerstörung anzusehen, die unsere Raketen angerichtet hatten, dann fielen sie durch Schüsse unserer Scharfschützen.

„Gut getroffen“, funkte Sergeant Holland an die Drohnenführer in Langley, Virginia.

„Vielleicht ist eine entkommen“, murmelte Desiree, die den Schaden mit ihrer Aura-Brille betrachtete. „Diese blonde Frau war schon durch das Portal, als die Raketen eingeschlagen sind. Ich habe keine Ahnung, ob die Explosionen durch so ein Portal dringen können oder nicht.“

„Äh, bewegen sich diese Statuen noch?“ fragte ich. Vielleicht zwanzig von ihnen, diejenigen, die am weitesten vom Portal gestanden hatten, standen noch. Es sah so aus, als würden sie sich umdrehen und in einem langsamen unaufhaltsamen Marsch auf uns zukommen. „Ich glaube, sie kommen auf uns zu!“

„Gebt ihnen noch eine Rakete“, befahl Desiree. „Löscht sie aus!“

„Die Drohne hatte nur zwei Raketen an Bord“, antwortete Sergeant Holland.

Die Scharfschützen eröffneten das Feuer. Kleine Wolken aus rotem Staub platzten von den Statuen ab. Der Wirkung nach hätten sie auch Luftpistolen abfeuern können. Als der führende Koloss den Stacheldraht erreichte, der das Gelände einzäunte, ging er einfach hindurch. Der Stacheldraht baumelte um seine Beine herum.

Sergeant Holland pfiff und winkte unseren Leuten zu, die am Fuß des Hügels standen.

Die Soldaten kamen schnell auf den Hügel. Zwei von ihnen hatten mobile Raketenwerfer dabei, kleine Rohre, die sie schnell an Anschlag brachten. Sie zielten und drückten an Auslöser. Mit einem Zischen rauschten die Raketen den Hügel hinunter und trafen. Sie explodierten an der Brust der beiden vorderen Lehmmänner. Schwarze Rauchwolken verzogen sich und man sah klaffende Löcher in ihrer Brust. Der erste fiel nach dem ersten Schritt auseinander, aber der zweite ging irgendwie weiter. Er hatte zusammengehalten. Trotz der Tatsache, dass ich durch ihn hindurchschauen konnte, kam der Lehmmann immer weiter auf uns zu.

„Legt Minen“, rief Sergeant Holland. Drei Soldaten glitten den Hügel hinunter und fingen an, Antipersonen-Minen auf dem Boden zu verteilen, kleine olivgrüne Rechtecke, leicht konkav. Sie standen auf kleinen Metallbeinen auf dem Boden. Sie waren leistungsfähig und mit Sprengstoff und mit Kugeln gefüllt. Ihre Form sorgte dafür, dass eine bestimmte Fläche mit diesen Geschossen bedeckt wurde.

„Ruf Sam an!“ rief Desiree mir zu. „Wir müssen wissen, wie man diese Dinger umbringt!“

Ich zog mein Satellitentelefon aus der Tasche und suchte Sams Nummer im Verzeichnis. Dann rief ich sie an. Es brauchte einen Moment, bis sich das Telefon mit einem Satelliten verbunden hatte und dann noch einmal zehn Sekunden, bis es anfing zu läuten. Und es klingelte und es klingelte und es klingelte und die Männer aus Lehm kamen immer näher. Sie waren erstaunlich schnell. Obwohl sie nur langsame Schritte machten, war ihre Schrittlänge jedoch sehr groß und sie hatten schon fast den Fuß des Hügels erreicht.

„Nimm endlich ab!“ rief ich frustriert ins Telefon.

Ein Knall erschütterte den Hügel, als die erste Mine explodierte. Sie erledigte den zweiten Golem und scherte dem dritten einen Arm ab. Das schien diesen aber nicht zu beeindrucken. Die Soldaten eröffneten das Feuer und die Mündungen ihrer Gewehre blitzten auf. Meine Ohren wurden von Gewehrfeuer fast taub. Die Golems wurden mit automatischen Feuer belegt und große Teile flogen weg. Pocken und Krater bedeckten ihre Körper. Aber immer noch kamen sie auf uns zu. Die Kugeln der Waffen waren einfach zu klein, als dass sie gegen derartige Massen etwas ausrichten konnten.

„Wie viele Minen haben Sie gelegt?“ fragte Desiree.

„Drei“, antwortete Sergeant Holland. „Mehr hatten wir nicht.“

„¡Mierda!“

Wir hatten ein Problem. Das Satellitentelefon läutete und läutete.

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Noel Heinrich

„Ignoriere den Schmerz, Noel“, flüsterte ich mit heiserer Stimme. „Ignoriere den Schmerz einfach. Mark Glassner muss für all die Untaten sterben, die in seinem Namen verübt worden sind und für seine Versklavung der Welt. Alle Menschen verdienen es, frei zu sein und um das sicherzustellen, muss manchmal Blut vergossen werden. Das Blut deiner Feinde und dein eigenes. Seit Generationen opfern Menschen ihr Leben auf dem Altar der Freiheit und heute bist du dran. Also, geh weiter, Noel.“

Ich stolperte mit einem Schmerzensschleier durch die Schatten und meine Golems trampelten neben mir her. Ich kannte mein Ziel. Ich stellte mir die Kirche in der Innenstadt von Puyallup vor und ließ mich durch meinen Instinkt leiten. So bewegt man sich in den Schatten – Instinkt. Das, was in der richtigen Welt eine Reise von zwölf Stunden gewesen wäre, verkürzte sich in der Welt der Schatten auf einen Marsch von einer halben Stunde.

Ich versuchte, den Schmerz in meinem gebrochenen Arm zu unterdrücken. Ich band ihn mit meinem zerrissenen Shirt an meinem Oberkörper fest. Ich trug jetzt nur noch meine Hose und eine schusssichere Weste, eine 9mm Pistole in einem Halfter an meiner Hüfte, ein Bronzeschwert in meinem Gürtel und Annihilation. Das Schwert der Vernichtung trug ich in meiner Hand. Ich umklammerte es mit aller Macht. Der Preis, den ich dafür gezahlt hatte, war einfach zu hoch, als dass ich es einfach hätte verlieren dürfen.

Ich setzte einen Fuß vor den anderen, immer wieder ein neuer Schritt. Rechtschaffender Zorn erfüllte mich und Schuld. Das Gesicht des unschuldigen Mädchens erschien vor meinem inneren Auge. Ich fasste meine Klinge noch fester und versuchte, diese Erinnerung zu vergessen. Es gelang mir nicht.

Die Tyrannen mussten sterben! Ihre Tyrannei durfte nicht fortbestehen! Ich würde sie aufhalten, egal was das meine Seele kostete! Ich musste nur immer weiter einen Fuß vor den anderen setzen. In den Schatten schien die Zeit alle Bedeutung zu verlieren. Und Entfernungen waren nur noch etwas, an das ich mich aus der echten Welt erinnerte. Hier sah alles gleich aus. Grauer Boden, grauer Nebel.

„Hallo, Noel“, flüsterte plötzlich eine Stimme im Nebel.

Dann stand sie vor mir, blond und wunderschön, ein trauriges Lächeln auf den Lippen. Ein fürchterlicher Schmerz wuchs in meinem Herzen, als ich auf den Geist starrte und einen kurzen Moment lang vergaß ich meine Entschlossenheit. Die Erinnerungen, die ich so sorgfältig verschlossen hatte, drohten wiederzukehren. Aber ich schloss den Deckel wieder ganz fest und war wieder entschlossen. Nichts würde mich aufhalten, nicht, nachdem ich bis hierher gekommen war. Nicht, nachdem ich getötet hatte…

Wieder erschien das Gesicht des unschuldigen Mädchens vor mir. Ihr Gesicht war niemals weit weg. Ihre Augen waren hervorgequollen, als sie mit beiden Händen nach der Garotte griff. Schuld lag auf meiner Seele. Ich konnte ihren Tod nicht umsonst gewesen sein lassen. Ihr Tod musste etwas bedeuten! Sonst hätte ich ohne Sinn getötet und das würde bedeuten, dass ich nichts weiter war als eine…

Ich schob die Schuld zur Seite. Ich war Patriotin. Das, was ich tat, war notwendig, um die Tyrannen zu schlagen. Ich griff nach Annihilation und hielt dieses Loch in der Wirklichkeit hoch und richtete es auf den Geist vor mir. Ich musste das hier zu Ende bringen! Ich musste Mark töten! Egal um welchen Preis!

Selbst wenn das bedeutete, Chasity in das Nichts zu schicken!

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Allison de la Fuentes

„Geh ran!“ schrie ich das Satellitentelefon an. „Geh endlich ran, du dumme…“

„Hallo?“

„Candy, hol sofort Sam an den Scheißapparat!“

„Wir sind gerade mitten an einer wichtigen Sache“, sagte Candy brüsk. „Wir haben hier in Qumran etwas Wichtiges gefunden, ruft doch später noch einmal an!“

„Hol sie verdammt nochmal sofort an den Apparat!“ schrie ich. „Es geht um Leben und Tod! Wir werden angegriffen!“

„Okay, Allison“, seufzte Candy. „Du musst nicht so melodramatisch ein.“ Sie machte eine Pause. „Brennt ihr gerade ein Feuerwerk ab?“

„Das sind Gewehre, du blöde Kuh!“

„Blöde Kuh?“ murmelte sie ärgerlich. „Ich sollte eigentlich jetzt wieder auflegen.“

„Tut mir leid“, sagte ich und knirschte mit den Zähnen. Ich wollte durch das verdammte Satellitentelefon nach ihrer Kehle packen und die dumme Kuh würgen. Ein Knall erschütterte mich. Die zweite Mine war hochgegangen und hatte einem Golem ein Bein abgerissen. Er fiel in einer Wolke aus rotem Staub auf den Boden. Er bewegte seinen Arm auf dem Boden hin und her und fand schließlich Halt. Er fing an, sich den Hügel emporzuziehen. Na toll! „Jetzt hol Sam ans Telefon, bevor wir draufgehen!“ rief ich.

Candy schnaubte und redete mit jemandem. Es raschelte und dann hörte ich Sams Stimme: „Hey, Allison, was ist denn so wichtig?“

„Wir werden von Männern aus Lehm angegriffen“, sagte ich ihr erleichtert. „Die Patrioten haben sie gemacht.“

„Männer aus Lehm?“ fragte Sam. „Ich bin nicht sicher, ob ich von so etwas schon gehört habe.“
Mein Bauch grollte. „Wirklich? Sie scheinen nur durch schwere Explosionen verletzt zu werden. Und wir haben keinen Sprengstoff mehr.“

„Hmm, beschreibe sie ein bisschen detaillierter.“

„Sie sind groß, etwa drei Meter und aus rotem Lehm. Sie spüren keinen Schmerz. Sie sind wie lebendige Puppen. Wir haben schon die Hexer getötet, die sie aktiviert haben und jetzt greifen sie uns an.“

„Interessant“, sagte Sam.

„Ist es nicht! Diese Dinger sind praktisch nicht aufzuhalten!“

„Das klingt nach Golems“, sagte Sam. „Das ist eine jüdische Legende. Wahrscheinlich gehorchen sie einem Kommando, das die Hexer ihnen gegeben haben. Ist auf die Stirn der Golems etwas geschrieben?“

Ich schaute durch meine Aura-Brille auf die Stirn des vordersten Golems. Dort stand tatsächlich etwas, drei hebräische Buchstaben. Ich konnte nicht genau erkennen, welche Buchstaben das waren. „Ja, ein jüdisches Wort aus drei Buchstaben!“

„Das muss dann glaube ich Met sein“, antwortete Sam. Das ist das hebräische Wort für Tod. Wenn sie nicht von einem Hexer geführt werden, werden sie die nächste Person töten, bis sie deaktiviert werden.“

„Und wie deaktiviert man sie? Außer mit brachialer Gewalt?“

„Zerstört das Wort auf der Stirn“, sagte Sam. „Das wird sie wahrscheinlich stoppen. Wahrscheinlich unterbricht…“

Ich unterbrach die Verbindung – ich hatte keine Zeit für Sams längliche Erklärung – und schrie: „Schießt auf die Stirnen!“

„Ja, Ma’am“, rief Sergeant Holland zurück. Er wechselte geschickt das Magazin seiner Waffe und fing an zu feuern.

Die Kugeln schlugen im Gesicht des Golems ein. Die verdammten Dinger waren so unglaublich nah. Ich zog meinen Revolver und zielte auf die Stirn des nächsten. Meine Hand zitterte als ich das ganze Magazin auf ihn abfeuerte. Jeder Schuss ging daneben.

„Scheiße!“ murmelte ich.

Ich warf den Clip aus und fummelte mit dem Reservemagazin herum. Der erste Golem brach in einer roten Staubwolke zusammen, dann ein zweiter und ein dritter. Es funktionierte! Wir konnten es schaffen! Ich rammte das Magazin in die Pistole, lud durch, atmete tief durch und dann zielte ich. „Du schaffst das, Allison“, sagte ich mir. Dann feuerte ich und leerte das gesamt Magazin während zweier Herzschläge.

Und jeder verdammte Schuss ging daneben! Ich traf nicht einmal den Körper dieses Giganten! Das Ding war beinahe so groß wie ein Heuschober! Und ich hatte beim Training so gut abgeschlossen! Ich warf das Magazin aus und meine Hände zitterten heftig. Ich versuchte, mich wieder zu beruhigen und atmete tief. Wie konnten diese Soldaten nur so ruhig sein? Wie konnten sie nur so tun, als sei das, was hier an diesem Hügel geschah, so normal wie ein Tag im Büro?

„Wir müssen uns zurückziehen!“ rief Sergeant Holland. Die Hälfte der Golems war zerstört, aber die anderen zehn waren so nah herangekommen, dass sie jetzt anfingen, den Hügel empor zu wandern.

„Rückzug!“ befahl Desiree. Das musste man mir kein zweites Mal sagen.

Zwei der Soldaten, Millner und Vasquez, schossen weiter und deckten damit unseren Rückzug, der Rest rannte den Hügel hinunter. Bis zu unseren Autos waren es zwei Meilen. Zwei Meilen über unebenes Gelände und durch Gestrüpp; das würden wir nie schaffen, ohne dass uns die Golems einholten. Aber wir mussten es versuchen!

Ich rannte den Hügel hinunter und hatte nackte Angst. Mir war es egal, dass ich vielleicht stolpern und fallen und mir dabei den Hals brechen könnte. Ich war mir allerdings klar darüber, dass ein gebrochener Hals mein kleinstes Problem sein würde, wenn diese Dinger mich erwischten. Der Hügel war mit olivgrünen Büschen übersät, die meine Arme zerkratzten. Ich spürte das allerdings kaum. Ich erreichte den Fuß des Hügels und freute mich darüber, dass ich nicht gefallen war. Jetzt legte ich meine ganze Kraft dahinein, so schnell zu laufen, wie ich konnte. Ich wollte hier nicht sterben, von ein paar Golems umgebracht.

Dann trat ich in ein Kaninchenloch!

Das Scheißding war praktisch unsichtbar. Mein Knöchel verdrehte sich, Schmerz durchschoss mich weißglühend. Ich fiel nach vorne und landete auf Händen und Knien. Ich konnte nicht liegen bleiben, diese Dinger würden mich zerreißen, Ich versuchte aufzustehen. Ich verlagerte mein Gewicht auf den verletzten Fuß, er faltete sich zusammen wie ein Klappstuhl. Ich schrie auf, umfasste mein Gelenk und fiel wieder auf mein Gesicht.

„Alison!“ rief Desiree und kniete neben mir.

„Ich glaube, ich habe es versaut“, sagte ich und versuchte, durch den Schmerz zu grinsen. Es gelang mir nicht.

„Komm“, sagte sie und fasste meinen Arm.

Desiree schob ihren Arm unter meine Schulter und half mir hoch. Sie stützte mich. Ich legte meinen Arm um ihre Schulter. Wir humpelten vorwärts – ich konnte nur auf einem Bein hüpfen. Hinter uns hörte ich donnernde Fußtritte. Ich schaute zurück und sah, wie sechs Golems den Hügel herunter kamen. Millners Leiche war in den Fäusten von einem dieser Monster wie eine blutige zerrissene Puppe. Vasquez rannte vor den Golems her. Man konnte den Eindruck haben, dass der Teufel selbst ihm auf den Fersen war.

„Los!“ rief Vasquez und er nahm meinen Arm. Und gemeinsam mit Desiree trug er mich halb und halb schleifte er mich vorwärts.

Wir waren nicht schnell. Ich konnte relativ wenig zur Unterstützung tun. Ich öffnete den Mund und wollte meiner Frau sagen, dass sie mich zurücklassen sollte. Aber sie warf mir einen warnenden Blick zu, das alles sagte: „Ich liebe dich und ich werde dich nicht zurücklassen, damit du zerrissen wirst.“ Ich versuchte also, so gut es ging meinen gesunden Fuß zu benutzen. Die anderen Soldaten waren schnell weit vor uns und die Golems kamen uns immer näher.

Holland und die anderen hatten eine Reihe von Büschen erreicht und sie hielten an, drehten sich zu uns und gaben uns Feuerschutz. Ein weiterer Golem brach hinter uns zusammen, aber die Schritte kamen immer näher. Zwei weitere fielen. Eine Granate flog über unsere Köpfe, explodierte und ich schrie auf, als etwas Heißes in meinen Arsch fuhr.

„Schneller!“ drängte ich. Ich sah zurück und sah einen Golem, der nur noch drei Meter weit weg war. Er hatte seine Arme ausgestreckt. Mein Gott, seine Hand war größer als mein Kopf!

Das Gewehrfeuer ließ langsam nach. Die Soldaten hatten fast keine Munition mehr. Sie zogen ihre Handfeuerwaffen, zielten sorgfältig und eröffneten das Feuer auf die Golems. Ich hörte, wie uns die Geschosse um die Ohren flogen. Ich kauerte mich hin und versuchte, meinen Kopf aus der Schusslinie zu halten. Ich schloss meine Augen. Ich wollte nicht sehen, was mich tötete. Ob es die Hand des Golems war oder eine Kugel unserer eigenen Leute, ich wollte es nicht wissen.

Das hast du nun davon! sagte mir mein Unterbewusstsein. Du hättest nie von seiner Seite weichen dürfen!

„Es tut mir leid, Meister und Herrin“, flüsterte ich. Ich wollte nicht sterben. Ich wollte mit Desiree zusammen immer an der Seite des Meisters und der Herrin sein. „Ich werde bei Chasity und den anderen auf euch warten. Ewig euer!“

Es gab ein stöhnendes Geräusch und dann gab es einen dumpfen Schlag, als hinter mir etwas Schweres auf den Boden fiel. Das Schießen hörte auf, die Soldaten jubelten. Ich zwang mich dazu, meine Augen wieder zu öffnen und nach hinten zu schauen. Hinter uns lagen sechs Haufen aus rotem Lehm, einer nur wenige Meter von uns entfernt. Eine schmale Lehmspur führte von diesem Haufen direkt auf mich zu. Das Ding musste in der Tat nur wenige Herzschläge davon entfernt gewesen sein, seine Hände um meinen Hals zu legen und das Leben aus mir heraus zu quetschen.

Ich fing an zu zittern, als Vasquez und Desiree mich absetzten. Wir lebten noch. Energie floss durch meinen Körper und ich packte meine Frau und küsste sie. Wir lebten! Sie hielt mich fest und zitterte in meinen Armen. Wir lebten! Wir hatten die Patrioten geschlagen, ihren Angriff gestoppt und überlebt! Desiree schob ihre Zunge in meinen Mund, meine Finger streichelten ihren Hals und ihre Wangen. Ich genoss ihre Wärme und ihr Leben.

Ich war so glücklich! Ich spürte nicht einmal mehr den Scherz in meinem gebrochenen Fußgelenk.

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Noel Heinrich

Um Chasity und mich herum wogte ein Kampf. Die Golems schlugen zu, aber ihre Schläge waren gegen die Geister wirkungslos. Sie konnten diejenigen, die schon tot waren, nicht verletzen. Aber deren verdammte silberne Schwerter konnten meine Golems verletzen. Sie hackten und bissen in den Lehm und große Stücke flogen durch die Luft. Ein Golem fiel, weil er nicht mehr genug Lehm in seinen Beinen hatte, dass er stehen konnte.

All das war egal, als Chasity vor mir stand. Sie hatte eine silberne Klinge in der Hand. „Geh aus dem Weg, Chasity“, grollte ich. „Ich will dich nicht verletzen.“

„Du kannst mich nicht verletzen“, antwortete Chasity.

Ich hob die schwarze Klinge, den Riss in der Wirklichkeit und Chasitys Augen fielen nervös darauf. „Sei dir da nicht zu sicher, Chasity.“

„Pass auf!“ rief Karen. „Das ist Mishbath, die Klinge der Annihilation!“

Chasitys Augen wurden schmal, aber ihre Entschlossenheit wankte nicht. „Kehr um, Noel!“

„Das kann ich nicht!“ zischte ich. „Er verdient es zu sterben. Er hätte nie existieren dürfen. Ich werde die Menschheit von seiner Tyrannei befreien!“

„Bitte, Noel“, bat Chasity. „Zwing mich nicht dazu, dich umzubringen. Erinnerst du dich an die Nacht, die wir geteilt haben, an die Leidenschaft?“

„Ich erinnere mich daran, dass du dein Leben weggeworfen und sie am nächsten Morgen beschützt hast!“ schrie ich. „Sie haben dich zu ihrer Sklavin gemacht und dich gezwungen, ihnen dein Leben zu opfern. So wie alle diese Geister hier! Sie sind alle Monster, Chasity! Geh zur Seite oder ich werde dich ins Nichts befördern.“

„Mark ist das Monster?“ fragte Chasity und schaute meine Klinge angewidert an.

Das Gesicht war purpurn. Die Augen traten heraus. Die Hände waren an der Garotte.

Ich schob die Schuld weg. „Er versklavt die Welt. Er muss aufgehalten werden, Chasity!“

„Er verändert sie zum Besseren“, gab Chasity zurück.

„Natürlich denkst du das. Du bist schließlich noch seine Sklavin.“

„Das bin ich“, sagte Chasity. „Und darum kann ich sie auch nicht im Stich lassen. Er ist mein Meister.“

„Und du hast dein Leben für ihn weggeworfen.“

„Nein!“ In Chasitys Stimme klang Zorn. „Mein Tod ist nicht umsonst gewesen! Er hat Mitleid gelernt. Er sieht uns nicht mehr als nur Dinge. Er hat erkannt, dass wir menschliche Wesen mit Herzen sind. Darum hat er dich freigelassen! Er fühlt sich schuldig an dem, was mir passiert ist. Er hat durch den Tod Mitleid gelernt. Er ist nur ein Mensch mit Fehlern.“

„Er ist eine Bestie, ein Monster! Er hat Lilith entfesselt und schau dir das ganze Leid an, das sie gebracht hat!“

„Lilith hat ihn betrogen!“ Ekel kräuselte Chasitys Lippen und ihre Augen gingen wieder zu der Scheußlichkeit in meiner Hand. „Du hast Ashtoreth herbeigerufen und du nennst ihn ein Monster? Er hat nie jemanden ermordet. Ich weiß, was du für diese Klinge zahlen musstest! Wen hast du erwürgt?“

Herausquellende Augen und ein purpurnes Gesicht, das zu mir hochsah.

„Ich habe getan, was ich tun musste!“ spuckte ich aus.

„Das ist die Entschuldigung eines Tyrannen.“

„Ich bin eine Patriotin!“ rief ich. Ich war zornig und ich schwang die Klinge in Richtung auf ihr Gesicht. Die Nebel teilten sich vor dem Schwert. Chasity hob ihr silbernes Schwert und die negative Schwärze traf auf glänzendes Silber. Es entstand ein schrilles Kreischen, das durch meine Knochen vibrierte. Ich zog das Schwert zurück und hämmerte ihr einen neuen Hieb entgegen. Sie parierte wieder. Immer wieder schlug ich mit Annihilation zu und immer wieder blockierte sie meine Angriffe.

„Bist du so gierig auf das Nichts?“ schnarrte ich. „Ein Treffer und du bist verschwunden, Chasity! Lass mich vorbei!“

„Für ihn gehe ich auch in das Nichts“, sagte Chasity. Ihr Gesicht war kämpferisch und wunderschön. Ihre Stimme war voller Leidenschaft. „Er ist mein Meister.“

Ich hatte diese Leidenschaft auch probiert. Erinnerungen an diese Nacht – ihre letzte Nacht – die wir miteinander verbracht hatten, kamen mir in den Kopf. Wir hatten einander leidenschaftlich geliebt; ich war in Ekstase für diese Frau gewesen. All die Emotionen, die ich nach Chasitys Tod in den Tiefen meiner Seele vergraben hatte, kamen zum Vorschein. Sie schrien protestierend auf, während ich versuchte, sie mit meinem Schwert zu treffen.

„Bitte“, sagte ich, während ich versuchte, sie wieder unter Kontrolle zu bringen. Aber sie waren wie ein Gas, das in die Atmosphäre strömte. Ich schaffte es nicht. „Bitte zwing mich nicht dazu!“ Ich spürte, wie Tränen an meinen Wangen herunterliefen.

„Dann bleib stehen! Geh weg!“ Ihre Augen wurden weich. „Ich glaube, ich habe dich in dieser Nacht geliebt. Wenn ich nicht gestorben wäre, hätte sich vielleicht etwas Schönes entwickeln können.“

Ihre Worte trafen mich wie Ohrfeigen und ich stolperte zurück. Nein! Sei stark! Die Freiheit hat ihren Preis! Blut muss vergossen werden, auch wenn es das Blut deiner Freunde ist. Oder deiner Liebhaber. Mit einem tierischen Schrei sprang ich auf sie zu. Annihilation flog durch den Nebel und der Nebel schrie vor Schmerz auf, als die schwärzeste Klinge ihn durchschnitt. Dann sah ich wieder den eisenharten Glanz in ihren Augen. Ihr Schwert stieß nach vorne.

Es tat nicht weh, als ihre Klinge mich zwischen den Rippen traf.

Annihilation fiel mir aus der nutzlosen Hand, bevor mein Schwert Chasity erreichen konnte. Ich stand einen Moment lang da, aufgespießt auf der silbernen Klinge und starrte in Chasitys eisblaue Augen. Ihr Gesicht veränderte sich. Ich sah Trauer. Sie griff mit einer Hand nach mir, aber meine Beine gaben nach und wurden nutzlos. Ich rutschte nach hinten von ihrer Klinge und landete mit einem Grunzen auf dem Boden. Ich starrte in den endlosen Dunst, während mein Blut aus mir herausströmte und den grauen Boden rot färbte. Ich zitterte. Mir wurde kalt. Chasity stand über mir und Tränen liefen wie kleine silberne Bäche an ihren Wangen herunter. Sie bückte sich und hob die fürchterliche Klinge auf.

„Tu es!“ flüsterte ich. Die Schuld fraß meine Seele auf. Ich hatte das Kind für die Klinge ermordet. Sie war so voller Leben gewesen und ich war nur voller Tod gewesen. „Schick mich ins Nichts!“

Sie schwang die Klinge gegen meinen Kopf.

Allerdings traf sie nicht. Sie trieb das Schwert oberhalb meines Kopfes in den grauen Boden. Etwas in mir zerriss, die Kette, die um meine Seele lag – meine Sklavenkette – riss. Und ich war aus dem Bündnis mit Lucifer befreit. Frei von seinen Qualen, aber nicht frei von Bestrafung.

„Ich verdiene das nicht“, schluchzte ich, als Chasity sich neben mich kniete und meine Hand nahm. Ein rauer Husten kam aus meiner Kehle. Ich spürte den Geschmack von Kupfer in meinem Mund. „Sie war unschuldig.“

Chasity streichelte mein Gesicht, beugte sich herunter und küsste meine Lippen. Als sie sich wieder erhob, waren sie rot verschmiert. „Wir machen alle Fehler, Noel. Einige sind nur schwerer als andere.“

„Ich habe Angst“, wimmerte ich. Die Kälte lief durch meinen Körper. Mein Blickfeld verengte sich. Ich sah nur noch Chasitys wunderschönes Gesicht. „Lass mich nicht los.“

„Versprochen“, flüsterte sie.

„Es tut mir so leid, Roxy“, rief ich. Das war ihr Name gewesen. Roxy. Sie war von zu Hause weggelaufen. Von einem furchtbaren Erwachsenen zum nächsten. Sie hatte Schauspielerin werden wollen. In Hollywood hatte sie den großen Durchbruch erwartet. Und das hatte ich ihr gestohlen für etwas so Bedeutungsloses wie Rache.

Meine Augen schlossen sich. Ich fühlte Reue. Das war das Leben. Zu bedauern, welche Schmerzen man Freunden zugefügt hatte, der Familie, Fremden; all die vergebenen Möglichkeiten zu bedauern – die Möglichkeiten, Spaß zu haben, Risiken einzugehen, Liebe und Gemeinschaft zu erleben. Warum lebte man, wenn man nicht wirklich lebte? Ich hatte mich vom Ärger und vom Zorn auf Mark auffressen lassen. Ich hatte all die guten Teile meiner Seele verbrannt und nur Asche hinterlassen. Reue.

Mein Herzschlag verlangsamte sich. Alle Gefühle verließen mich. Der Nebel auf dem Gesicht, der rauen Untergrund unter mir, der Schmerz in meinem Körper. Alle Gefühle bluteten aus meinem Körper heraus. Nur diese eine Hand blieb, voller Liebe und Vergebung. Ich griff diese Hand, als ich über dem Abgrund des Todes hing. Ich wollte nicht allein mit meiner Reue sein. Ich wollte Liebe. Ich wollte Chasity.

Mein Herz hörte auf zu schlagen.

Meine Seele fiel in die Dunkelheit. Ich hielt Chasitys Hand ganz fest. Ich wollte nicht loslassen. Ich kam mir vor wie eine Frau, die an einer Klippe hängt und nur noch Momente von ihrem Tod entfernt ist. Ihre einzige Hoffnung ist ein dünnes Grasbüschel. Deswegen packt sie es, aber sie weiß, dass die Halme zu schwach sein werden, um ihr Gewicht zu halten, aber das ist ihr egal, weil sie derartig verzweifelt versucht, am leben zu bleiben, dass sie alles versuchen würde, um zu überleben. Ich wollte nicht von meiner Klippe stürzen, also hielt ich Chasitys Hand mit aller Kraft – mein Grasbüschel – und ich hoffte auf ein Wunder.

Manchmal passieren Wunder.

Ich öffnete die Augen. Chasitys Gesicht strahlte über mir. Ich setzte mich auf und ließ meinen physischen Körper hinter mir. Der Nebel übernahm meinen Körper. Er löst sich auf wie Styropor in Nagellackentferner. Freude durchströmte mich. Ich würde nicht allein sein! Ich umarmte Chasity und küsste sie auf die Lippen, warm und wundervoll. Ihre Arme schlangen sich um mich und hielten mich fest. Ihre Lippen küssten an meiner Wange bis zu meinem Ohr.

„Ich habe dich festgehalten“, sagte sie. „Du bist jetzt eine von uns. Irgendwie ist deine Seele mit meiner Seele verbunden.“

„Ich habe die Liebe gewählt“, sagte ich und streichelte ihre Wange. „Ich wollte nichts mehr bedauern.“

To be continued…

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